oder …

kurz bevor der Sommer einsetzte

Heiß ist es inzwischen vor der Tür und im Garten, dass ich nun schnell noch den Frühling im Garten zeigen möchte.
April und Mai sind zwei Aufwachmonate in den Beeten, an Sträuchern und Bäumen – so sie die Frosttage überlebt haben. Meine drei Feigen sehen traurig aus, wahrscheinlich schafft es nur eine.

Mitte April begann nicht nur der Färber-Waid zu blühen. Unter der Zwetschge öffneten sich die wilden Tulpen und in der Wiese blühte neben der Braunelle des Kleingärtners Graus. Allerdings haben meine kleinen Geschenke, hergestellt aus Löwenzahnblüten, einige (Garten-) NachbarInnen doch recht glücklich gemacht. Nächstes Jahr wird vielleicht gemeinsam Löwenzahn gezupft und verkocht.

Knospen und Blüten allüberall, am Apfelbaum, an der Zwetschge, am Schnittlauch, an den Erdbeeren, an Wildpflanzen, wie der Bachnelkenwurz, einer meiner Lieblinge.

Nicht unbedingt nachvollziehbar blieb die Entwicklung meiner drei Rhabarberstauden.

die beiden Kümmerlinge
das Rhabarber-Monster

Im Vorgarten haben sich die Frühblüher eingezogen, oder wurden abgeschnitten. Es grünt und die braunen, offenen Flächen schließen sich. Von diesem Teil des Gartens habe ich im Grunde wenig, sondern nur die Passanten, die entlang des Weges zu ihren Gärten gehen. Mein Eingang führt links entlang, vorbei am Rohr der Regenrinne.

Schade eigentlich, denn hier wachsen neben einigen schönen Rosen auch eine Reihe an anderen hübschen Pflänzchen.

links Blaue Färberhülse oder Indigo-Lupine

Die Pfingstrosen auf der linken Seite des Wegs in meinen Garten nahmen sich Zeit in diesem Jahr. Dafür machte sich auf der rechten Seite der Waldmeister ziemlich breit.

Irgendwann, Anfang Mai, begann dann sogar noch die Magnolie zu blühen. Tja, ich wollte mich trotzdem von ihr verabschieden, doch der Gartennachbar legte ein Veto ein. Sie darf erst einmal stehen bleiben, bis die Gartenkommission feststellt, der Baum steht zu nah an der Grenze zum Nachbargrundstück (was dem so ist).

Wie sich der Eindruck verändert, je nachdem aus welcher Richtung geschaut wird.

Ende April warten die Beete auf die Aussaat und die Bepflanzung, die warten musste. Einzig der Faserlein war schon im Boden. Erst hatte ich keine Zeit, dann taten die Eisheiligen ihr Werk und nun ist es zu heiß für meine noch sehr zarten Tomatenpflänzchen.

Schließe ich die Gartenrunde mit einem Blick in Richtung Färber-Waid, der Mitte Mai fast verblüht ist.
Was links und rechts des Pfostens wächst ist der Estragon.

Danke für’s Vorbeischauen.
Macht’s gut, bleibt gesund und bis die Tage

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Kommentare

Deine Gartenbilder sind immer Blicke wert. Die Konstellation des Wetters war dieses Jahr für manche Pflanzen gut und für andere weniger. Bei Dir sieht es einfach so grün und bunt aus, eine wahre Freude.
Drücke für die zarten Pflanzen noch feste die Daumen.
Sende liebe Grüße und hoffe, Du hast ein kühles Fleckchen
Nina

Danke, Nina!
Das Wetter war in diesem Frühjahr wieder nicht nach Gärtners Wunsch. Dir wird es nicht viel anders gegangen sein.
Wo es geht versuche ich die Böden bedeckt zu bekommen. In einigen Bereichen habe ich das inzwischen geschafft.
Problematisch sind die Ackerbeete, die ein Drittel des Kleingartens ausmachen sollten. Dort ist noch so viel nackter Boden, der bei der aktuellen Wetterlage noch mehr austrocknet. Die eingesetzten Gemüsepflanzen haben in dieser unbeschatteten Erde reichlich Probleme. Ich bleibe positiv.
Viele liebe Grüße
Karin

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