oder …

Mit halber Kraft ins neue Jahr und trotzdem schön!

Während ich das Jahresnotizbuch 2018 mit allen Zettelchen und sonstigen Inhalten zum Ablegen im Regal zusammen packte, ich das neue Notizbuch für die Aufgaben des neuen Jahres vorbereitete, drehten sich zum ersten Wochenende des Jahres die Waschmaschine, wie der Trockner und der Rest der Wäsche aus den Tagen mit vollen vier Wänden trocknete auf den Leinen im Trockenraum

Alle Gäste sind abgereist, ausgeflogen.

Seltsames Gefühl zuhause. Nach knapp sieben Tagen full house – Platz gab es in der letzten Ecke, wie halb unter meinem abgeräumten Nähplatz – …

… kam die große Leere nach dem Abbau aller (Not-)Betten, dem letzten Ausräumen der seit Tagen laufenden Geschirrspülmaschine.

Die Wäscheberge harren nach Waschen und Trocknen auf die nächsten Schritte, bevor sie, auf praktisches Packmaß reduziert, in Schränken und Regalen wieder ihren Platz finden werden. Dem Schlafplatz-Tetris folgt das Kapitel Bettzeug verstauen (noch nicht abgeschlossen, etliche Male angefangen, viele „Leben“ verloren – morgen wird weiter gespielt).

Schön war es Schau-, Ess- und teilweise Schlafplatz für ein kleines Cousinen- und Cousintreffen rund um Neujahr sein zu können. Wobei ich froh darüber war, dass die Jugend an Silvester mit einem eigenen Programm unterwegs war.
Glücklicherweise gab es keine weiteren Ausfälle meiner in die Jahre gekommenen Küchenausstattung. Alle Herdplatten brachten volle Leistung, dass alle hungrigen Mäuler gestopft werden konnten. Ganz oben auf der Hitliste standen Laugenbrötchen, Maultaschen und der weltbeste Kartoffelsalat mit Klopsen meiner Mutter 😀 !

Die Abende gehörten dem Spiel mit vielen Gesprächen und viel Spaß. In meiner Familie wurde immer viel gespielt, egal ob Brett-, Karten- oder Würfelspiele. Wir spielten wann immer wir Zeit und Lust dazu hatten. Jeder hatte seine Spielfavoriten, aber egal durch welches Spiel, man fand so meist einen Weg zueinander. Hoffentlich bleibt es so!

Nebenbei angemerkt: Halma spiele ich nicht mehr gegen meine Mutter und Freundin Inga! Zu viele Spiele über zu viele Jahre verloren. Aber bei Rummykub habe ich noch nicht aufgegeben irgendwann doch einmal zu punkten! 😀

Dieses Mal waren es die Würfel und Yahtzee, die uns jeden Abend bis weit in die Nacht begleiteten.

Noch ein gemeinsamer Spaziergang an den Stuttgarter Parkseen vor dem Abschied nehmen.

Danach blieb noch etwas Zeit für mich, mit meiner nicht auskurierten Erkältung auf einem Sonntagsspaziergang –
bloß nicht zuhause herumhängen und Trübsal blasen!

Was mich noch beschäftigt hat …

Atemnot auf meinem Balkon nach 15 Minuten wildem Feuerwerk rund herum!

Ich. liebe. Feuerwerk! Aber diesem Rumgeböller zum Jahreswechsel kann ich immer weniger abgewinnen! Wenn ich mir das ganze Jahr über Gedanken mache, wie ich meinen globalen Fußabdruck optimiere, bin ich deprimiert wenn es in jedem der Rechner Hürden gibt, die ich nicht nachvollziehen kann, die aber meine Werte in den Keller ziehen. Und am Ende des Jahres gehen draußen vor der Tür Massen an Feinstaub hoch, die ich nicht mit verursacht habe.

Mir bleibt die Erinnerung an viele schöne Stunden mit der Familie und die Freude, dass die Obstbaumzweige vom Barbaratag doch noch ein paar Knospen zeigen.

Besser spät als nie!

Bis die Tage,
Karin

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7. Januar 2019

Kommentare

(Irgendwann bekomme ich noch wegen des Captcha-Codes einen Schreikrampf. Schon wieder meinen Kommentar gekillt…)
Schön, dass du so eine feine Zeit mit Großfamilie und Freunden genossen hast. Hinterher kommt einem das Haus immer ganz leer vor, das geht mir auch so…

Liebe Grüße

Andrea

(Seufz) so schlimm? Tut mir wirklich leid! Auch ich habe bei einigen Blogs bei Kommentaren mehr oder weniger steile Hürden mit Zebrastreifen, Ampelanlagen, Autos, … zu überwinden. Ich spreche mit Sohnemann-Supporter.
Viele Grüße,
Karin

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