oder …

Sorgenzeiten mit Gegenmitteln – 2020 #7

Der Sturm am Wochenanfang

Orkantief Sabine fegte nicht nur über die Felder. Das Schulhaus blieb ohne SchülerInnen fast leer.

Wetterwechsel im Minutentakt

Der Schreck zur Wochenmitte

Wenn es einem der geliebten Menschen nicht gut geht folgt man bei Wind und Wetter nicht nur dem Rettungswagen.

Der Gegenwind am Wochenende

Der Sonderparteitag der AfD in meiner Stadt trieb viele Menschen zur Protestaktion und Kundgebung „Buntes Böblingen – für Vielfalt, Toleranz und Offenheit“.

Links von der Berichterstattung

Zwischenprogramm zum Erden und Abschalten

Schafpatentreffen. Die ersten Lämmer sind da! Das Extrafutter schmeckt allen Tieren, verteilt von vielen kleinen Helfern!

Unerwarteter Arbeitseinsatz

Zum Jahresauftakt des Stadtverbands der SPD wollte ich dieses Mal wirklich nur als Gast – Saskia Esken war dieses Mal als Parteivorsitzende Rednerin – um dann doch die Ärmel hochzukrempeln. Solidarität, oder, zu zweit sind wir stärker!

Ich werde froh sein, wenn der Sonntag und der Parteitag vorbei sind.
Mit dem Wissen so viele Menschen mit blau übertünchtem braunem Gedankengut in meiner Stadt zu haben, begleitet von einer Menge an Polizeipräsenz, macht es wenig Spaß durch meine Stadt zu laufen.

Zuhause bleiben geht aber auch nicht. Es wartet einer meiner geliebten Menschen auf Besuch und Zerstreuung. Ach, wenn Eltern älter werden …

Die klitzekleine Auswahl von sonst noch gelesen und gesehen:

„Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens 1928 bekämpft werden müssen, später war es zu spät. Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird. Man muß den rollenden Schneeball zertreten; die Lawine hält keiner mehr auf.“

Erich Kästner, aus der Rede anlässlich der 25. Jahrestags der Bücherverbrennung, gehalten 1958

Wachsam bleiben.

Bussard am Katzenkino

Bis die Tage,


Verlinkt mit dem Samstagsplausch von Andrea Karminrot.

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16. Februar 2020

Kommentare

Das Zitat von Erich Kästner ist wirklich so gut! Da geht ja in mehrfacher Weise der Sturm über Eure Stadt hinweg. Auch auf die privaten Unbilden kannst du gewiss gerne verzichten.
Die Schäfchen erinnern mich, dass die Lockenmädchen vorhin beim Skypen von ihren jeweiligen Schafen erzählt haben (die sie in der Schafsherde der dortigen Oma haben). Sie haben gerade gelammt. Ein Lämmchen fiel gerade am 14. und heißt nun Valentine.
Es gibt auch noch positive Nachrichten auf der Welt neben den Botschaften über die menschlichen Schafsköpfe… (sorry Schafe, das ist mal wieder voll daneben und diskriminierend!).
Liebe Grüße
Andrea

Wie recht Erich Kästner doch hatte; alles schon mal dagewesen, immer wieder, und die Menschen werden einfach nicht klug!
Toll, daß sich soviel Widerstand bei euch regt!
Liebe Grüße,
Gabi

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