Da hängt sie, meine neue Anschaffung – eine Obst- bzw. Fruchtfliegenfalle aus mundgeblasenem Glas aus Lauscha in Thüringen.


Nein, ich war nicht so weit weg unterwegs. Es ging nur um die Ecke, nach Stuttgart ins M*agazin, zum ersten Teil meines Ferienprogramms 2012. Ich liebe es schöne Möbel und Wohnaccessoires anzuschauen, vor allem wenn sie klar, ohne Schnickschnack und pfiffig sind. Toll dort ist, sie bieten „oldies but goldies“ an, ach ja, nur leider nicht unbedingt für meinen Geldbeutel.
Trotzdem schaue ich mich immer nach einer erschwinglichen Kleinigkeit um, damit ich beim Hinausgehen auch eine Tüte heraustragen kann. Das erzählte ich vor Jahren einmal meiner Schwägerin. Die lachte daraufhin und erzählte von ihren Touren durch das Londoner Kaufhaus Liberty’s, das sie auch nicht verlassen konnte ohne zumindest eine kleine Tüte mit Inhalt erstanden zu haben.

Zurück zu meinem Einkauf heute, der Fruchtfliegenfalle. Sie funktioniert! Kaum hatte ich sie aufgehängt, und meine Kamera auf die Kugel gehalten, waren schon die ersten Opfer auf dem Weg hinein.

Die kleinen Biester krabbeln durch den „Vulkankegel“ auf der Unterseite der Glaskugel in diese hinein. Vorher wird durch die Öffnung, die mit einem Korken verschlossen ist, Zucker-Essigwasser mit einem Spritzer Spülmittel gefüllt. Diese Mischung wirkt als Lockstoff und genau dahin wollen die Fliegen dann unbedingt gelangen.

Durch den Tropfen Spülmittel, der die Oberflächenspannung der Flüssigkeitsmischung aufgehebt, landen die Fliegen nur einmal auf diesem Ort ihrer Begierde und versinken beinahe sofort darin.

Kontrolle nach einer guten Stunde – 14 Fliegenopfer in der Falle und keines in meinem Glas Apfelsaftschorle. Die Obstschale ist frei von Fruchtfliegen. Super!

 

 

Bis die Tage,

Karin

 

Überarbeitet im Juni 2018.

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30. Juli 2012

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