oder …

Luftholen und vorbereiten für die nächsten Fortbildungen

Im Grunde wollte ich nur meinen Gartenschnitt auf den Häckselplatz bringen. Diesen Weg mache ich immer seltener, weil ich das meiste auf dem kleinem Gelände lasse, verarbeite oder kompostiere. Doch nun war es wieder mehr, als ich leisten konnte und so blieb nur die Fahrt zum Häckselplatz, So zugeschüttet habe ich diese Fläche noch nie gesehen! Das Auto abzustellen oder dieses zu wenden war fast nicht möglich. Zum Glück kam ich in einem idealen Zeitfenster an, dass ich nicht nur meinen Sack leeren konnte, sondern auf die Suche gehen konnte. Die drei Bambusstangen, die ich fand waren zu lang, dass ich sie, quer ins letzte Eck vom Auto geschoben, kürzen musste. Leider kam ich nur an einen der abgelegten Weidenäste heran, ohne Chance, denn die nächsten Fahrzeuge mit Hängern voll mit Gartenschnitt fuhren an. Schnell weg, bevor es eng zum Rangieren wird.
Besser ein Weidenast, als keiner.

Mit dem frisch geschärften Schnitzmesser schnitt ich der Länge nach die Rinde ein und hob sie entlang der Schnittkante vorsichtig, von beiden Seiten, mit einem schmalen Stecheisen an.

Die Rinde ließ sich überraschend einfach Stück für Stück mit etwas Fingerdruck ablösen. (Auch wenn sich das Alter nicht aufhalten lässt, ich sollte öfter meine Hände eincremen – habe ich gerade wieder gemacht 😉)

Auf den astfreien Teilen des Asts lässt sich, wenn ca. die Hälfte der Rinde abgelöst ist, Stück für Stück mit Daumendruck der Rest der Rinde wegdrücken bzw. abziehen.
Danke Josipa für die Fotos.

Schließlich war der gute Meter Rinde abgelöst.

Aufgerollt …

… einen Platz zum Trocknen gesucht und feststellen müssen, dass ich wohl genau vor einem Jahr genau das Gleiche gemacht hatte.

Es wird Zeit die Rindenstreifen endlich zu verwenden!

Ansonsten

Ohrwurm der Woche

Nebenher von dieser Schreiberei für den Blogpost lief der Fernseher mit einem Film über Bob Marley. Ich liebe Reggae seit den ersten Liedern, die durch das Radio liefen. Diese Liebe hat auch kein Dauerdurchlauf seiner LPs in einer Strandbar, während Tauchurlauben mit Sohnemann in Ägypten, zerstören können. (Zwei Jahre später liefen sie tatsächlich immer noch, gleiche Strandbar, jeden Abend, zwei Wochen lang! 😂)
Diese Fundsache aus den 1980ern aus den Anfängen von MTV lässt mich schmunzeln und erinnert mich gleichzeitig an eine hoffnungsvolle und gleichzeitig schwierige Zeit:

Mein kleines Lied, an das ich mich immer versuche zu erinnern, wenn Tage besonders bescheiden beginnen, vor allem in den vergangenen Jahren, ist dieses:

Macht’s gut, bleibt gesund und bis die Tage


Verlinkt mit dem Samstagsplausch von Andrea Karminrot

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