oder …

Von der Kunst Aufgaben aufzuschieben und mich trotzdem wohlzufühlen

Eigentlich wollte ich, strategisch durchgeplant, in dieser Woche eine ganze Reihe an Aufgaben erledigen. Für die Schule erledigte ich alles, hielt mich an das gegebene Zeitraster, sagte fast immer kategorisch nein bei Zusatzaufgaben. Zuhause hatte ich jedoch meine Schwierigkeiten mich nicht ablenken zu lassen.

Der Plan

Im Plan war auch Zeit für mich, mit Füße hochlegen, vorgesehen gewesen. Es kam natürlich anders, denn ich bügle ungern, bekomme schon nervöse Zustände, wenn ich Post aus dem Briefkasten hole, die verdächtig nach Rechnung aussieht, und frage mich ernsthaft wie ich früher als allein erziehende Mutter das Pensum geschafft habe.

Was aus dem Plan wurde:

Dabei hatte ich doch gerade das Buch „Am Arsch vorbei geht auch ein Weg“ von Alexandra Reinwarth gelesen und hätte Kapitel 4, im Beruf, beherzigen sollen. In der Summe war es ein kurzweiliger Ratgeber, auch wenn ich mit dem Titel einige Probleme hatte/habe. Mit „Am A… vorbei“ hat sich der Vater meiner Kinder häufig aus allem heraus geredet und die Aufgaben andere erledigen lassen. Alexandra Reinwarth macht es sich nicht ganz so einfach, was mich dann mit dem Titel versöhnt hat.

 

Das Gemüse im Gemüsefach sah nach einer Woche nur noch traurig aus. Geputzt und geschnippelt war es wieder ansehnlich und kam mit vielen Gewürzen in den Topf. So ist meine Gemüsebrühe für die nächste Woche fertig.

Nächste Woche setze ich mich, versprochen, wieder regelmäßig zum Essen hin.

Und es steht endlich ein Adventskranz, wenn man das Objekt so nennen kann. Wenn der Tisch schon einmal leer ist wollte ich ihn nicht wieder mit irgendetwas verkrümeln. Deshalb geht es dieses Jahr absolut minimalistisch in den Advent.

Jetzt ist Sonntag.

Alles unerledigte bleibt liegen. Morgen ist auch ein Tag. Obwohl es mich ein wenig vor Montag gruselt. Die Hyposensibilisierung läuft nicht ohne Nebenwirkungen und ich wappne mich innerlich, bereite mich auf die nächste Überraschung vor.

Dienstag ist wieder der zwölfte und vielleicht lesen wir wieder voneinander.

Bis die Tage,

Karin

 

Anmerkung:

Und das Radio schalte ich jetzt auch aus! Die Meldungen im Radio machen mich nicht glücklich. Dabei ist heute, am 10. Dezember, neben 2. Advent der 69. Internationale Tag der Menschenrechte. Google, das mit seinen Widgets an besondere Ereignisse erinnert ist dies heute keines wert. Dafür wird auf der allgemeinen Suchseite an Robert Koch erinnert, auch wichtig, aber man hätte ein Zeichen setzen können.

 

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10. Dezember 2017

Kommentare

Ich mag deinen minimalistischen Adventskranz sehr. Genau mein Ding. Bei uns steht dieses Jahr ein fast ebensolch minimalistischer Kerzenhalter aus Metall (so eine Art „Hängegestell“) und daran baumeln nun ein paar wenige Dekosachen, die im Adventskalender #24kleineFreuden2017 bislang drin waren. Wer weiß, ob und was sich (daraus) noch dazu gesellt…

Hab es fein und liebe Grüße über die Autobahn rüber zu dir nach BB sendet dir Anni aus S. ♥

Da winke ich doch glatt einmal zurück, sauglatt wie es heute war!
Deine Sternenkette hängt und wartet auf … was auch immer kommt. 😀
Viele Grüße,
Karin

Oje, Listen – kommt für mich nicht in Frage ( nur für Nähprojekte )! Ich bin immer glücklicher, wenn ich nicht schwarz auf weiß habe, was ich nicht geschafft habe. Das wäre in den letzten Wochen einfach nur noch deprimierender gewesen. Aber jetzt bin ich tatsächlich in der Zielgeraden angekommen ( es hakelt nur bei meinen Gaben für Bloggerfreundinnen, die ich „außerhalb“ in Auftrag gegeben habe – zwischen den Jahren ist dann vielleicht auch noch Zeit ). Pakete sind gepackt, Adventspost versandfertig, die K.s bereit für einen Tapetenwechsel.
Dir noch zwei Schulwochen, in denen du dich nicht übertölpeln lässt!
Herzlichst
Astrid

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