und …

Wetterwechsel zur Tagundnachtgleiche

Durch die Frisur der Sonnenblumen blies der Wind ordentlich zum Beginn des kalendarischen Herbsts.

Doch nicht nur sie wurden verstrubbelt. Die Schulfahne erhielt sogar einige Knoten und den Baustellenzaun legte es nieder.

Anfangs sah es so harmlos aus, wenn ich nach oben oder in die Ferne schaute. Sogar die Sonne ließ sich ab und an blicken.

Ich überlegte mir, meinen Sonntagsspaziergang noch in Richtung Wald auszudehnen.

Doch der Wind frischte so auf, dass die Hainbuchensamen wie Schnee durch die Luft wirbelten.

So blieb ich lieber in der Nähe eines Unterstands bis der Regen schließlich doch einsetzte – äußerst ergiebig!

Bis dahin begutachtete ich die Fortschritte der Straßenbaustelle (es wird noch dauern mit der Fertigstellung) und die sich versammelnden Vögel.

Vor dem Stürmchen genossen die Katzen noch ein Stündchen Balkonien bei geöffneter Balkontür.

Es wird deutlich, der Herbst ist da. Ich hatte heute zum ersten Mal wieder die Mütze auf und einen Schal um den Hals, als ich unterwegs war.

Bis die Tage,

Karin

 

 

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23. September 2018

Kommentare

Mütze und Schal? Schon? Hier ist es. Auch zehn Grad kälter als am Freitag, aber Mütze gibt es erst nördlich des nördlichen Polarkreises… toll war der dauerhafte Landregen heute. Und trotzdem 5000 Leute im Hambacher Forst!
Eine gute neue Woche!
Astrid

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