oder …

Mein Kleingarten im neuen Jahr

Es ist Ende der dritten Woche des Jahres und bei den Temperaturen tagsüber scheint der Frühling anzuklopfen. Ein wenig irritiert war ich schon vom Gesumm und Gebrumm vereinzelt fliegender Bienen, Mitte Januar!

Während ich mit dieser Begleitung durch den Garten lief, kam mir der Gedanke für dieses neue Thema für eine Blogpost-Reihe. Ohne fixe Termine für einen neuen Beitrag, so wie sich Neues ergibt, werde ich vom Geschehen in meinem Garten berichten, fortlaufend nummeriert.

vielleicht ein neuer 12tel-Blick?

Es sind nun vier Jahre, dass ich diese Parzelle in einem Kleingartenverein bewirtschaften darf, am Rand einer Mittelstadt und Ausläufern vom Naturpark Schönbuch. Von meiner Veranda aus ist einer der beiden Mittelpunkte Baden-Württembergs im Blickfeld, einfach um einen Anhaltspunkt zu geben, wo mein kleines, schmales, gerade nicht so üppig grünendes 265 qm großes Gartenglück liegt. Einen Einstieg zu meinem Abenteuer Garten habe ich hier beschrieben.

Viel hat sich verändert seit meinen Anfängen auf Parzelle 108, ich spreche immer von eins null acht. Immer dabei, als treuer Begleiter und frisch repariert – Link – ist der Wächteradler/-geier, den ich anfangs als Adler-Geier betitelte. Er begleitete auch als Titelbild meinen Gartenblickwinkel im 12tel-Blick 2025.

Wir sind nun allerdings in 2026 angekommen. Neues Jahr, neues (Garten-)Glück und ich packte zuallererst die Backmohn-Samen ins Eis und die Kaltaussaat kam in dieser Woche ins Hochbeet.

Wer sich jetzt an den Plastiktüten stört, dazu werde ich an anderer Stelle noch einmal zurückkommen.

Im Hochbeet landet in diesem Winter auf einer Seite mein Kompost, auf der anderen der Bokashi. Ich möchte es wissen, wie sich diese beiden Kompostierverfahren hier bewähren. Ich bin gespannt.
Es ernte noch Rosenkohl und Lauch im Garten und die Abfälle bleiben gleich dort.

links Bokashi, rechts Kompost

Wenn die Temperaturen es erlaubten schnitt ich Äste klein. Der Astschnitt landet direkt auf den Wegen. Das hat sich in den vergangenen Jahren bewährt und spart gekauften Hackschnitz.

das Gewächshaus gehört schon den NachbarInnen

Doch richtig Freude macht das erste Blühen!

Macht’s gut und bis die Tage,

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Kommentare

Ich freue mich, wenn Du viel über Deinen interessanten Garten berichtest. Und bin schon jetzt gespannt auf die Mohnblüte.
Ja, der Wechsel von Minus zu Plus war auch hier heftig. Aber viel im Garten machen ist noch nicht wieder. Bald ist aber der Obstschnitt dran.
Der ein oder andere Bienenscout war auch hier schon unterwegs, aber es blüht ja kaum etwas, war ja auch frostig.
Ich finde es interessant, dass Du die Pflanzen einzeln schützt, fegt da der Wind weniger die Beutel durcheinander? Wahrscheinlich! Und wie ich Dich kenne, nutzt Du selbige eh mehrfach.
Ich freue mich über Dein Projekt. Kann da auch immer etwas lernen.
Liebe Grüße
Nina

In den Beeten mache ich noch nichts. Der angetaute Boden ist so schlammig, dass es besser ist ihn nicht zu betreten.
Geschnitten habe ich erst zwei der sechs alten Johannisbeersträucher. Um an den Apfelbaum zu kommen brauche ich Gummistiefel, denn es besteht das Risiko mit jedem Schritt den halben Garten mitzunehmen. Also passiert dort auch erst einmal nichts.
In den Beuteln fü die Kaltaussaat habe ich einfach Erde und das Saatgut drin, in jedem eine andere Art, vor allem Blumensamen, wie Lupine, Silberblatt, aber auch Dill. In diesem Mikroklima sind die Samen geschützt und bleiben feucht. Ohne Gewächshaus müssen alternative Lösungen her.
Viele liebe Grüße
Karin

oh ja, erstes blühende macht wirklich freude. ich habe gestern die ersten schneeglöckchen entdeckt, das war so schön nach dem vielen schnee.
ich freu mich auf deine gartenberichte aus parzelle eins-null-acht.
liebe grüße und ein schönes wochenende – vielleicht ja im garten.
mano

Vor meinem Balkon blühen in der Wiese auch schon erste Schneeglöckchen, im Garten ist noch keines zu sehen. Die Gartenanlage liegt auch ein ganzes Stück höher, als mein Wohngebiet.
Hier wie dort wird das neue Grün, das sich aus dem Boden schiebt, jede Blüte begrüßt. So wie die paar Bienchen das Heidekraut besuchten sehe ich das als Zeichen noch ein paar mehr Pflanzen davon zu setzen.
Viele liebe Grüße
Karin

wie schön ist dein Bericht aus dem Garten ..
das mit der Kaltaussat ist ja interessant
allerdings säe ich nichts..dazu fehlt mir die Geduld 😉
arbeiten kann ich auch noch nicht viel .. es ist so nass und die Regenwürmer haben mir alles schön umgegraben.. seufz.. das gibt Arbeit wieder alles „platt“ zu machen
im Moment bin ich auch irgendie nicht ganz auf der Höhe .. werd die Woche wohl mal zum Doc müssen
ich wünsche dir eine schöne Woche
Rosi

Oje, dann alles Gute und gute Besserung!
Viel mache ich im Garten noch nicht, muss ja auch nicht sein. In den Beeten ruht es sowieso und umgegraben wird bei mir sowieso nicht.
Ein Kältereiz ist für manche Sommerblumen und Kräuter nötig, damit sie überhaupt keimen. Deshalb liegt die Mohnsaat in Eiswürfeln im Gefrierschrank und anderes darf sich in Beuteln oder Kästen entwickeln. Wenn ich einen Platz auf meinen Fensterbrettern finde werde ich demnächst Chili aussäen, in der Hoffnung in dieser Saison vor dem Frost ernten zu können.
Liebe Grüße
Karin

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