oder …

Mühsames Erforschen zwischen Pastellkreiden und Aquarellfarbe

Ich habe Bücher, ich habe Anleitung/en und bin in Kontakt zu anderen, die sich mit mineralischen Pigmenten und deren Herstellung, Verarbeitung, wie der Anwendung beschäftigen. Es ist jedoch immer etwas anderes alleine das Ganze umzusetzen.

Im Internet kursieren Massen an Videos und Tutorials, Tipps und Tricks zur Herstellung von Kreiden und Pastellkreiden. Mit diesen Informationen begann ich vor Jahren, habe dazu mit Gips gearbeitet – Link

und mit Eierschalen und Mehl – Link

und bin seit vergangenem Jahr dabei Pastellkreiden herzustellen – Link.

Bisher überzeugen mich die Ergebnisse nur teilweise.

Aufgeben gibt’s nicht! Denn da stehen immer noch die Gläser mit den wunderbaren Ocker-Pigmenten, die mir vor Jahren Andrea, die Zitronenfalterin, geschenkt hatte.
Der allererste Versuch – auch vor Jahren entstanden – mit einem der Pigmente eine Malfarbe herzustellen, hat sich in das Titelbild hineingeschmuggelt.

Doch nun sollten es mit einem anderen Ocker-Pigment Pastellkreiden werden. Das hieß erst einmal ab in den Mörser, reiben und sieben.
In den vergangenen Versuchen habe ich gelernt die Maschenweite und Maschenzahl je inch/cm zu beachten. Meine Bandbreite an Sieben wächst.

Für Pastellkreiden – Hartpastell – wird als Binder zum Beispiel Tonmehl eingeknetet, oder Porzellanerde. Letzteres verwendete ich bei dieser Versuchsreihe, in unterschiedlichen Anteilen zum ursprünglichen Pigment.

Dann mussten die Pastellkreiden trocken und ich hatte noch fein im Mörser geriebenes Pigment übrig.
Spontaner Gedanke: Daraus mache ich eine Aquarellfarbe.

Für Aquarellfarben müssen die Pigmente feiner gerieben sein, als für Pastellkreiden und zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass ich es für die Kreiden auch nicht fein genug vorbereitet hatte. Die Oberfläche der Glasfläche, auf der ich die Pigmente zusammen mit dem Malmittel verrieben habe, hat sehr gelitten.

Bei den Pastellkreide … hmm … muss ich in der Technik noch nachjustieren. Das Pigment hatte ich tatsächlich nicht fein genug gerieben.
Dafür kann ich die Kratzer auf meinem Anreibglas gut verkraften. Die neue Farbe ist deutlich feiner im Auftrag, als der erste Versuch, den ich in der Muschelschale vor Jahren eintrocknen ließ.

Das stundenlange Verreiben hat sich gelohnt und nicht nur ein Aquarellfarbtöpfchen ist gefüllt.

Leben mit Katzentieren …

Ansonsten

Ohrwurm der Woche

Freitagabend lief auf arte eine Dokumentation über ZZ Top – Link zu That Little Ol’ Band from Texas (verfügbar bis 17.06.2026), bei der ich hängen blieb. Da lag ein Stück des Trios nahe, aber keins der ganz bekannten …

Macht’s gut, bleibt gesund und bis die Tage


Verlinkt mit dem Samstagsplausch von Andrea Karminrot 

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