oder …

Hast du kein Album mach dir eines

Welche Freude es war, das erste Bild vom eigenen Kind gemalt zu bekommen!
Stolz hing ich dieses Werk und die vielen folgenden auf. Manch Werk erhielt im Rahmen für lange Zeit einen festen Platz. Zwei Bilder aus Kindertagen kamen jetzt erst durch den aktuellen Umbau von der Wand.

Doch wohin mit all den über Jahre gehorteten Schätzen?

Vor der Frage stand ich schon vor Jahren, als ich den ersten Bauabschnitt in meiner Wohnung in Angriff nahm.

Ab in eine Mappe!

Noch eine Mappe? Nee. Das Mappenlager ufert inzwischen auch aus. Deshalb schien mir das keine Lösung, oder tatsächlich nur eine halbe. Junior liebte große Formate und dicke Malerpinsel für die Darstellung seiner Lieblingsmotive: Weltraum und Höhle. Diese Werke stecken in einer Mappe.
Ich brauchte eine Idee für all die kleineren Werke.

Ein Album kaufen

Frau geht in einen Laden, kauft sich ein Album und klebt alles Sammelgut ein. Dachte ich. Doch alles was ich fand waren Leerbücher mit furchtbarem Deckel im Zwergenformat. Da passte doch nichts rein!
(Inzwischen, zehn Jahre später, fand ich ein brauchbares, kaufbares Exemplar im Kunstfachhandel. Zu spät!)


Meine Lösung …
zwei ganz persönliche Alben, deren Deckel mit Kleisterpapieren von anno langweiliger Ferientag kaschiert sind.


Ein Album selber machen

Vor ganz, ganz vielen Jahren hatte ich einige Kurse im Buchbinden besucht und nachdem ich alle Unterlagen zusammengesammelt hatte entstanden zwei Alben in individueller Größe, 550 x 350, gemessen in Millimetern.

Material das ich verwendet habe:

Die von mir verwendete Schnurbindung kann einfacher durch Buchschrauben erfolgen, wer es mag.

Hauptsache ist, der Inhalt hat Platz und geht nicht verloren!
Inzwischen weiß ich, die 40 Blätter waren viel zu wenig kalkuliert, trotz des großen Formats!

Das Buch meiner Großen


… und ein wenig hinein geschaut.


Juniors Buch

Teil einer zwei Meter langen Hommage an unseren Hausmeister


So schließe ich dieses zweite Buch, nachdem ich noch ein paar Fundsachen dazu gefügt habe.

Ich habe nicht alle Machwerke meiner äußerst produktiven Kinder aufgehoben. Hier und da schnitt ich aus der Papierflut Details heraus um sie zu bewahren.

Vielleicht eine Idee zum Sammeln der Werke eurer Kinder, Nichten, Neffen, Enkel, Patenkinder, Herzenskinder …

Bis die Tage,
Karin



Verlinkt bei Andrea, der Zitronenfalterin und ihrem Monatsmotto im April 2019 „Zeit und Zeiten“

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24. April 2019

Kommentare

Herrlich! Da kann man wunderbar in die Kinderzeit erwachsener Söhne und Töchter eintauchen! Ich bewundere die Alben sehr. Auf unserem Dachboden wartet ein große Umzugskiste voller Mappen mit ausgewählten Kunstwerken unserer drei Töchter. Insgeheim hatten wir ja gehofft, dass mindestens eine von ihnen Künstlerin wird und wir uns mit dem Verkauf von Frühwerken die Altersversorgung sichern könnten.
Vielleicht wäre ein selbst gemachtes Buch, wie Du es zeigst mit dem Best-of-the-very-bests eine Option…
Liebe Grüße
Andrea

Mir hat hat es viel Freude gemacht the-best-of-the-very-best meiner Kinder in die Alben zu bringen. Garantiert wird ein Großwerk aus vergangenen Zeiten wieder an eine der Wände kommen.
Viele Grüße,
Karin

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