und …

Wochenrückblick 2020 #1

Traurig sah es aus, auf meinem Fensterbrett, und das was die Post im Briefkasten ablegte munterte mich nicht auf.

Es ist an der Zeit, dass meine Rekonvaleszenz voran geht!

Ich brauche schöne Erlebnisse dazu, und wenn diese nicht mit der Post kommen, muss ich selbst dafür sorgen. Manchmal reichen dazu ein Gedanke und ein kurzer Weg.

Der Gedanke
Pflanzen kaputt – dann benötigt frau mindestens ein neues Exemplar. Vielleicht eine, die auch im Schlafzimmer gut ist? Allesbescheidwisser Internet gab zu der Frage einiges an Informationen und ich beschloss mir eine Bergpalme zu besorgen. Dass ich dazu kein Geld ausgeben musste hatte ich nicht erwartet.

Der Weg zur neuen Pflanze
Der Weg zum Auto führt mich ab und an, mit einem Umweg, zum Müllhaus. Hier endete meine Besorgung schließlich, denn ich fand im Kompost meine Bergpalme. Zwar fiel dieses Exemplar etwas kleiner aus, als ich es mir vorgestellt hatte, aber das wäre jetzt gejammert und fehl am Platz.
Ein paar welke Wedel abgeschnitten, frisch eingetopft im passenden Übertopf und die Minipalme konnte einziehen.

Leider haben meine zwei Pelztiger alles Grünzeug, das irgendwie an Gras erinnert, zum Knabbern gern.

Die Hochplätze für Grünpflanzen werden in meinem Haushalt langsam knapp.

Zurück zum Wochenbeginn. Silvester vermisste ich keine Party und das Geballer direkt vor der Tür hielt sich, zur Freude aller Haustiere der Nachbarschaft, in Grenzen. Hundert Meter weiter sah es ganz anders aus und so war die Luft kurz nach Mitternacht schon zum Schneiden!

Neujahr war es dann soweit. Ich schloss das alte Notizbuch und führe das neue, seit November begonnene, weiter. Die Vorlaufzeit benötigte ich um mich an das andere Format zu gewöhnen.

Dabei ist dieses Buch nichts neues für mich, schreibe und gestalte ich in diesem System seit Ende 2014 meine Ausfahrten und Reisen. (Hier hatte ich darüber berichtet.)

Für 2020 wollte ich die Menge an Notizbücher, die sich bei mir im Umlauf befinden, minimieren und das System der Traveller’s Notebooks hat sich bisher als praktisch erwiesen. Ob sich das Erfolgsmodell auf Reisen auch im Alltag auf Dauer bewährt, wird sich zeigen. Hauptsache ich verseppel keine Termine – kein Kommentar von wegen: Das geht doch super mit dem Smartphone!, bitte. Das nutze ich auch, aber … ich lasse das Thema lieber.

Welch eine Überraschung vor dem Fenster – und natürlich wieder ein fast leerer Akku in der Kamera – als sich beide Eichhörnchen über die Futterhäuser her machten! Gut zu erkennen ist der Farbunterschied von Erich dem Roten und Erich dem Braunen.

Eichhörnchen-Imbissstation

Es war ein abwechslungsreiches Programm, das uns in der Woche der Umtrieb im „Katzenkino“ geboten wurde. Für mich auch Ablenkung bei der Neubepflanzung verschiedener Töpfchen …

… oder bei der Beschäftigung an der Nähmaschine. Mir war nach Farbe für die Kissen, bzw. nach Farbe in der Wohnung.

Ansonsten begann das neue Jahr wie das alte Jahr endete, mit Arztbesuchen. Mehrzahl, ja! Es reichte nicht, dass ich meinen Kontrolltermin hatte. Einer meiner Kater hatte sich vor einem Absprung ziemlich in der Höhe verschätzt und so waren wir auch noch beim Tierarzt.

Nichts dramatisches – der Bursche hat nur eine ziemliche Zerrung.

So viel für heute.

Ich hoffe ihr hattet gemütliche Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr.

Macht’s gut und bis die Tage,


Verlinkt mit dem Samstagsplausch von Andrea Karminrot

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5. Januar 2020

Kommentare

Ja, da sind wir ja schon voll im Thema mit Mehr- und-weniger… Hoffentlich vermindert sich ab jetzt die Zahl der notwendigen Arztbesuche. Gute Besserung an alle zwei- und vierbeinigen Patienten! Mehr Farbe und mehr Pflanzen ins Haus zu bringen, ist auf jeden Fall stimmungsaufhellend. Die beiden Erichs finde ich sooo süß! Das wäre für uns absolutes Hundekino…
Herzliche Grüße
Andrea

Das Kino vor der Tür bzw. vor den Fenstern macht täglich Freude. Gestern und heute zeigten sich endlich wieder Sumpfmeisen.
Viele Grüße,
Karin

Oh je, ihr lasst aber auch nichts aus!( Ich weiß, warum ich kein Haustier mehr um mich haben will, seit das vorletzte Kaninchen sich beim Sprung vom Schemel das Genick gebrochen hat. )Der „Nestbau“ mittels Kissen und Pflanzen polstert das Leid hoffentlich etwas aus….
Startest du morgen wieder in den Alltag?
Dann: Alles Gute!
Astrid

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