Vor knapp zwei Jahren hatte ich schon einmal ein Rezept für ein Knuspermüsli vorgestellt – Link – und nun gibt es eine kernige Variation, die nicht nur von mir als gut befunden wird.

Gefunden habe ich dieses Rezept in einem der Bücher von Ella Woodward und es nach meinen Gegebenheiten etwas abgewandelt.

Zum Abmessen verwendete ich die bunten Kunststoffbecher des schwedischen Möbelhauses, die randvoll ca. 250 ml fassen.

 

Zutaten

 

Zubereitung

Den Ofen auf 200°C vorheizen (Umluft 180°C)

Die Walnusskerne und die Mandeln mit einem großen Messer auf einem Küchenbrett hacken. Die Stücke sollten noch Bissgröße haben, wie bei gekauften gehackten Mandeln.

Walnüsse und Mandeln zusammen mit den anderen Kernen, Leinsamen und Haferflocken in eine große Rührschüssel geben und gut vermischen.

In einem Kochtopf das Kokosöl mit dem Ahornsirup und dem Zimt mit kleiner bis mittlerer Hitze langsam schmelzen. Dabei immer wieder mit einem Holzlöffel rühren bis sich eine flüssige Mischung ergeben hat.

Die Öl-Sirup-Mischung in die Rührschüssel zu der trockenen Nuss-Flocken-Mischung geben und alles gut verrühren. Anfangs glaubt man, das wird nie was, aber nach einer Weile und rühren, rühren, rühren ist eine klebrig-krümelige Masse entstanden.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Müslimischung darauf verteilen und ca. 30 – 40 Minuten backen. Alle 10 Minuten muss die Mischung gewendet werden, damit alle Zutaten gebräunt und geröstet werden und nichts verbrennt.  (Mir reichen in meinem Backofen 30 Minuten!)

Ist das Müsli fertig geröstet, das Blech aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

In die abgekühlte gebackene Müslimischung die Beeren untermischen und alles zusammen in einem luftdichten Behälter aufbewahren.

 

Anmerkung

Ich verwende Aroniabeeren und Berberitzen, weil ich sie habe. Genausogut geht das Müsli, wie in Emmas Rezept, mit Rosinen. Grundsätzlich passen alle Trockenfrüchte. Gerne verwende ich getrocknete Preiselbeeren, Blaubeeren und Cranberries als Beeren. Datteln, Aprikosen, Feigen, Pflaumen, Apfelringe etc. müssen vor dem Untermischen allerdings kleingeschnitten werden.

 

Zubereitung

Für ein Müsli am Wochenende oder an Tagen, wenn ich nicht ganz früh morgens zur Schule muss, kommen für eine Portion ca. 3 Esslöffel Knuspermüsli in die Schüssel. Dazu gibt es einen kleinen, geschnippelten Apfel, einen halben Becher Naturjoghurt und etwas Milch.

Für den größeren Hunger darf es natürlich noch etwas mehr sein.

 

Unter der Woche bereite ich mir häufig am Abend vorher ein Müsliglas für den nächsten Tag vor.

Hinein kommen auch wieder ca. 3 Esslöffel Müsli und 1/2 Becher Joghurt oder 3 Esslöffel Skyr oder Quark. Dazwischen fülle ich ein paar Löffel Apfelmus vom weltbesten Apfelmushersteller, meinem Vater. Er kennt mein Verhältnis zu Obst und anderem Süßen. Obst muss man mir vorbereiten, außer Trauben und Beeren, sonst findet es keinen Zugang in meinen Körper. Wenn mein Papa mir keine Orange mehr pellen wird und keinen Apfelmus mehr liefert werde ich im Winter wohl fast völlig auf Trockenobst umsteigen.

 

Informationen

Ein Knuspermüsli oder Granola bezeichnet ein mit Honig gebackenes Müsli. Als Alternative zu Honig bieten sich alle süßen Sirupvarianten an, wie Agavendicksaft, Ahornsirup, Rübensaft, solange sie hitzebeständig sind. Ich persönlich mag Ahornsirup und Rübensaft im Knuspermüsli am liebsten.

Das Originalrezept von diesem Rezept steht in „Deliciously Ella“ von Ella Woodward auf Seite 76 und auch hier in einer Buchrezension vom August 2015.

Gutes Gelingen und guten Appetit!

Bis die Tage,

Karin

 

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25. Februar 2018

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