oder …

erst abwechslungsreich dann Stillstand

Manchmal, ja manchmal, denkt frau Fotos gemacht zu haben und dann war nichts damit.

Ich hatte aus einem überzähligem Rotkohlblatt, das ich zerkleinert und zerrieben hatte, Pflanzensaft gedrückt und meinen Rest an Muschelschalenweiß dazu gegeben. Damit wurde nicht aller Saft gebunden und ich schüttete das restliche Eierschalenweiß dazu. Was für eine Verblüffung, die Kalkarten reagierten völlig unterschiedlich mit dem Rotkohl und ich bekam nun nur das Ergebnis dokumentiert.

Auf dem rechten Teil der Glasscheibe hatte ich zum Pflanzensaft das Muschelweiß dazugegeben und auf der linken Seite das aus den Eierschalen gewonnene – Rotkraut und Blaukraut und das Spiel mit den pH-Werten ging mir durch den Kopf. Aber das der Eierschalenkalk und der Muschelschalenkalk, beides mit Zitronensäure herausgelöst, so unterschiedlich reagieren hatte ich nicht erwartet.

Pflanzensäfte mit Kreide oder Kalk zu binden ist eine der einfachsten Verfahren sie zu einer Art Vorstufe von Pigmenten zu verarbeiten.
Getrocknet hielten sich die Rotkohl-Kalk-Farben in ihrer Farbigkeit und sie kamen in Mörser, denn im Grunde hatte der Versuch geklappt.

Tatsächlich hielten sich die Farbtöne auch im fein geriebenen Zustand.

Die Reste auf der Glasscheibe und in den Mörsern vermalte ich dann noch auf Papier. Dabei zeigte sich der Blauton stabiler, auch mit Gummi arabicum versetzt.
Der violette Ton reagierte mit dem Papier und zeigte am Ende den erwarteten Grünstich, eine Eigenheit vieler Pflanzenfarben die Anthocyane enthalten.

Ansonsten

Ohrwurm der Woche

Im Radiosender meiner Wahl läuft eine Reihe, dessen Folgen in unregelmäßigen Abständen wiederholt werden: „Die größten Songs und ihre Geschichte“. Eine davon hörte ich am Mittwoch, 25.03.2026, die mich schmunzeln ließ – Link zu dieser Folge – …

Macht’s gut, bleibt gesund und bis die Tage


Verlinkt mit dem Samstagsplausch von Andrea Karminrot

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Kommentare

Solch ein Ergebnis aus Rotkohl und Kalk hatte ich ebenfalls nicht erwartet! Umso größer war die Freude darüber, auch weil ich sie mit den KursteilnehmerInnen teilen konnte.
Die Schafe, die Freundin, und das Treffen mit der Familie taten meiner Seele gut.
Jetzt hoffe ich auf ein baldiges Abklingen der Symptome.
Viele liebe Grüße
Karin

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