und …

zum Glück scheint die Sonne

Beim ersten Blick durch das Fenster freute ich mich über das Blau, um mich dann an den 12ten des Vorjahres zu erinnern – Link – der war von Regen verhangen, kalt und grau.

Seit gestern sitze ich an Aktenordnern meiner Eltern.

Die Steuererklärung liegt an und zwischen Papieren, Dokumenten, Ordnern liegen die Kater … und Erinnerungsstücke, zwischen denen dann noch der Staubsauger durch muss.

Richtig glücklich bin ich nicht, die beiden Graubären ebensowenig. Details erspare ich euch.

Irgendwann ist Karton 7 von 8 Geschichte. Der Ordner für die Steuererklärung meines so sehr vermissten Lieblingsmenschen ist fertig (Titelbild).
Es bleiben der leere Karton, etliche leere Ordner, Mappen, Folien und der sortierte Inhalt hat – stark dezimiert – neue Plätze gefunden.

Abwechslung und Ortswechsel bei diesem schönen Wetter und es geht in den Garten.
Hier bereite ich zuerst einen Eimer Bokashi zum Vererden vor, der vier Wochen in meinem Keller gereift hatte. Inzwischen habe ich nach gut einem Jahr den Dreh heraus mit Mischungsverhältnissen von Kompost, Bokashi, Steinmehl und Pflanzenkohle.

Nebenher bekommt das Nistmaterial-Angebot für die Gartenvögel eine neue Füllung. Kaum hatte ich mich umgedreht hörte ich ein Flügelschwirren und ein Grashalm war herausgezupft worden. 😊

Noch ein Blick zurück auf die Ackerbeete meines Gartens und ich hoffe auf einen ruhigen, entspannten Abend – auch wenn zuhause ein paar Dokumente noch keinen Aufbewahrungsort gefunden haben.

Macht’s gut und bis die Tage,


Verlinkt mit 12 von 12 bei Caro – und Draußen nur Kännchen – wo viele andere Tagesverläufe in zwölf Bildern, am zwölften Tag des Monats, dokumentiert und gesammelt werden.

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Kommentare

In diesem Karton lag eine Mappe mit den gesammelten Steuerunterlagen der vergangenen Jahre, plus der letzten, die mein Vater noch selbst erledigte. Mit dabei ein Brief an mich.
Viele liebe Grüße
Karin

ich kann nachempfinden, was es bedeutet solche ordner von lieblingsmenschen zu sortieren. wir haben auch immer noch einen dicken hier liegen, an den wir uns gar nicht mehr rantrauen.
aber wenigstens schien die sonne (die liebe sonne, wie meine oma zu sagen pflegte) und du konntest sie noch im garten genießen. ich hoffe, du hattest deinen entspannten abend!
liebe grüße von mano

Es waren acht Kartons und nun habe ich noch sechs, die anders, doch nicht einfacher sein werden zu sichten bzw. zu leeren.
Die Unterlagen für den Steuerberater und die Steuererklärung sind zusammen, was aktuell erst einmal wichtig ist.
Die Sonnenmomente im Garten taten danach gut – schöne Worte deiner Oma – ist doch zu dieser Jahreszeit immer etwas zu entdecken, was sich aus der Erde drückt. In den nächsten Tagen müssten sich die Knospen der Küchenschelle öffnen, wie die der Felsenbirne und darauf freue ich mich.
Mit vielen lieben Grüßen
Karin

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