oder …
es ist heiß!
Es ist so heiß, dass …
- ich meine Tagesroutine anpassen musste. Ich komme gut mit Wärme und Hitze zurecht, doch inzwischen spüre ich meine Grenzen. Da kann es schon passieren, dass ich beim Gießen im Garten den Schlauch auf mich selbst richte
- die Johannisbeeren, egal in welcher Farbe und Sorte, Sonnenbrand bekommen oder an den Sträuchern vertrocknen
- Beerenernte, selbst am späten Nachmittag oder frühen Abend, kein Spaß macht – am Nachmittag brennt noch die Sonne und abends werde ich von Stechviechern gefressen
- meine Küche sich durch das Einkochen noch mehr aufheizte
- der Überhitzungsschutz vom Dörrautomat das Gerät schon nach 30 Minuten Laufzeit ausschaltet – die Umgebungstemperatur reicht nicht zur Kühlung
Die Johannisbeeren im Garten sind reif und abends wird im Garten geerntet, abwechselnd eine halbe Stunde an den Sträuchern, eine halbe Stunde gießen, in Wiederholung, jeden Tag.

Nach 5 kg Beeren habe ich aufgehört zu wiegen oder zu zählen. Vielleicht rechne ich das später noch aus.
Sofazeit, Füße hoch, alle Fenster geöffnet, wenn die Dunkelheit einsetzte. Die gewaschenen Beeren wurden sortiert und gezupft. Für Arbeiten am Herd war es einfach zu warm.

Ein paar Beeren gab es wieder für eine Nachbarin. Ich bin ja nicht so für Fußball (wenn nicht Dortmund spielt), aber sie amüsierte sich über meine Abfüllung.

Zum Fotografieren kam ich selten. Ich wollte vorankommen und es fehlten freie Plätze, wie die Muße, zwischendurch zu fotografieren.
Die Kater fanden dieses Programm ebenfalls eher doof.

Der Zwischenstand:
- Beerenportionen für mein Frühstücks-Müsli, Muffins und Kuchen füllen fast eine Schublade im Tiefkühlgerät
- Johannisbeeren-Chutney nach neuem Rezept ausprobiert – sehr lecker!
- Johannisbeergelee nach einem bewährten Rezept von Nigel Slater hergestellt
- den Dörrautomaten mit Beeren gefüllt
- eine Cumberlandsoßen-Variante vorbereitet
- einen Beerenessig angesetzt
- für den großen Rest der Beeren, mit Sonnenbrand oder vertrocknet, stellte ich den Entsafter auf den Herd

Die Jostabeeren und die Stachelbeeren lassen sich zum Glück etwas Zeit mit dem Reifen!
Noch hängen Johannisbeeren und ich hoffe einige für das Lieblingsmenschlein retten zu können.
Ansonsten
- auch den Katern war es zu heiß. Sie nutzten nur die Morgenstunden für einen Balkonbesuch. Danach ging es für einen ins hinterste Eck unter meinem Schreibtisch, der andere legte sich in die Waschmaschine
- zum Kümmern um die Spargelpapiere hatte ich keinen Kopf, außer um die letzten paar, die ich auf Balkonien trockneten

Im Garten
- Brennnesseljauche angesetzt und ein paar Fasern aus den Stengeln herausgearbeitet
- zwei Hortensien vom Häckselplatz gerettet – sie stehen im Tropfenauffangbehälter am Wasserhahn. Sie werden bei mir nicht lange überleben, sind sie doch bekannt als Wasserschlucker
- griechischen Bergtee geerntet
- und einen Bericht über meine Parzelle 108 veröffentlicht – Link

Ohrwurm der Woche
Jeden Morgen machte ich gerade wieder meine drei Kreuze, dass ich nicht auf den Punkt aus meinen vier Wänden muss, meinen Tag so einteilen kann, wie es mit guttut …
Dann poppte mitten in der Nacht auf Instagram eine Hintergrundmusik bei einem Beitrag auf, der ich hinterher googeln musste, …, und hier teilen.
Macht’s gut, bleibt gesund – findet Schatten, vergesst nicht zu trinken – und bis die Tage

verlinkt mit dem Samstagsplausch von Andrea Karminrot