oder …

2019 #21

Was für ein Wochenbeginn! So nass war es vor der Türe Monate lang nicht mehr. Es regnete tatsächlich einmal 24 Stunden am Stück. Anhaltender Landregen ist, bzw. war auch früher eher selten, weshalb einige wieder einmal ihre Köpfe schüttelten: „So ein Wetter aber auch! Das gab es früher nicht!“. 😉

Mir gefiel der Regen, auch wenn dadurch meine Pläne und die Unterrichtsvorbereitung für diese Woche unbrauchbar wurden. Arbeiten im Schulgarten waren erst wieder etwas ab Mitte der Woche möglich.
Es gibt so viel zu tun!
Leider findet sich allerhand Müll in den Außenbeeten und dem Boden, wie der Natur, hätten ein paar mehr Regentage gut getan!

Zuhause sortierte ich die letzten Pflänzchen Monatserdbeeren aus und richtete die blühenden Exemplare für den Straßenwahlkampf. Noch einmal kamen etwas über 60 Töpfchen zusammen, die alle ihre Abnehmer fanden und teilweise wieder zu interessanten Gesprächen führten.

Die Monatserdbeeren, die zu dem Zeitpunkt noch nicht geblüht haben, pflanzten SchülerInnen ins Beeren- bzw. Naschbeet.
Nachdem die bestehenden Sträucher frei geschnitten und von Unkraut befreit waren, blieb noch Platz für eine selbst gezogene Jostabeere.

Nächste Woche wird es mit SchülerInnen wenig Zeit für den Garten geben. Zum einen ist es eine kurze Woche mit dem Feiertag und dann sind noch Hauptschulabschlussprüfungen in Englisch.

Wahl-Sonntag!

Den Weg zur Urne kombiniere ich mit meinem üblichen Sonntags-Spaziergang entlang der Straßen- und Bahnbaustelle. Tatsächlich wird auch an diesem Tag gearbeitet! Die Strippen werden gezogen!!

Weil ich so keine Möglichkeit habe von meinen üblichen Plätzen aus zu fotografieren gehe ich ins Grüne. Am Bahndamm, hinter den Zäunen blüht eine Lieblingsart – Klatschmohn!

Die zweite Lieblingsart blüht auf der Parkwiese des Schulzentrums – Wiesen-Storchschnabel.

Ich wage es mir einen Wiesenblumenstrauß zu pflücken, in der Hoffnung, nach dem Umbau ein vor Katern sicheres Plätzchen dafür zu finden. Nicht so ganz einfach!

Drei verschiedene „Butterblumen“, Hahnenfüße, stecken in dem Strauß.

Von links nach rechts liegen hier Kriechender Hahnenfuß, Knolliger Hahnenfuß und Scharfer Hahnenfuß.
Beim unteren Bild geht die Reihenfolge von unten nach oben.

Zur Unterscheidung:
Kriechender Hahnenfuß hat gestielte Blätter.
Beim Knolligen Hahnenfuß liegen die Kelchblätter umgeschlagen am Blattstiel.
Die Blätter vom Scharfen Hahnenfuß sind ungestielt.

Doch egal um welchen Hahnenfuß es sich handelt, sie sind alle giftig. Hahnenfußgewächse eben.

Für mehr an Bericht bleibt mir heute keine Zeit. Ich muss und möchte in die Küche für meinen Beitrag für ein Buffet.

Macht’s gut und bis die Tage,
Karin


Verlinkt mit Andrea Karminrots Samstagsplausch.

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26. Mai 2019

Kommentare

Euer Schulgarten sieht toll aus und so ein Wiesenstrauß ist doch immer wieder hübsch. Dass es dreierlei Hahnenfuß gibt, wusste ich bisher nicht und ist mir noch nie aufgefallen. Jetzt bin ich etwas schlauer!
Wünsche eine schöne Woche und grüße herzlich
Ingrid

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Ich stimme zu.