Handstulpen …

 

… oder halbe Handschuhe, Pulswärmer oder wie sie sonst noch heißen sind für mich als Stadtmensch die beste Lösung meine Hände im Winter warm zu halten. Bieten sie doch gleichzeitig die Chance von absoluter Bewegungsfreiheit der Finger und sie müssen nicht ständig aus- oder angezogen werden. Das schützt vor Verlust von Handschuhen.
 
Sicher, wenn es knackig kalt draußen ist und es für einen Spaziergang raus in den Wald geht, inklusive Schnee anfassen <igitt>, müssen andere Handschuhe her. Doch für den normalen Alltag benutze ich seit vielen Jahren fingerlose Modelle.
 
Mein Urmodell strickte ich mir nach einer Anleitung aus einer Frauenzeitschrift, ich glaube es war die Für Sie, Mitte bis Ende der 1970er Jahre. Zu der Zeit studierte ich noch und ich fand die Idee von fingerlosen Handschuhen, die mit einer Klappe versehen zu Fausthandschuhen umfunktioniert werden konnten, genial.
 
 
Bei den Folgemodellen verzichtete ich jedoch auf die Fäustlings-Klappen. In Benutzung wärmten sie zwar, doch aufgeklappt waren mir zu oft im Weg. An Variationen versuchte ich viele. Mal mit angesetzten Fingern, mal ohne. Das andere Paar mit langen Stulpen bis knapp zu den Ellenbogen oder nur kurz bis über das Handgelenk. Auch die Daumenöffnung lässt sich variieren, entweder wird sie wie ein unvollendetes Daumenloch gestrickt, oder es wird einfach ein Schlitz gearbeitet, senkrecht oder waagrecht.
 
 
Nachdem ich jahrelang mit meinen „bestulpten“ Händen und Handgelenken beschmunzelt wurde, beobachtete ich eine Art Renaissance der Stulpen in den letzten Jahren. Inzwischen strickte ich wärmendes für Hand und Handgelenke auf Wunsch wieder für andere und eins meiner Modelle reiste sogar bis an die Küste der Antarktis.
 
Beim letzten Modell änderte ich jetzt das Grundmuster beim Stricken. Ich probierte ein Zopfmuster, wie ich es auf einer Internetseite gesehen hatte.
 
 
Noch ein Weihnachtsgeschenk ;-).

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