4. Advent

oder

Mutter Annas – Tag
Der größte Teil unserer am 1. Advent gebackenen Weihnachtskekse ist in der Regel schon vor Heiligabend vertilgt wenn ich mich kurz vor dem Fest noch an Annas butterzarte Schokomandelwürfel wage. Jetzt ist die Bauchregion schon genug in die Breite geweitet, dass dieser sündhafte Genuss auch nichts mehr ausmacht.
Warum wir diese Leckerei Mutter Annas nennen weiß keiner mehr so richtig, genauso unklar ist die Herkunft des Rezepts. Ich bekam es von einer Freundin weiter gereicht, die es selbst schon von jemandem hatte und diejenige von jemanden anderen, die es von noch jemand anderen irgendwoher herauskopiert bekommen hat.  Entsprechend sieht die Kopie der Kopie der Kopie auch aus. Gerade noch lesbar mit zum Alien mutierten Lebkuchenmann.
Hauptbestandteile sind, wie der Originalname verspricht: Schokolade und Mandeln, Zucker, viel Butter und Eier, aber nur ganz wenig Mehl.
Ganz genau:
200 g grob gemahlene oder gehackte Mandeln
2 Tafeln zartbittere, geraspelte Schokolade
135 g Zucker
135 g Butter
35 g Mehl
1 Päckchen Vanillzucker
5 mittelgroße Eier
3 Esslöffel Rum, optional
2 Packungen Kuvertüre
Die Mandeln kaufe ich gestiftelt, das ist dann nur noch die halbe Arbeit sie mit dem Messer zu hacken.
Die Schokolade zu reiben artet leicht in eine Schmiererei aus, weshalb ich lieber mit kleinen Stücken arbeite und die Reste dann wieder mit dem Messer hacke.
Alle Zutaten …
 … gut vermischen.

Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech ungefähr 1 cm hoch verteilen und im vorgeheizten Backofen ca. 18 Minuten bei 175°C backen.

Nachdem das Gebäck ausgekühlt ist wird die Oberfläche mit geschmolzener Kuvertüre bestrichen. Kuvertüre schmelzen und damit das noch gut warme Gebäck bestreichen. Gut auskühlen lassen

UND
vor gierigen Katern schützen!

Chewie liebt Schokolade und findet selbst den kleinsten Krümel. Zur Not holt er sich das Schokoladenpapier aus dem Mülleimer. Ewig hungriger Harry leistete bisher immer gute Vorarbeit und brachte jeden noch so verkeilten Mülleimerdeckel auf um an Wurst-, Käse- und Butterpapier zu kommen, oder an die leeren Katzenfuttertüten. Das was er nicht verwenden wollte, wie Schokoladenpapiere überließ er gnädig seinem Bruder. Allerdings ist für die beiden seit einer Woche diese Spielwiese geschlossen. Der neue Mülleimer schließt deutlich besser und Harry kam bisher nicht hinter den Schließmechanismus. Ich traue es ihm jedoch zu dieses Problem zu lösen. Zurück zu Mutter Annas.

Ist die Schokolade ausgehärtet werden kleine Würfel geschnitten. Spätestens jetzt ist es Zeit für eine erste Kostprobe – und da muss es nicht unbedingt ein Randstück sein 😀
Damit nicht alles im Magen und danach auf den eigenen Hüften landet sollten die Würfel so schnell wie möglich in Blechdosen zum Verschenken verpackt werden.

Nicht vergessen, eine Dose bleibt im Haus :D!!

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