oder …

Zeig‘ mir wo die Farben sind!

Es schneite in dieser Kalenderwoche.
Es war kalt, dank Sturmtief Benjamin.
Es war spiegelglatt auf meinem Schulweg, der selbst zu Fuß eine Herausforderung, neudeutsch: Challenge ;-), war
– am letzten Tag der Schulwoche legte ich mich, trotz aller Vorsicht, dann doch noch auf den letzten Zentimetern, mit dem Griff der Schultür in der Hand, auf den Allerwertesten. AUA!
Es war weiß im Schulgarten. Alles war hübsch zugedeckt!

Ich war müde – morgens, mittags, abends, nachts – und schlief am besten weit in den Morgen hinein, wenn mir endlich warm genug war.
Ich war schlapp, schon wieder verschnupft, und der Husten meldete sich zum Revival.
Ich kam einfach nicht in die Puschen und schon gar nicht auf Betriebstemperatur.
Ich ärgerte mich über mich selbst nichts, gefühlt rein gar nichts, wirklich fertig zu bekommen. Selbst die Stunde der Wintervögel, eine Aktion von NABU, hatte ich versäumt mitzumachen – Werbung dafür gemacht und selbst verschlafen. Bis zum 15. Januar kann man noch mitmachen, eine Stunde lang Vögel beobachten und zählen um das Ergebnis dann NABU zu melden (Link).

Arbeit auf die lange Bank zu schieben lohnt nicht. Nur ein Teil erledigt sich von selbst. Der Rest taucht immer wieder auf, wie der in die Ecke geschobene Korb mit Bügelwäsche, oder der Stapel an Arztrechnungen, die bei der Versicherung eingereicht werden sollten. So lief es auch dieses Mal wieder.

Mit der schönsten Aufgabe begann ich: Vögel und Eichhörnchen ließen sich durch den Schnee besser beobachten. Witzig war der Wohnungstausch von Erich und den Meisen zu beobachten. Immer wenn er im Vogelfutterhaus saß, enterten die Vögel das Eichhörnchenhaus. Erich hatte freundlicherweise wieder das Sichtfenster eingedrückt.

Stück für Stück meinen Stapel an Aufgaben abgearbeitet kam Spaß und Freude an neuen Vorhaben auf. Die ersten Vorbereitungen laufen für das Gartenjahr 2019! 😀

In der Zwischenzeit belohnte ich mich mit Extra-Spaziergängen, denn ich achte wieder darauf mindestens 10000 Schritte am Tag zu laufen. An zwei Schultagen in der Woche hatte ich sie locker schon mittags zusammen. Drei Mal im Laufe des Vormittags ein Gebäudewechsel, um zum Unterricht zu kommen, bringt einiges an Schritten zusammen. Wenn ich dann noch etwas im Lehrerzimmer oder zuhause liegen gelassen habe wächst das Schrittsümmchen noch schneller an.

In dieser Woche legte ich meinen Augenmerk auf Farbtupfer in der tristen Umgebung. Selbst entlang dem Gelände von der Straßenbaustelle ließ sich im Regen und Matsch hübsches und buntes finden.

Durch den Wind der letzten Tage liegen mehr Weißdornfrüchte auf dem Boden, als dass noch welche an den Zweigen hängen.

Was mich sonst noch beschäftigt hat:

Bis die Tage,
Karin

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13. Januar 2019

Kommentare

10000 Schritte pro Tag – da stößt du wieder was an! Schaffe ich höchst selten, zumal hier fast täglich Regenwetter war. Schnee, wie bei euch, wäre mir sehr viel lieber.
Erkältungsrückfälle sind ja meist übler als die Ersterkrankung…pass nur auf dich auf!
Liebe Grüße Ulrike

Ist auch für mich nicht immer einfach mit meinem kranken Fuß. Aber seitdem Joggen nicht mehr drin ist, ist das Schritte zählen (lassen) eine Alternative. Vom Wetter lasse ich mich nicht schrecken.
Mit vielen Grüßen,
Karin

Was für feine Farben du gefunden hast im Grauweißen. Bis zu meiner Op Anfang des Monats hatte ich die 10.000 auch fast immer geschafft, jetzt muss ich erst einmal wieder den richtigen Rhythmus finden. Aber immerhin kann ich jetzt endlich wieder wenigstens eine Runde am Tag mit dem Hund begleiten (noch nicht an der Leine führen). Das reicht noch nicht, um so feine Farben wie du zu finden, da musste heute der Besuch im Gartencenter dienen…
Toll, dass ihr auch Eichhörnchen und so eine Vogelvielfalt an den Futterhäuschen habt. Hier herrscht ein großer Spatzenclan, nur ab und an mal Meisen oder ein Rotkehlchen. Aber immerhin…
Liebe Grüße
Andrea

Ich war über die Farbenvielfalt selbst verblüfft. Der Regen hat die Leuchtkraft zudem noch verstärkt, was vor allem bei der Mahonie zu erkennen ist.
Mit ganz viel Daumendrück zur guten Besserung und mit vielen Grüßen,
Karin

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