oder …
Der Garten muss warten
Es ist der zwölfte Tag des Monats und Caro von Draußen nur Kännchen sammelt quer durch die Bloggerwelt zwölf Bilder des Tages.
Aufgewacht, mit Anlaufschwierigkeiten, nicht nur nach dem Blick aus dem Fenster.
Eine Stunde später fehlt meinem Körper immer noch die Betriebstemperatur und draußen sieht der Fensterblick in der anderen Richtung nicht besser aus. Kalt und nass – ich weiß, die Natur braucht den Regen und es gibt keine Blumen ohne ihn.

Mich aufgerappelt die Spülmaschine zu leeren und dabei die beiden Pelze gefüttert.
Eine Tasse Tee, dann noch eine und eine weitere, dabei ausgiebig Zeitung gelesen.

Der Blick aus dem Fenster wird nicht besser und ich beschließe … dann eben Haushalt. (Hört ihr den Stoßseufzer?)
Wäsche zusammengelegt, Staub gesaugt und mich dann um die weitere Verarbeitung der Erdbeerernte gekümmert.
Ursprünglich wollte ich einen Großteil der Erdbeeren aus dem eigenen Garten zu kaltgerührter Marmelade verarbeiten und im Tiefkühlgerät aufbewahren. Ich mag kein Erdbeerkompott und traditionell gekochte Erdbeermarmelade gerade noch so zum Süßen vom Frühstücksmüsli. Nach dem Stromausfall im benachbarten Kreis Reutlingen entscheide ich mich dann doch für die lagerfreundliche, nach der Herstellung vom Strom unabhängigen Variante.

Nebenher summt wieder der Dörrautomat. Seit dem Vorabend trocknen geschnippelte Beeren und die Abschnitte mit Stielansatz. Letztere verwende ich in einer Teemischung. Bis dahin lagere ich das getrocknete und abgekühlte Dörrobst in Schraubgläsern. Was für ein Duft, wenn die Gläser geöffnet werden!
Aus frischen Beeren gibt es ein Müsli.

Noch gibt es Erdbeeren zu ernten und der Beerenanteil vom täglichen Müsli besteht weiter aus 100%. Bin ich froh, mich nicht schon früh vom Angebot auf dem Markt oder Discounter verführt haben zu lassen. Momentan fehlt mir die Abwechslung. Ich freue mich auf die Beeren von den Beerensträuchern, die demnächst reif sein werden.
Die Marmeladengläser sind abgekühlt und alles wird beschriftet.

Die Gläser sind fertig zum Verräumen in die Vorratsregale.
Vorher packe ich ein paar Beeren und etwas Marmelade für eine kranke Nachbarin zusammen.

Inzwischen ist es 16:30 Uhr. Mir ist immer noch kalt, zumindest trocknen die Wege langsam ab.
Ich brauche jetzt etwas frische Luft, Wetter hin oder her, und schiebe diesen Beitrag zu Caro.
Macht’s gut und bis die Tage,

Kommentare
Ja, du weißt mehr mit Erdbeeren anzufangen als ich. Ich verspeise sie nur frisch mit Sahne 😆
Hab einen entspannten Abend!
Herzlich
Astrid
Ich möchte nicht den größten Teil der Ernte verschenken, denn der nächste Winter kommt bestimmt.
Am liebsten esse ich Erdbeeren frisch, ohne Schnickschnack, einfach so. Wobei ich kaltgerührter Marmelade daraus inzwischen nicht verachte. Nun habe ich jedoch den konservierten Vorrat und kann den nachreifenden Rest einfach genießen. 😊
Viele liebe Grüße
Karin
Wow, was für eine Frucht und Ausbeute, sieht zum Mitessen und Schnorren-Kommen lecker aus!
So geht auch an einem Regentag die Farbe nicht aus:-)
Herzliche Grüße
Gabi
Weil ich es zuließ, dass sich die Erdbeeren nach Lust und Laune ausbreiteten habe ich dieses Jahr, trotz Schnecken, reichliche Ernte. Ich bin großzügig im Verschenken, aber möchte mir diese Erdbeerfreude auch in die kalte Jahreszeit retten.
Viele Grüße
Karin
So viel Erdbeeriges würde mir auch gefallen. Kalt gerührt und getrocknet klingt gut,beim Tee weiß ich nicht so recht ob er mir mund3n würde. Ich mag Erdbeeren am liebsten pur oder ein wenig gezuckert mit Milch. Aber gekochte Marmelade mag ich auch Toll, dass du so viele im Garten hast!
Liebe Grüße, mano
Erdbeeren pflücken und essen, ohne Umweg – so ist es mir am liebsten, ungezuckert!
Aber das was alles gerade erdbeerig wächst überfordert meine Genusskapazitäten.
Für die Marmelade musste dann doch Zucker sein. Morgen probiere ich das Ergebnis im Müsli aus.
Die besten Erdbeeren wachsen übrigens dort, wo die ursprünglichen Pflanzen ihre Ausläufer hingeschickt haben.
viele liebe Grüße
Karin
Wenn ich deinen Beitrag lese, kann ich die Erdbeeren schon fast riechen. Mir läuft das Wasser im Mund zusammen. So wie es aussieht war bei dir heute genau so ein verbesserungswürdiges Wetter wie bei mir. Eigentlich genau richtig, um drinnen so köstliche Dinge zuzubereiten wie du. Sogar gedörrte Erdbeeren, das stell ich mir auch superlecker vor.
Hab einen köstlichen Abend
Antonette
Es sind inzwischen vier Sorten, die sich nach Lust und Laune im Garten ausgebreitet haben – jede anders lecker.
Einfach aus einem trüben Tag das Beste machen. 😀 Dieses Mal half die eigene Ernte.
Viele Grüße
Karin
So tolle Farben! Danke für den Einblick in deine Welt am heutigen 12.
Liebe Grüße
Claudia
Erdbeerrot hat etwas! 😊
Viele Grüße
Karin
Hier dürfen sich die wilden Erdbeeren auch dazwischen ausbreiten, aber da von Natur her weniger Platz, reicht es, dem Schatz ein paar auf die Hand und mir gleich in den Mund zu stecken. Dabei würde ich jetzt zu gerne welche in den Dörrautomaten stecken. Die sind auch später im Müsli toll! Dafür muss ich mal ein heimisches Angebot nehmen und nicht gleich verputzen 😆
Ja, ich war eigentlich auch froh, dass es gut und viel nochmal geregnet hat. Zumal trotz einiger Güsse, teils täglich, der Wind danach alles getrocknet hat, bzw es immer nur kurz war.
Aber grün ist jetzt alles und für die Bäume gab es ja dann gestern (für die Sauerkirschen zu spät)
Liebe Grüße und bestimmt gibt es auch bei Dir heute mehr 🌞
Nina
Viel hat es hier nicht geregnet. Das merke ich sobald ich mit dem Spaten arbeiten möchte.
Zum Dörren sollten die Erdbeeren nucht zu dünn geschnitten werden. Sie kleben sonst unrettbar fest.
Heute kann zum Glück wieder Sonne im Garten genossen werden.
Viele liebe Grüße
Karin