und …

Woche 28/2018 in Sparversion

 

Wem das Wasser bis zum Halse steht, darf den Kopf nicht hängen lassen! – ein Titel von einem Buch, das ich nie gelesen habe. Es ist ein Satz, der bei mir hängen blieb, mich einige Jahre begleitete und immer wieder in meinem Kopf auftaucht, wenn es mal nicht ganz so rund läuft.

Richtig gute Sache an und für sich, denn es atmet sich grundsätzlich besser in aufrechter Haltung!

Kein gutes Timing, wenn die Erinnerung „Lass den Kopf nicht hängen …“ mit der Reaktion „Kopf hoch“ genau dort erfolgt, wo ein verflixtes, mehrteiliges Baustellenschild auf einem sowieso schon viel zu schmalem Fußweg steht. DONG!

Dann doch lieber Kopf hängen lassen! Zwei einzelne Eurocent sammelte ich auf, vielleicht als Glücksbringer, und einen Dollarschein. Über die letzte Fundsache freute ich mich allerdings richtig, denn den werde ich dieses Jahr noch ausgeben.

 

 

Bis dahin dauert es noch etwas und ich war am Wochenende wieder einmal auf dem Weg ganz normale Euros für Stoffe beim Werksverkauf um die Ecke liegen zu lassen. Auf dem Weg lachte die Sonne so herrlich auf Getreidefelder, dass mir der Stoffeinkauf erst einmal Nebensache war.

Leider verschwand die Sonne hinter denn Wolken während ich das Auto abstellte und zu Fuß zurück an die Felder lief.

Leider hatte ich die richtige Kamera an diesem Morgen aus dem Auto geräumt und nur das Smartphone dabei.

Schade.

Rechts auf dem Foto ist noch, ganz schmal an den Strommasten, ein von der Sonne beleuchteter Fleck zu sehen. Das machte Hoffnung, dass die Sonne noch einmal eine Lücke finden kann.

 

Warten.

 

Doch die Wolken ließen nicht mehr so viel Sonne durch, wie bei meinem ersten Eindruck. Schade, doch kein Unglück. Ohne tief hängende Schilder ging es problemlos, aufrecht, zurück zum Stoffe kaufen. 😀

 

Bis die Tage,

Karin

 

Verlinkt mit Andrea/Die Zitronenfalterin: Monatsmotto Juli – Blick zum Himmel

 

 

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17. Juli 2018

Kommentare

Fein, dass Du noch ein Smartphone zum Fotografieren dabei hattest. Es ist so eine schöne Julistimmung geworden.
Ja, das „Hans-guck-in-die-Luft“-Verhalten muss man im Griff haben. Das sind die Momente, in denen ich mir die Knöchel verstauche oder der Hund in diesem Modus die Ufermauer runter ins Wasser stürzt (er kann schwimmen).
Hoffe, du hast schöne Stoffe gefunden.
Liebe Grüße
Andrea

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