Ausstellung

Unterwegs in Stuttgart – Staatsgalerie

und …

Bleeding Trees

Wenn an freien Tagen das Wetter wenig nach draußen einlädt gehe ich gerne Kunst schauen. So dachte ich gestern, an Himmelfahrt, nur fiel mir keine Ausstellung ein, die mich interessierte. Deshalb hatte ich es mir mit meinem momentanen Häkelwerk in Arbeit schon gemütlich gemacht als eine Freundin anrief. Ihr geht es an Tagen wie diesen ähnlich wie mir und sie machte den Vorschlag – die Staatsgalerie zeigt Bilder aus der aufgekauften Sammlung Domberger in der Ausstellung  Op+Pop – Experimente amerikanischer Künstler ab 1960. Also doch Kunst schauen.
Wir trafen uns dann vor Ort, dem Teil der Galerie, der während unseres Studiums in Planung und im Bau war und wegen seiner Architektur so viel Staub aufgewirbelt hatte – dem neuen Teil. Uns gefällt das Gebäude nach wie vor und mit der Patina der Jahre heute noch mehr als früher.

 

Doch bevor ich mehr Bilder vom Gebäude zeige ein paar persönliche Worte zur Ausstellung und einer tollen Überraschung danach.

Persönliche Worte
Wer Pop-Art mag findet in dieser Ausstellung ein paar wirklich schöne Bilder bzw. Serigraphien zum Beispiel von Robert Indiana, Robert Rauschenberg, Josef und Anni Albers, Richard Anuszkiewicz, die mich wieder beeindruckten und etliche Werke von Richard Estes. Letzterer ist ein Wegbereiter bzw. der Vertreter des Fotorealismus.  Die Ansichten in seinen Bildern wirken fotografisch genau, haben einen hohen Wiedererkennungswert, doch sind sie in Teilen zusammengesetzt. Fotografieren durfte ich nicht, aber es lohnt sich hier unter diesem Wikipedia-Link unter Bilder von Richard Estes zu klicken.
Ein besonderes Wiedersehen hatte ich mit einem ausgestelltem Bild von Richard Estes, bei dessem Entstehen ich am Rande teilnehmen durfte und einem Exemplar lange sehr nahe war und mir ganz sicher sein kann: Estes hat auf einem meiner Wohnzimmerstühle gesessen und handgeschabte schwäbische Spätzle gegessen.
Lang ist es her.

Tolle Überraschung
Aus der Ausstellung kommend, die im alten Gebäude der Staatsgalerie gezeigt wird, liefen wir zwei außerhalb der Gebäude zurück zum neuen Teil um sofort die roten Banderolen an den Bäumen wie Eyecatcher wahrzunehmen – bleeding trees!
Diesen Teil der dOCUMENTA 13 hatte ich letztes Jahr nicht gesehen und nur darüber gelesen. In dieser Zeit im Habichtswald in Kassel-Wilhelmshöhe installiert, wollte der Künstler Alfred Bradler den Menschen deutlich machen, dass in die Natur eingegriffen wird und schaffte damit eine recht eindrucksvolle Wirkung. Wie gesagt, ich hatte bisher nur darüber gelesen, z. B. hier.
Und plötzlich hatte ich diese Bäume vor mir, völlig unerwartet. Dass eine Adaption dieser Installation als „Land-Art“ in Stuttgart stattfand, eigentlich schon zuende ist, ist mir durchgegangen. Im Internet fand ich dazu jetzt diese Seite.  Zum Glück steht diese Installation noch in Teilen entlang der Staatsgalerie.

vom alten zum neuen Teil der Staatsgalerie

 

„bleeding trees“

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Ausstellungsbesuch landet der eine oder andere Ausstellungssticker auf den nächsten Ampelmasten

Mein Sticker klebt in meinem Tagebuch. Ob der meiner Freundin auf der Säule klebt? Fragt sie. Auf jeden Fall fand ich noch einige von einer Ausstellung, die mich letztes Jahr bewegt hat, von Turner-Monet-Twombley.

Nach einem Ausstellungsbesuch lohnt es sich vor allem bei gutem Wetter noch eine kleine Einkehr im stilvollen kleinem Cafe vor der Galerie. Mein Tee mit frischer Minze war einfach lecker!

 

 

Zurück von der dOCUMENTA 13 #2

oder …

Was mich beeindruckt hat!

Vorab für diejenigen, die die Documenta nicht kennen: Es ist eine internationale Kunstausstellung, die alle fünf Jahre für 100 Tage in Kassel stattfindet.
Meine zweieinhalb Tage dort waren viel zu kurz, für einige Ausstellungsorte blieb mir nicht die Zeit und ich hätte gerne das eine oder andere Objekt noch ein zweites Mal angeschaut.
Zum Glück hatte ich mir kurz vor der Abreise nach vielen Hin- und Herüberlegungen doch die „richtige“ Kamera in den Koffer gepackt und kann jetzt der Erinnerung mit einem Berg an Bildern auf die Sprünge helfen.

Ich picke aus meiner Bilderflut die vier Künstler heraus, die ich gerne noch ein zweites Mal auf der Documenta „besucht“ hätte oder von denen ich mehr Werke an anderen Orten sehen möchte.

Haegue Yang, Kulturbahnhof

Über einem still gelegtem Gleis hängen Jalousien, die sich einzeln oder in Gruppen öffnen und schließen, wie Züge in Bahnhöfe ein- und ausfahren. Das Surren der Motoren, oder der Lichteinfall der Neonröhren verändern so immer wieder den Gesamteindruck. Auf dem ersten Blick nicht spektakulär, aber es verleitet zum Verweilen.

 

Geoffrey Farmer, Neue Galerie

Seine imposante Collage ist auf dem Deckblatt der Sonderausausgabe vom Kunstmagazin art zur Documenta 13 zu sehen. Es ist eine gewaltige Sammlung von ausgeschnittenen Bildern aus Ausgaben des Magazins Life von 1935 bis 1985, die wie Schattenspielfiguren auf Stäbe montiert und, neu sortiert, zu Leaves of Grass angeordnet wurden. Eine Art Tagebuch der besonderen Art.

 

„Kopfende“ von Leaves of Grass

 

Leaves of Grass von außen – die 11 Fenster im ersten Stock!

 

Yan Lei, Documenta-Halle

Das Limited Art Project dieses Künstlers aus China zeigt 360 Einzelbilder, die der Künstler als Bildausschnitte je nach Laune aus Quellen im Internet entnommen und auf Leinwand übertragen hat – ein chinesisches Jahr lang. Diese Bilder hängen von der Decke oder an der Wand eines Raumes, oder stehen in Lagerregalen. Während der Documenta wird vom Künstler und seinem Team ein Bild abgehängt, in einer Autofabrik mit einer Farbe übermalt und wieder an seinen ursprünglichen Platz angebracht.

 

 

Das fehlende Bild des Tages

 

Llyn Foulkes, Fridericianum

Im Magazin art wurde im Juni 2012 wurde dieser Künstler mit den Worten beschrieben: Mit 76 Jahren  immer noch ein Geheimtipp.

 

Für mich war Llyn Foulkes ist ein ganz besonderes Erlebnis auf der Documenta.  Nicht nur seine dreidimensionalen Bilder sind ein Erlebnis, er beeindruckt auch musikalisch. Die ersten Tage auf der Documenta konnte man ihn als One-Man-Band-Musiker mit seiner „machine“ öffentlich auftreten sehen. Doch auch die Videoaufzeichnungen waren beeindruckend, die, dank youtube, auch online zu sehen sind. Er lebt seine Aussage, Kunst ist eine Qual und Musik seine Freude. Einfach mal bei youtube nach seinen Auftritten googeln oder hier klicken, wer sich ein Ohr von ihm an seiner machine machen möchte. 2013 soll es eine große Retrospektive zu seinen Arbeiten im Hammer Museum in L.A. geben. Schade, Kalifornien ist sooo weit weg!

Genauso schade fand ich bisher keine Aufzeichnungen von den Exponaten zu haben, die mit Bild und Klang vorgestellt wurden, wie zum Beispiel das Video-Schattenspiel von Nalimi Malani oder die Installation der betenden Automotoren von Thomas Bayrle in der Documenta-Halle. Aber, wie ihr seht, ich wurde auch dazu im Internet fündig.

Und dann wären da noch Sopheap Pich, Khadim Ali, Seth Price, Susan Hiller, Lara Favaretto mit ihren Schrottbergen, István Csákány mit seiner Nachbildung einer Nähwerkstatt in Holz, Fiona Hall, Sam Duran mit seiner „schwebenden“ Galgenkonstruktion – die Karlsaue hatte einiges an Kunstobjekten zu bieten – und Goshka Macuga. Von ihr hängt ein fotorealistisch gewebter Wandteppich im Fridericianum und ein Gegenstück in Kabul.

 

Mittlerer Ausschnitt vom Wandteppich

 

Detailansicht

 

An dieser Stelle wurde es deutlich, dass zu dieser Documenta gleichzeitig Parallelveranstaltungen an anderen Orten auf dem Globus laufen und liefen, wie in Kabul, Alexandria, Kairo und Banff.

Ein tolles Erlebnis und nun heißt es wieder fünf Jahre warten.

 

 

 

Zurück von der dOCUMENTA 13 #1

Jedes internationale Multi-Kulti-Treffen für Spiel, Sport, Spannung … Kunst … braucht in der Regel ein paar Tage zum Teilnehmen und danach ein paar Tage zum „Absetzen“. Jede Menge Erinnerungen spulen sich im Kopf hin und her, kreuz und quer. Deshalb gibt es einen Zweiteiler zu meinem Documenta-Besuch in Kassel, der mit der Unterkunft für die letzten drei Nächte beginnt.

Die Elwe

Wer sich für einige Tage auf einen Kunstbesuchsmarathon begibt braucht eine Bleibe. Die Füße müssen mal hochgelegt und der Kopf zum Ruhen gebettet werden. Und dann gibt es noch einige andere körperliche Bedürfnisse zu befriedigen – eine Unterkunft muss her, sauber, zentral gelegen und bezahlbar. Gibt es, bzw. gab es während der Documenta 13 in einem ehemaligen Gefängnis in der Leipziger Straße 11 (elf = elwe in der Umgangssprache), der Elwe, dem Knasthotel.

Das Ankommen war befremdlich, denn wer von uns Otto-Normal-Menschen war schon einmal in einem Gefängnis? An der Rezeption gab es zuerst ein Bündel Bettwäsche zum Bett beziehen, ein Handtuch und … Schlüssel, einen für die Zelle und einen für den Ausgang. Was für eine Beruhigung!

 

Erdgeschoss – auf dem Weg zu meiner Zelle

 

„Zuhause“

 

Ein Bett, ein Tisch, ein Waschbecken, eine Toilette, …

 

Ausgang

 

 

Erster Innenhof

 

 

Im Freiganghof

 

 

Blick in den Freiganghof

 

Manch einer fand diese Art der Unterkunft beängstigend. Ich schlief die Nächte in der Elwe überraschenderweise richtig gut. Ob das an der vielen Bewegung von einem Ausstellungsort zum anderen lag oder an der guten Luft in den spartanisch eingerichteten Zellen, weiß ich nicht. Zumindest gab es keinen Firlefanz rundherum, in dem eine Milbe oder ähnliches Gefallen zum Bleiben gefunden hätte. Die Gemeinschaftsduschen waren sauber und wer seine Zellentoilette nicht benutzen wollte hatte gepflegte Ausweichmöglichkeiten auf den Fluren. Einziges Manko war die fehlende Gastronomie in der direkten Nachbarschaft.

 

 

 

Auf dem Weg …

zur

dOCUMENTA (13)

1977 besuchte ich zum ersten Mal eine Documenta in Kassel, die Documenta 6. Das pädagogische Fachinstitut und Fachseminar in Stuttgart, wo ich zu dieser Zeit in der Ausbildung war, wurde für ein paar Tage geschlossen und Studenten, Kollegium wie Personal machten sich gemeinsam auf den Weg um drei Tage Kunst pur zu genießen..

Die Documenta ist für Kunstinteressierte das Zentrum für eine Art Bestandsaufnahme zeitgenössischer Kunst. Sie findet alle fünf Jahre in Kassel statt und läuft 100 Tage.

Mein Koffer ist gepackt und nun bleibt Zeit um mich noch einmal durch die Bilder der letzten Documenta zu klicken.

Documenta 12 mit Blick auf das Fridericianum

 

Documenta 12 – vom Fridericianum mit Blick auf den Rahmenbau von der Documenta 6

 

Homepage der Documenta 13 vom September 2012

Und natürlich werde ich mir auch die Begleitveranstaltung Caricatura im Kulturbahnhof anschauen, die mir 2007 so viel Spaß gemacht hat.
Wer keinen Sinn für Kunst aber dafür Freude an Karikaturen hat, anschauen!

Staatsgalerie Stuttgart

oder

 
Kunst-Tipp

Turner Monet Twombly – Later Paintings
Hingehen, anschauen, es ist für jeden Geschmack etwas dabei, meiner Meinung nach, aber über Kunst lässt sich ja so herrlich streiten.

Es ist Wochen her, als ich zum ersten Mal das Ausstellungsplakat sah.

Ausstellungsplakat

Ich liebe die Bilder von Monet und Turner, bin zu diversen Ausstellungen teilweise weit gereist und dachte mir: Super, tolle Sache für die Osterferien. Und die Ergüsse von Twombly werde ich auch verkraften. Das waren meine Gedanken, wobei die Betonung auf „waren“ liegt.

Nun war und ist es allerdings so, dass mich seit Wochen ein Infekt plagt und ausschaltet. Selbst die zwei Wochen Osterferien reichten nicht zum gesund werden. Aber zwei Sachen unternahm ich dann doch, denn schöne Erlebnisse sollen den Heilungsprozess ja bekanntlich unterstützen:
Zum einen war ich nach Motivationsüberreden meines Sohnes (Mutti, ich glaube das interessiert dich und wird dir gut tun) in der Kykladen-Austellung in Karlsruhe (geht noch bis zum 22. April 2012) und zum anderen in der Staatsgalerie in Stuttgart: Monet und Turner als therapeutische Eigenverordnung zur Seelenpflege, dachte ich.

Hmm, Luft holen, durchatmen. An dieser Stelle ist für mich ein doppelter Absatz nötig, denn diese Bilder in ihrer Gruppierung und Gegenüberstellung sind bewegend und haben etliches in mir verrückt.

Es ist wohl so wie mit dem Weingeschmack. Er passt sich im Laufe eines Lebens dem Älterwerden an. Mochte ich ganz früher auch einmal ein liebliches Tröpfchen bevorzugte ich über Jahre einen trockenen Weißwein. In den letzten Jahren fand ich immer mehr Gefallen an Rotwein. Nicht, dass ich Rotwein bisher ablehnte, aber vor die Wahl gestellt war mir ein Gläschen Aligoté lieber als ein Cabernet Sauvignon.
Ähnlich ging es mir in der Kunst. Früher mochte ich Monet mit seinen lieblichen Farben und fand immer mehr Gefallen an den Werken Turners. Daneben bin ich als treue Documenta-Besucherin offen, Kunst in seiner breiten Vielfalt erleben zu wollen. Trotzdem fehlte mir zu Twombly immer eine Synapse zum Zugang.

Dann kam diese Ausstellung.
Erste Irritation schon auf dem Weg, denn die Ausstellungsräume liegen nicht im neuen Teil der Staatsgalerie, sondern im alten – Suchlauf, Warteschlange an der Kasse, 12 Euro und endlich drin.

Erster Raum, erste Enttäuschung.
Links, mein Lieblings-Monet ist schlecht ausgeleuchtet und spiegelt.
Rechts, ein Turner, der durch die zwei Twomblys geradeaus erschlagen wird.

Soll ich mir das antun?
Ja, denn in der Ferne, viele Räume weiter, sehe ich das Seerosenbild hängen.

Bis ich dort angekommen bin weiß ich, …

… genug Seerosenbilder und Sonnenuntergänge – die Bilder sind schön, aber ich muss sie mir nicht mehr in neuen Ausstellungen ansehen. Doch in dieser Ausstellung, in ihrer Nachbarschaft zu Twomblys abstrakten Bildern, wurde das fehlende Türchen zum Verstehen dieser Bilder geöffnet – sperrangelweit!

Jetzt muss ich ganz schnell wieder auf die Beine kommen, denn ich muss sie noch einmal sehen!

Neugierig geworden?

Ganz viel zum Einlesen zur Ausstellung gibt es auf dem Kulturfinder BW

und im Webmuseum stehen einige aufschlussreiche Bilder aus der Ausstellung zur Ansicht.

Mein Favorit ist leider nicht mit dabei, aber was soll’s 😀

Blickfang

Heute gönnte ich mir eine Messetour in der Liederhalle in Stuttgart –

hörte und hört sich doch ganz gut an. Den Begriff „international“ finde ich insgesamt etwas hoch angesetzt, denn an vielen Ecken drängte sich der Eindruck eines Regionaltreffen auf. Das tat der Qualität des Angebots keinen Abbruch, denn wir Baden-Württemberger können schon was :D, wie dann so nett auf einem T-Shirt aus dem 0711-Stuttgart-Store zu lesen ist.

Ich startete meine Tour in den Mode- und Accessoireshallen, ein Dawanda zum Anfassen! Ein Eldorado für mich Taschenliebhaberin. Endlich konnte ich das eine oder andere Stück, das ich schon zuvor irgendwann im Internet gesehen hatte in echt mit allen Sinnen begutachten, unter anderem die Taschen von Zirkeltraining.

Die Idee aus alten Turnmatten und dem Leder von Kästen, Böcken und Pferden Taschen herzustellen finde ich einfach nur toll. Irgendwann werde ich mir vielleicht auch einmal ein solches Teil leisten können.

Schräg und irgendwie lustig fand ich eine andere Recyclingidee aus Karlsruhe: Tassenlampen

Weiter ging es in die Möbelabteilung. An einem Stand ließ ich mir Möbel aus Pappe erklären, Module zum falten, stapeln und kombinieren, die problemlos wieder zerlegt und auseinandergeklappt werden können. Ein weiterer Stand mit Pappmöbeln zeigte fertige Module, die wie Puzzleteile zusammengestellt werden – diese Teile sahen toll aus und würden leider auch meinen Katern als Kratzmöbel gefallen.
Weniger empfindliche und herrliche Oberflächen hatten Bambusmöbel aus der sozialen Holzmanufaktur in Stuttgart.

Und ich fand endlich „mein“ Bett. Zwar kann ich es mir weder heute noch morgen leisten, aber übermorgen ist eine Option zwischen Realität und Traum. Wo die Werkstatt liegt? Na, im Ländle.