und …

Noch eine Erholungswoche

Fazit am Ende der Woche:

 

Montag
– Auto in die Werkstatt bringen mit Schwierigkeiten
– zum Zahnarzt, da lohnte sich hinterher die Schmerztablette gleich doppelt
– Arzt- und Krankenhausrechnungen einreichen: am PC sitzen, Rechnungen scannen, Formulare ausfüllen, Augen ständig in Bewegung
viel zu viel …
In meinem Kopf fühlt es sich total verdreht an, wie diese Fundsache am Wegrand auf den Feldern.

 

Dienstag
Kürzer getreten – langsam angehen gelassen, die Zeit*ung gelesen, Radio gehört und wieder entsetzt über das Verschwinden, den Tod, des saudischen Journalisten – was soll die Mitteilung von einem falsch gelaufenes Verhör?
Sorgenvoll über die Entscheidung von Mesale Tolu, am Prozess in Istanbul teilzunehmen.
Spaß gehabt, wie die Sonne Schatten an die Wand zaubert und mich schließlich doch wieder an den PC gesetzt um meinen Kollegen Vertretungsmaterial zusammenzustellen.

 

Mittwoch
die Filznadeln und die Märchenwolle herausgeholt – ich brauche dringend für das kleine Kameraschätzchen „Olivia“ eine Fototasche, wie die von „Konstanze“ – Link.

Der erste Versuch vor Wochen war völlig schief gegangen, weil ich meine eigene Anleitung nicht finden konnte. Wieso ich auf den Gedanken kam, dass ich das ursprüngliche Modell gehäkelt hatte, ist mir ein Rätsel. Ein Blick in den Kamerabeutel hätte mir doch die Erleuchtung bringen müssen.

Viel Material und Arbeit für die Tonne.

 

Donnerstag
Frühes Aufstehen, im TGV gefahren – leider wieder nicht bis nach Paris).
Kontrolle im Krankenhaus mit Hörtest – beim Ergebnis vor Freude tanzen gewollt – denn ich höre wieder auf meinem Unfallohr, in manchen Hörbereichen sogar besser als nach der OP vor vielen Jahren!! Das Innenohr ist noch immer etwas gereizt, was sich im Hörtest und am anhaltenden Schwindel ablesen bzw. sehen lässt. Den Freudentanz hebe ich mir deshalb auf und kaufe mir ein paar neue Schuhe. 😉

Am Rathaus von Karlsruhe dieses Bild eingefangen und später noch zwei Lampen entlang meines Wegs gefunden.

Diese Lampen sind Teile der Aktion Spot on! (Link)
Mehr Bilder dazu zeige ich auf hierundfort.

 

Freitag
Mein fahrtüchtiges Betreuungspersonal in Trab gehalten und mich dann doch amüsiert, als sich zwei meiner Helfer zum ersten Mal begegneten und sich sofort im Umgang mit Meinereiner einig waren.
Mein Auto fährt inzwischen auch wieder, konnte aus der Werkstatt abgeholt werden und ich durfte/musste es zumindest selbst in die Garage fahren.

 

Samstag
Endlich wieder Markttag, dank Vater-Taxi, mit vertrauten Wegen, vertrauten Gesichtern, vielen Gesprächen und dem Gefühl, jetzt geht es wirklich bergauf!
Zurück zuhause war ich zwar erst einmal platt, doch nach einer ausgiebigen Ruhepause versuchte ich es mit einem Spaziergang, eine kurze Runde – Herbst genießen.

Kräuter sammeln und fotografieren – herrlich.

Hoffnung, dass ich die seit dem Frühjahr geplante Reise doch antreten kann und nicht die Reiserücktrittversicherung in Anspruch nehmen muss. Zumindest habe ich alle Buchungen erledigt und bezahlt. Visa, Reisepass, Voucher und Reservierungen sind komplett – nur ich noch nicht so richtig. Aber ich habe ein Ziel und noch ein paar Tage Zeit für die Rekonvaleszenz. Das muss doch zu schaffen sein!

 

Bis die Tage,
Karin

 

 

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22. Oktober 2018

Kommentare

Die Wunden sind verheilt, was Zeit braucht sind die Nebenwirkungen. Nerven brauchen eine Weile, bis sie sich erholen. Solange mache ich halt langsam.
Viele Grüße, Karin
Karin

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