oder …

Der „Gips“ ist ab und die Erkenntnis da: Wer rastet rostet!

Reichlich fünf Wochen mit Schienen, Verbänden und wechselnden Casts liegen hinter mir. Dazu noch einmal eine kleine Dokumentation in Bildern.

AUA-Sammlung

Nun ist alles ab! Beinahe eine Woche früher als geplant. Doch nachdem meine Hand in immer kürzeren Abständen in diesen Kunststoff“gipsen“ anschwoll, war am letzten Wochenende noch einmal der Notdienst angesagt.

Wenn ich je wieder einen „Gips“ dieser Art aus therapeutischen Gründen tragen muss und dieser an einem Wochenende, oder in der Nacht, Probleme macht, dann nutze ich meinen Schulschlüssel und kein Taxi zu irgendeiner Notaufnahme! 

Es ist besser ich rasple mir mit der nächsten verfügbaren Trennscheibe aus dem Maschinenschrank das Teil selber auf und verschaffe mir so genug Luft bis meine Ärzte wieder ihre Praxis geöffnet haben!

Hinterher ist man immer klüger, vor allem nach einer Horror Show.

Horror 2 empfand ich nachdem dann vom regulär behandelnden Arzt am nächsten Werktag beschlossen wurde: „Hmm, bisschen früh. Tja, der Bruch sieht im Röntgenbild schon ganz gut aus. Wir machen keinen neuen Cast für die letzten Tage der sechsten Woche. Können Sie mit Ihren Fingern eine Faust machen?

Nö!

Aber  so was von NÖ beim Blick auf meine linke Hand: Fremder, wer bist du? Zum Teufel aber auch!

Insgesamt klappten Alltag und Schule ohne Stütze durch Cast oder Schiene die ersten zwei Tage eher weniger gut als die Wochen vorher. Ich muss mich an die neue Situation mit meiner linken Hand bzw. meinem linken Arm gewöhnen:

Der ausgepackte linke Unterarm im Vergleich.

Beim Spielen mit Katerchen schob ich mir eins seiner Mäuschen in den Handballen, dort wo über Wochen der Cast endete, und fühlte echte Erleichterung. Seitdem ist das Mäuschen mein treuer Begleiter, Notfallhelfer nach Fehlgriffen, Ruhepölsterchen nach einfach zuviel Beanspruchung.

Ansonsten versorge ich mit viel Schmiere die verheilenden Prellungen und die megaempfindliche Haut des über Wochen eingepackten Arms.

Die Haut scheint das Zeug schneller aufzunehmen, als ich es auftragen kann! Hauptsache es wirkt!!!

In der nächsten Woche beginnt die Ergotherapie um von der Grobmotorik wieder zu feinmotorischer Geschicklichkeit zu gelangen.

Vielleicht hilft mir das mit Liebe ausgeschnittene und auf meine am schlimmsten aussehende Blutergüsse aufgeklebte „Hello-Kitty-Tattoo. Danke Ella! 🙂

 

Macht es gut und bis die Tage,
Karin

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23. April 2016

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