oder …

ein Fazit nach Wochen mit Eierschalen- und Muschelschalenweiß im Experiment

Es ist so schön, wenn ein Vorhaben, ein Projekt, irgendwann zu einem Ergebnis führt und ein Ende in der Anwendung findet.
Ich war zwischendurch so oft kurz davor den Bettel hinzuschmeißen, doch nun bin ich froh durchgehalten zu haben!

Und schon die nächste Schwierigkeit, bei der Wahl des Titelbilds, das folgende Bild stand auch einmal auf Top 1.

Ich habe zumindest meinen absoluten Favoriten bei Kreide/weißen Pigmenten gefunden. Es ist das Weiß aus Muscheln – Muschelschalenweiß bzw. seashellwhite. Bei der Herstellung taucht kein vergessenes Häutchen auf, wie beim Eierschalenweiß. Nach dem Auflösen in Zitronensäure und Wasser, dem Abseihen, Filtrieren und Trocknen bleibt ein wunderbares, feines, klingendes Kreide-/Kalkergebnis.

Es fiel mir so schwer dieses Teil zum Zeichnen auszuprobieren oder etwas davon abzubrechen, um daraus eine (Pastell-)Kreide herzustellen. Aber es musste sein und das Ergebnis lief butterweich und Spuren hinterlassend über das Papier, so viel besser, als das gerollte Ergebnis aus der letzten Produktion von Eierschalenweiß.

Am Ende opferte ich eine klitzekleine Menge an Abrieb und rettete aus dem Filtertuch jeden Krümel.

Mein Ziel: Pastellkreiden, im Vergleich, aus Muschelschalen- und Eierschalenweiß herstellen und ausprobieren. Was sonst?! 😅

Das weiße Pigment im Mörser fein zerreiben und mit gerade so viel (destilliertem) Wasser wie nötig, also tröpfchenweise, verrühren, verkneten, bis eine Kreide geformt werden kann.

Die Pastellkreide aus dem Eierschalenweiß fiel deutlich größer aus, weil ich dieses Schälchen aus Muschelschalenweiß einfach (noch) nicht zerstören möchte.

Trocknen lassen.

Den ersten Versuch machte ich auf einer rauen Oberfläche, wie für Straßenkreide. Im Vergleich verwendete ich eine Tafelkreide. (Titelbild)

Der Versuch auf Papier verlief bei beiden Pastellkreiden ernüchternd. Ich hätte auch einen Löffel über das Papier ziehen können. Was für ein Frust!
Dann der Tipp, die Kreiden ganz leicht anzufeuchten, wie zum Aktivieren, und … YES!

Projekt abgeschlossen. Fertig.

Aus meiner Küche

Ich übe mich weiter an Ein-Personen-Gerichten. Zwei gelangen so, das sie mit etwas Salat und Brot auch zwei Leutchen satt gemacht hätten:

Ansonsten

Ohrwurm der Woche

Weltfrauentag, da passt ein Lied von Karen Kahan/Wyndreth Berginsdottirs Lied einfach nur perfekt, vor allem wenn sie es selbst vorträgt …

Bekannter ist diese Version von Ekaterina Shelehova …

Ziemlich viel weggelassen, wie einen kurzen Ausflug nach Mainz zu einer Ausstellung einer sehr interessanten Künstlerin.

Macht’s gut, bleibt gesund und bis die Tage


Verlinkt mit dem Samstagsplausch von Andrea Karminrot 

######

Schreibe einen Kommentar