Woche 2/2017

und …

Einen Goldesel könnte ich brauchen!

Die erste Schulwoche in der zweiten Kalenderwoche ist geschafft und ich bin es auch. Wenn ich bloß nicht so müde gewesen wäre hätte die Woche etwas spannender ausgesehen. Es wäre auch weniger an Arbeit liegen geblieben, die nun am Wochenende erledigt werden musste. Doch was soll’s. Hauptsache es klingelt für zwei Tage kein Wecker, die Heizung funktioniert, Strom kommt aus der Steckdose, das Wasser läuft.

Im Kollegium, wie in den Klassen, blieben in der Woche etliche Plätze frei, wer anwesend war sehnte sich nach Sound of Silence inmitten des Erkältungschors. Was wurde geschnuppelt, gehustet und gekrächzt. Irgendjemand zog immer die Nase hoch oder fragte nach einem Taschentuch! Bis jetzt hat mein Immunsystem durchgehalten und ich arbeite noch fleißig am Abbau der Restbeschwerden der letzten Lungenentzündung.

Was die zweite Woche so brachte:

  • mein Vater wurde operiert und zum Glück ging alles gut. In zehn Tagen geht es weiter. Bis dahin heißt es durchhalten, ein paar schöne Momente erleben, z.B. die Fotos vom Enkel, der gerade weit, weit weg ist genießen, die Tochterkind und ich von ihm erhielten
  • Schule und viele Vertretungsstunden
  • Termine – Termine – Termine
  • den Zwölften und 12von12 nicht vergessen
  • Rechnungen ohne Ende
  • neue Bücher zur Pflanzenwelt bekommen und gekauft, eins ist über Färberpflanzen von Eberhard Prinz (Leseprobe) und richtig toll ! Ich brauche unbedingt noch eine Fläche für solche Pflanzen auf dem Schulgelände.
  • mit Kollegen und Freundin neue Ideen gesammelt, was wir im Rahmen der Schule für Verkaufsstände, wie den Weihnachtsmarkt, herstellen könnten. Wer mit SchülerInnen arbeitet muss damit früh anfangen 😉
  • meine Gesundheit pflegen mit Atemtherapie, Inhalieren und Spaziergängen – langsam scheint es zu wirken, mir geht es so viel besser, dass ich mich an erste Reiseplanungen machte
  • Reparaturen von einigen Sachschäden – Katerchen spielten „Chewie und Scotty allein zuhaus'“; so ging nicht nur ein Lampenschirm kaputt, der sich als Landeplatz nach einer Flugstunde als ungeeignet erwiesen hatte
  • meine Brille brauchte neue Brillengläser und Konstanze bekam ein neues Objektiv – das an Silvester angeschlagene KIT war nur teilweise zu reparieren
  • mag es stürmen oder schneien, Samstag ist Markttag
  • Farbe mit Tulpen in die Wohnung bringen
Erstes Foto mit dem neuen Objektiv!

In der Summe war diese Woche zwar rappelvoll, doch gänzlich unspektakulär, dafür richtig teuer und am Sonntag setzte ich noch eins drauf. Zum Glück ist das Auto voll getankt, Kühlschrank und Tiefkühler voll, ich noch satt von den Feiertagen.

Scottys Lieblingsspielzeug – leere Ampullen von den Inhalierlösungen

Richtig Spaß hatte ich bei der Reparatur eines Lampenschirms. Doch zuerst gibt es die Vorgeschichte. Freitag hatte ich morgens entdeckt, dass in meinem Schlafzimmer die Deckenlampe schräg von der Decke hing. Ohne Brille auf der Nase sah alles zu harmlos aus, um den Sachbestand als bedenklich einzustufen. Mittags empfing mich meine rappelnde Rasselbande quer durch die Wohnung tobend um dann – ey, es ist Wochenende – neckisch gemeinsam abzuliegen. Als die Fotos dazu auf meinem Rechner waren sah ich erst den Schaden! Ortsbegehung, und tatsächlich hing die Lampe nur noch am Kabel an der Decke. Ein Dübel plus Haken fehlt, ein weiterer Dübel steckt noch irgendwie im Putz der Decke. Der Lampenschirm aus dem schwedischen Möbelhaus zeigte deutliche Risse und Löcher, die für Mottenfraß zu groß erschienen. Ganz eindeutig hatte sich ein Kater als Vogel probiert oder sich eine Flugstunde geleistet. Bloß welcher? Damit sich das Reispapier nicht ganz von den Drähten löste fixierte ich alles mit etwas Masking-Tape, denn ich mag keine nackigen Glühbirnen. Das Problem wollte ich durch einen Kurzbesuch im oben genannten Möbelhaus lösen, denn eins davon liegt auf meinem Weg zum Markt. Allerdings überlegte ich es mir angesichts des Rückstaus vor der letzten Ampel, der vollen Parkplätze und dem Gewusel an Leuten drumherum, anders. Das Ding muss bis Mitte nächster Woche halten, irgendwie! Bloß erwies sich Masking-Tape nicht als wirklich zugkräftig.

Zum Glück hatte ich das Tape mit den Punkten gewählt, denn genau das führte mich zu einer Lösung. Irgendwo stand noch das Schälchen mit den Jumbo-Konfetti aus Seidenpapier, das zusammen mit einer superleckeren Schokolade in meinem DIY-Kalender 2015 am 12. Tag gesteckt hatte. Zusammen mit einem Rest Seidenpapier und Tapetenkleister, von dem ich immer etwas angerührt parat stehen habe, war der Lampenschirm wieder einsatzbereit und sogar etwas aufgehübscht. Punkte sind sowieso meine Lieblingselemente.

 

Prinz Chewbacca beim Begutachten

 

Untertan Scotty zu Chewies Füßen, aber er weiß sich zu behaupten

In Sachen Kamera und angeschlagenem Objektiv habe ich lange hin und her überlegt. Es ist ja schon das zweite KIT-Objektiv, das ich zu Schaden hab‘ kommen lassen. Die Platte mit dem kaputten Bajonett-Teilen ist nicht das Problem, die könnte mit dem intakten Teil des anderen Objektivs ausgetauscht werden. Allerdings klappert es im Gehäuse und der vordere Teil wackelt. Irgendwie funktioniert es trotzdem noch, aber eine falsche Bewegung … und ich mag nicht mehr nur mit dem Handy fotografieren. Deshalb musste, durfte, Konstanze auch neue Gläser bekommen, nicht nur ich.

Konstanzes neue Optik

Für den ersten Ausgang mit Konstanze und ihren neuen Gucker war es Samstag leider etwas spät geworden. Facetime mit Sohnemann ging vor! Aber es zeigte sich im winterlichen Dämmerlicht wie viel lichtstärker dieses Objektiv ist.

Mehr erste Bilder gibt es hier von meinem Sonntagsspaziergang und zuhause angekommen stellte ich zwischen bloggen und weiterer Reiseplanung fest, dass es ein paar halbfertige Blogposts gibt auf die ich jetzt gerne zurückgegriffen hätte.

Insgesamt käme mir momentan  in Sachen Reisen und sonstigen Wünschen ein Goldesel sehr gelegen. Mir würde auch ein ganz kleiner reichen! 😉 Aber ich weiß zu sparen und kenne mein Ziel! Als ich im September 2015 hier stand nahm ich mir vor zu diesen Inseln zu fahren und nun wird es 2017 dort hin gehen.

Eine schöne Woche wünsche ich allen und immer positiv denken!

4 Responses

  1. Deine Miezen scheinen ja ganz schöne Rowdys zu sein 😉 Meine frühere Katze war Freigängerin, aber wenn sie mal z.B. aus gesundheitlichen Gründen ein paar Tage drinnen bleiben musste, war sie da auch sehr *hüstel* kreativ… Wahrscheinlich ließe sich da ein Goldesel wesentlich leichter halten. Wo liegt denn Dein Traumziel?
    Liebe Grüße
    Andrea

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