oder …

Die Summe an Momenten macht’s

Tief durchatmen und nicht zu viel auf einmal wollen, …

… und sich NICHT ärgern, wenn manches nicht so funktioniert wie gewohnt oder gewollt – selbst wenn der übliche Wochenrückblick mit reichlich Verspätung fertig wird.

Schön ist das Leben, wenn es leicht fällt. Es wird unter anderem leichter, wenn aufgeräumt, Lasten abgeworfen, Besitztümer überdacht und aussortiert werden.
Die 6 als Entsorgungszahl ist in dieser Woche recht dürftig ausgefallen. Nur sechs Teile auf den Weg zum Müll oder in andere Hände gegeben zu haben war dürftig. Das muss sich ändern, und zwar schnell! Den vor fünf Jahren unterbrochenen Umbau in meiner Wohnung möchte ich in diesem Jahr endlich abschließen – das Grauen lässt grüßen!

Hübscher fielen die abendlichen Spaziergänge aus, um an dem einen oder anderen Tag die 10000 Schritte erledigt zu bekommen. Es gab beinahe jeden Tag einen hübschen Himmel zum Sonnenuntergang und der am Mittwoch war zum Anhimmeln schön!

Dass ich die Schrittzahl an einem Tag in dieser Woche nicht schaffte ärgert mich schon ein wenig, aber alle sieben Tage zusammengerechnet passte der Durchschnitt zum Durchmogeln. Tatsächlich merke ich inzwischen wieder wie gut es mir tut, wenn ich das Bewegungspensum einhalte. Selbst mein seit Jahren leidender linker Fuß macht mit, mal mehr und mal weniger beleidigt.
An dieser Stelle zwei Links zum wie, wieso, weshalb, warum der 10000 Schritte (meine Auswahl, keine Werbung, denn was mir gut tut muss nicht auf andere passen!):

Glücklich machen allerdings auch Momente, mit denen man nicht gerechnet hat. Samstagmorgen unter der Dusche stehend vom Paketboten heraus geklingelt zu werden, der üblicherweise erst zum frühen Nachmittag vorbei kommt, war schon eine Überraschung. Völlig unerwartet erhielt ich eine Blumenlieferung! Wie schön und welche Freude, liebe Lisa! Nachschub für meine verblühten Hyazinthen!

Überhaupt war der Samstag einer der schönsten Tage des kaum begonnenen Jahres, dieses Mal auf einer runden Geburtstagsfeier einer über die vielen Jahre nicht aus den Augen verlorenen Studienkollegin, in Gesellschaft einer weiteren Freundin aus dieser Zeit. Herrlich die Bekanntschaft vieler neuer Menschen machen zu können, wunderbar die Gemeinsamzeit bis in die frühen Morgenstunden in der wir wohl so viel am Stück lachten, wie schon lange nicht mehr. Solche Stunden füllen den Akku und natürlich auch die Speicher auf den Hüften und dem Speckgürtel. Ach, was soll’s – Hauptsache schön war es! 😀

Wie hübsch Haus und Gelände der Feier waren zeigte der Morgen danach noch mehr. Mir tat es vor allem der angrenzende Kräutergarten mit dem etwas verwirrten Veilchen an!

Zurück daheim verziehen mir die eingeschnappten Kater langsam wieder nach den Stunden alleine zuhause. Chewie jammerte mir als erster ganze Romane vor solange der junge Wilde noch schmollte.

Was mich noch so beschäftigt hat war: Müll! Es war das Ärgernis der Woche in meiner Wohnanlage, wie Mitbewohner die vorhandenen Container flugs mit Wertstoff überbefüllten und keiner war es!

Was passiert eigentlich mit Müll von Messen, wie z.B. mit den Lebensmittelresten auf der Grünen Woche? – Link

Blauäugig oder naiv – ich finde das Projekt ‚The Ocean Cleanup‘ trotz der Probleme und der Panne Ende 2018 beachtenswert, weil hier ein junger Mensch, der Niederländer Boyan Slat, versucht hat einen Wunsch durch eine Idee zu verwirklichen statt nur zu reden. Mag seine Realisation fehl geschlagen sein, er hat es jedoch in den letzten Jahren geschafft das Thema Plastikmüll in den Meeren in den Fokus zu bringen. Ich hätte ihm mehr Erfolg gewünscht! – Link 1Link 2

Der Shutdown in den USA – ohne Worte!

Der Brexit, als unendliche Geschichte – Link – Wenn nur nicht die eigene Familie betroffen wäre!

Mal sehen was die vierte Woche so mit sich bringt. Vielleicht etwas mehr Muße zum Stöbern in meinen Lieblingsblogs oder Zeit zum Verarbeiten eines hübschen Rockstöffchens.
Träumen ist erlaubt.

Macht’s gut und bis die Tage,
Karin

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22. Januar 2019

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