An, in und unter den Linden

oder …

Lindenblüten – duftende Helfer

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Es blühen die Linden! Was für ein Duft!

So riecht für mich der Beginn des Sommers – Lindenblütenduft!

Erst kommt er von der Sommerlinde, dann legt die Winterlinde nach. Jetzt ist es an der Zeit um diesen Duft einzufangen und für die Erkältungszeit im Winter zu präparieren. Ende Juni, Anfang Juli ist ein optimaler Zeitpunkt um Lindenblüten zu ernten und zu trocknen. Lindenblütentee ist schweißtreibend und lindert Atemwegsbeschwerden bei Erkältungen.

In meiner direkten Umgebung stehen einige Linden, von denen ich sonst immer meinen Wintervorrat schneide. Was war ich verblüfft, dass sie dieses Jahr in erreichbarer Höhe schon „abgeerntet“ waren, bis ich dazu kam. Auf der Suche nach neuen Erntestellen erlebte ich die nächste Überraschung – die Menge an Linden in meiner Stadt, vor allem entlang den Hauptverkehrsstraßen, war mir bisher nicht aufgefallen. Allerdings macht es wenig Sinn Blüten für Tees von Bäumen so dicht an den Straßen zu ernten, da Linden mit ihrer Fähigkeit optimal Luft filtern zu können, Schadstoffe entsprechend gut speichern. Nachdem ich lange nach DER idealen Linde gesucht hatte, sie fand und meine Lindenblüten geerntet und getrocknet habe, entdeckte ich heute tatsächlich eine noch bessere Quelle! Direkt auf dem Schulhof, fernab einer Straße, … , und ich dachte, ich weiß was auf unserem Schulgelände wächst!

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Der erste Schwung an Lindenblüten ist nach der Ernte …

 

… frisch getrocknet schon in der Teeschüssel gelandet!

 

Lindenblütentee lindert nicht nur im Winter eine Erkältung, er ist auch hilfreich bei Auswirkungen des deutschen Sommers!

Sieben Wochen zu Fuß und per öffentlichem Nahverkehr unterwegs

oder …

Fortbewegung in der meiner Stadt neu entdeckt und Zeit zum Lesen!

 

Sieben Wochen ohne hatte ich zuerst in die Titelzeile getippt, aber als geklautes Motto für viele Fastenaktionen dann doch nicht für meine durch den Armbruch entstandenen Einschränkungen in Sachen Mobilität abnutzen und missbrauchen wollen. Inzwischen sind es neun Wochen geworden und ich freue mich auf den Tag, an dem ich, im Auto sitzend, mit beiden Händen das Lenkrad fassen kann.

Fakt ist, seit dem 12.03.2016 steht mein Fahrzeug in der Garage. Eine Woche nach Gipsabnahme hatte ich es tatsächlich geschafft das Garagentor zu öffnen um nachzuschauen, ob meine treuen, alten Begleiter noch an Ort und  Stelle stehen. Auto wie Fahrrad standen noch dort, wo ich sie abgestellt hatte. Die Fahrradreifen zeigten  jedoch beide einen direkten Bodenkontakt, dem ich spontan abhelfen wollte. Der Versuch die Reifen wieder aufzupumpen scheiterte kläglich mit dem saft- und  kraftlosen, in manchen Bewegungsebenen noch steifen Ärmchen.

Heute fuhr ich wieder die ersten Kilometer auf den, durch den Feiertag, leeren Straßen. Dabei gingen mir einige Gedanken durch den Kopf. Ich komme zwar leichter raus in die Natur, aber dieser Vorteil an Mobilität zieht den Nachteil von geringeren Kontakten und Begegnungen vor der Tür nach sich.

In der Stadt geht es auch ohne Auto, aber mit ist auch ganz nett

Nach Wochen als Fußgängerin und Nutzerin des öffentlichen Nahverkehrs ziehe ich ein Fazit: So viel Begegnungen mit ehemaligen SchülerInnen und Bekannten hatte ich lange nicht mehr! Sicher, auch im Auto unterwegs fällt der Blick ab und an, während einer roten Ampelphase, auf ein bekanntes Gesicht im Auto auf der benachbarten Spur. Der kurze Ampeltakt beschränkt den Kontakt nur auf ein „Winkewinke“ und ein Handzeichen für’s Telefonieren, will man kein Hupkonzert riskieren. Das war’s dann auch. An der Haltestelle, im Bus oder in der Bahn ist das Zeitfenster größer und es kommt von Haltestelle zu Haltestelle eher zu ein paar Worten und Informationsaustausch. Es kamen einige Neuigkeiten zusammen, Schönes, Lustiges, leider auch die eine oder andere traurige Geschichten rund um verliebt, verlobt, verheiratet, (wie viele Kinder wirst du kriegen), geschieden, tot.

Meinen Helferinnen und Helfern machte ich es oft nicht leicht – als Einzelfrau lebend nahm ich Hilfe erst dann an, wenn ich mir wirklich nicht mehr selbst helfen konnte. Es reichte völlig aus, dass ich in der ersten Zeit eine liebe Nachbarin zum Rollladen öffnen morgens hatte, meinen Friseur wöchentlich besuchte, eine Fußpflegerin suchte, die Familie zum Betten beziehen, Wäsche zusammenlegen und Staubsaugen einspannte und in der Schule immer einen lieben Kollegen ansprechen konnte, wenn ein Brett wirklich akkurat zugesägt werden musste oder ein Gartengerät Reparatur benötigte. Alles andere erledigte ich selbst oder es blieb liegen. Durch die Wohnzimmerfenster sehen alle geparkten Autos draußen an der Straße grau aus, müssten mal alle in die Waschstraße. 😉

Viele Wege, die ich sonst mit dem Auto erledigte, werde ich nach den Erfahrungen der letzten Wochen weiterhin mit öffentlichen Verkehrsmitteln gehen bzw. fahren. Ohne lästige Parkplatzsuche bin ich so schneller bei der Post oder auf dem Wochenmarkt.

Keinen Spaß machten mir in diesen Wochen Abendveranstaltungen. Das Hinkommen war in der Regel kein Problem, aber das Heimkommen. Nicht immer fand sich jemand, der mich (wenn ich wollte) nachhause fuhr. Der letzte Bus fuhr wenn die „Party“ richtig schön zu werden versprach, Taxi ist bei Regelmäßigkeit zu teuer, nächtliche Spaziergänge quer durch die Stadt bis an den Stadtrand nicht immer schön. Die Aussicht durch Motorisierung oder Fahrrad wieder flexibel meine Abende und Wochenenden gestalten zu können baut meine Seele auf.

Vor allem freue ich mich auf den ersten gemeinsamen Ausflug mit Konstanze, meiner Kamera. Seit wenigen Tagen reichen Kraft und Geschick in der linken Hand um den Objektivdeckel zu öffnen. Noch fluppt er ab und an wie ein Frisbee in alle Richtungen weg, aber es wird. Doch die Wartezeit, bis Fotografieren in gewohnter Weise geht, verkürze ich mit Lesen.

Ein Lesetipp: Die Luna-Chroniken von Marissa Meyer

Spätestens wenn man alle Magazine und Heftchen in den Wartezimmern durchgeblättert und ge“lesen“ hat bringt man seinen eigenen Lesestoff mit. Auf Empfehlung lud ich mir den ersten Band der Luna-Chroniken, Wie Monde so silbern, auf meinen E-Reader. Die nächsten Bände folgten schnell. Was für ein Spaß, bekannte Märchen in neuem Gewand zu erleben! Da ist es auch einmal egal, wenn manche Charaktere etwas blass rüber kommen – aber allein schon die Idee von Cinderella als Cyborg finde ich der Knaller. Was für ein Kontrast zum Disney-Mädele!

 

Herr Doktor, der Gips drückt

oder …

Frau, hilf dir selbst!

Tag 11 nach meinem Sturzflug und am späten Nachmittag startete Eurowings Flug 4U 2520 nach Barcelona. Allerdings blieb Sitz 9C frei – kein Flug mit Gips, wenn er keine Dehnungsfuge hat. 🙁 Dummerweise hatte ich den Flug auch noch mit der Kreditkarte gebucht, die keine Reiserücktrittsversicherung inklusive hat. Ärgerlich. Lehrgeld bezahlt. Dafür ging die Stornierung vom Mietwagen ruckzuck: ein Anruf, eine Emailbestätigung, zwei Mausklicks, zwei Tage später das Geld auf dem Konto, fertig. Muss ja nicht alles dumm laufen.

Aber der Gips drückt. Zwei Mal ging ich zum Nachbessern in die Praxis. Dort wurde hier etwas weggeflext, dort etwas abgeschnitten, mit Pflaster abgeklebt, … und es drückt. Ich nutzte meine Informationsquelle an der Schule und frage meinen gerade erst vom Gips befreiten Schüler:

  • „Sag mal, wie lief es bei Dir?“.
  • „Oh, Frau B.! Ich sagte doch, zwei/drei Wochen tut’s weh.“
  • „Und danach!“
  • „Nervt’s! Aber wie!“

OK. Ich glaube ihm. Mich nervt der Gips schon jetzt, abgesehen davon, dass ich mit ihm meine Freundin in Spanien nicht besuchen kann, wie geplant. Muss das Ding schon wieder so am Daumen drücken? Ich will nicht noch einmal vor der nächsten Kontrolle in irgendeinem Wartezimmer die Zeit tot schlagen.

Druck abgebaut. Ein paar Tränen laufen gelassen. Zur Tagesordnung übergegangen. Es sind Osterferien und Ferientage muss man genießen!

Den Nähplatz aufgeräumt. So leer war er sonst NIE! Alle Nadeln liegen sortiert in Dosen oder Schachteln oder stecken in Nadelkissen. Keine Garnrolle steht oder kullert mehr einsam herum – ähm, fast keine, denn irgendwo tauchen, wie von Zauberhand, wieder welche auf. Als nächstes löste ich den Korb mit den angefangenen Häkelwerken auf. Ich hatte gerade eine Reihe an Utensilien-Körbchen begonnen. Die kommen erst einmal ab in Kartons.

Beim Sortieren und Wegräumen der Häkelnadeln klemmte es wieder rund um den Daumen im Gips. Bevor ich zum Nachdenken kam, hatte ich mir eine Nadel von der Öffnung für die Hand zum Daumen durchgesteckt: Ahhhh! Tut gut! Idee!!

Mit einem durchgefummelten Satinband verschaffte ich meinem Daumen mehr Platz. Leider war das gelbe Band zu breit, schlug Falten und diese könnten scheuern. Aber der Gedanke, mithilfe von Stecknadeln – Akupunktur für den Gips 😀 – das Band zu fixieren, um es dann festzunähen, funktionierte.

In der Kiste mit Geschenkbändern wurde ich zuguterletzt fündig. Das gelbe Band war schnell durch ein weißes, schmales Band ersetzt – dank Häkelnadel ;-). Alles gut festgezogen und festgesteckt.

Nur noch festnähen. Nur. Man nehme die Nadel in eine Hand und den Faden in die andere …, hmm. OK, man nehme den Faden in die eine Hand und die Nadel …, geht auch nicht. Ich glaube, ich habe das erste Mal in meiner Nählaufbahn diese Einfädelhilfe mit der Drahtschlaufe zum Faden einfädeln benutzt und nicht zum Zecken ziehen oder ähnlichem. Tschack, die Nähnadel in das Polster zwischen Hand und Gips gedrückt, Drahtschlaufe durchs Öhr, Faden durch, Einfädelhilfe aus dem Nadelöhr ziehen, Faden drin. Toll.

Alles hübsch festnähen, Faden sichern, Faden abschneiden und der Daumen hat zumindest an einer Stelle Platz an einer seidigen Schmeichelzone.

Mit aufgepimpten Gips klappte es deutlich besser beim Kochen. Zum Glück steht noch etwas Kräutersalz aus schuleigener Herstellung in meinem Gewürzregal. So muss ich nichts selber mischen und/oder mörsern und kann alle unsere Sorten noch einmal testen. Das Salat-Kräutersalz passt super zu Bratkartoffeln und ein anderes Salz erspart mir mit seinem Chilianteil die Pfeffermühle.

Schrittweise schaffe ich es wieder mit der Spiegelreflexkamera zu fotografieren. Zum Einstellen der Entfernung am Objektiv muss ich die Kamera ablegen, weshalb ich die letzten Tage vor allem draußen nur mit dem Handy Fotos gemacht habe. Ein paar meiner Eindrücke als Fußgänger auf meinen Wegen zum Arzt habe ich auf hier und fort gepostet.

 

 

 

Armbruch ist (k)ein Handicap

oder …

Das mache ich doch mit links rechts!

Tag 7 nach meiner Bruchlandung in der eigenen Wohnung. Die Schwellung am linken Armgelenk hat sich verzogen. Die Haut ist bunt, die Finger blau. Die Gipsschiene kommt runter, die Knochenteile der Speiche liegen gut und ich komme um eine Operation herum. Damit die Heilung voran gehen kann bekommt mein linker Arm einen „Gips“ aus Polyurethan. Farblich passend zum Bluterguss in den Fingern, blau, und so gar nicht meine Kleiderfarbe! Mein geschiedener Mann mochte mich in blau (gekleidet) und ich fand und finde die Farbe steht mir nicht. Jetzt mache ich, wie damals, das Beste daraus. Was tut man nicht alles für sich und andere und überhaupt. Das Ding kommt ja wieder weg.

Gips 1 kommt schneller weg als geplant. Schon nach drei Stunden hatte ich das Gefühl: „Nee. Das Ding drückt!“, mich aber entschieden nicht zimperlich zu sein. So ein Knochen braucht einfach Halt zum Heilen. Weitere drei Stunden später, inzwischen 16:30 Uhr, beschloss ich das blaue Gebinde lieber noch einmal den Ärzten in der nächsten, per Bahn und zu Fuß erreichbaren, unfall-chirurgischen Praxis zu zeigen, als wieder den Notdienst, im Krankenhaus oben auf dem Berg in der benachbarten großen Kreisstadt, in Anspruch zu nehmen. Oh, Schmerz lass nach!

Gips runter und ein neuer drauf.

Ich denke an einen Schüler, der sechs Wochen lang, trotz einer eingegipsten Hand, brav an meinem Technik-Unterricht teilgenommen hatte. Genau diesem jungen Burschen war ich kurz nach meinem Desaster begegnet. Nur konnten mich zu diesem Zeitpunkt seine realistischen und verflixt ehrlichen Äußerungen nicht trösten: „Oje Frau B.! Was ist passiert? Hand gebrochen? Blöd! Ach ich kann Sie beruhigen. In zwei bis drei Wochen ist der Schmerz weg!“.

Inzwischen weiß ich seine wahren Worte tatsächlich zu schätzen. Nach sieben, acht Tagen ist der ganz scharfe Schmerz weg. Ich habe nicht mehr das Bedürfnis bei jeder zweiten Bewegung in irgendeinen Tisch oder andere verfügbaren Holzmöbel beißen zu wollen, wovon mir meine Kollegen die Tage dringendst abgeraten haben um nicht noch meinen Zahnstatus zu beeinträchtigen. Stimmt! Dafür bearbeite ich nächtens wieder kräftig meine Beißschiene. Diese am nächsten Morgen einhändig zu putzen ist dann allerdings wieder eine echte Herausforderung! Wenn man die Zeit und die Muße hat könnte es Spaß machen die Flugbahn von über elektrischen Zahnbürsten angetriebenen Beißschienen zu verfolgen. Hat was von Bumerang, oder Frisbee, nach der Wurfart: „Ups, das wollte ich nicht!“. Ich besorgte mir Sprudel-Reinigungs-Tabs für Zahnspangen, obwohl mir von der Verwendung abgeraten wurde. Keine weitere beinahe unendliche Suche krabbelnd auf drei „Beinen“. Der Blick auf die Ablage im Badezimmer, das Wasserglas mit der Schiene und der sich mit Bläschen auflösenden Tablette im Fokus, wirft mich gedanklich Jahrzehnte zurück. So sprudelte es morgens ums Gebiss meiner Oma. Was fühle ich mich alt!

Der erste Versuch mir alleine die Haare zu waschen glückte. Das tropfende Gewuschel zu trocknen ging voll daneben. König der Löwen, eben. Gekämpft mit Bürstenkrallen und Wüstenföhnwind. Das letzte Mal standen mir am Bandgenerator die Haare genau so ab, elektrostatisch aufgeladen bis in die Haarwurzeln. Gehe ich, seit ich die Haare wieder länger trage, vielleicht zwei Mal im Jahr zum Haare schneiden, rief ich nun meinen Friseur an, machte einen Termin außer der Reihe zum Schneiden, Waschen, Föhnen. Das tat SO gut, dass ich mir ‚Haare schön‘ bis zur Gipsabnahme weiter gönnen werde. Und schwupps war ich in meinen Gedanken wieder zurück bei Anno Oma, die sich auch jede Woche 1 x Waschen und Legen gegönnt hat. Was fühle ich mich alt!

ABER, ich habe diese ersten sieben Tage mit Schmerz und Bewegungsbeeinträchtigung geschafft und hinter mir. Als Fußgängerin oder Nutzerin von Bus und Bahn musste zuerst einmal die Handtasche ausgemistet werden. Was man so alles mit sich herum trägt!?! Vom Equipment zur Behandlung der eben erst überwundenen Rüsselpest konnte ich mich trennen. Im Austausch dazu zog Kleingeld für den ÖPNV ein – Kurzstrecke 1,30€, Automat im Waggon. Schon einmal probiert einhändig Münzgeld einzuwerfen ohne sich auf kurviger Strecke festhalten zu können? Ein Sch…schwierig zu lösendes Problem. Zum Glück steigen an meiner Haltestelle auch viele Schüler meiner Schule ein. Da fällt es mir leicht das Lösen der Fahrkarte zu delegieren. 😉

Auch schwierig, die Garderobenfrage. Normalerweise steht dieses typisch weibliche Problem für mich völlig außer Frage. Auf meinen Körper kommen im Winter meist Pullover, T-Shirt und Jeans. Bloß schafft es fast keiner meiner Pullover über die Barriere Gips mit seinem erheblichen Reibungsfaktor. Nach dem dritten Tag im selben Pulli erinnerte ich mich an die Taucherzeit meines Sohnes. Klemmt es beim Anziehen von Taucheranzügen an Arm- und Beinabschlüssen sind unter anderem Plastiktüten hilfreich. (Schon mal eine Mülltüte einhändig von der Rolle gerissen?) Tüte über Hände oder Füße ziehen und den Anzug drüber ziehen, Tüte abziehen. Das muss doch auch mit Pullovern klappen. Probiert. Geklappt! 😀 Ist auch super bei Jacken und Mänteln.

Nach der Plastiktüte mausert sich der ‚Dreizack‘ aus und in der Küche zu meinem zweiten Lieblingsgerät. Das Ding piekst mir nicht nur das Toastbrot aus dem Toaster. Damit bekomme ich mein Obst und Gemüse geschnitten und vieles andere vergipst grobmotorisch festgehalten, entweder senkrecht nach unten …

oder nach oben, gesichert in der Tülle eines Trichters, der wiederum sicher in einem anderen Gefäß steht.

Sechs Tage Nudeln und Reis und ich freute mich auf ein Stück Kartoffel auf dem Teller!

Freude! Außer dem Mittelfinger lässt sich der Daumen wieder etwas benutzen. Heute kann er den Flaschendeckel tragen. Morgen werden wir weiter sehen!

Keine Freude brachten mir etliche bisher sehr liebe Haushaltsfreunde. Auf Kriegsfuß stand ich die Tage mit echter Tupperware und ihrem Frische-pfft. Hilfreiche Freunde versorgten mich mit Vorgekochtem: „Brauchst du nur aufmachen und in der Mikrowelle aufwärmen!“. Besonders dieser gelbe Pott ließ sich einhändig nicht öffnen, auch nicht mit Verrenkungen auf dem Fußboden und Gummisohlen an den Füßen.

Versuch 1: Schüssel zwischen den Füßen eingeklemmt, Nippel hochgezogen, damit automatisch den Deckel runtergedrückt, pfft, Schüssel wieder zu – der hochgelobte Frische-Klick.

Beim zweiten Versuch, die Schüssel wieder zwischen den Füßen eingeklemmt, kam der Gipsarm quer über den Deckel, der rechte Daumen auf den Gips, rechter Mittelfinger hebt den Nippel, den Zeigefinger wollte ich beim Öffnen in zwischen Deckel und Schüssel klemmen. So weit kam ich jedoch nicht. Die Schüssel rutschte weg. Pfft, und zu! Bloß gut nette Nachbarn zu haben! Sie öffnen mir morgens Rollläden, öffnen Flaschen und Schraubgläser, die Deckel von Mülltonnen und zur Not auch widerspenstige Frischhalteobjekte.

Trotz alledem ist der Schulgarten zum größten Teil umgegraben, die Bretter für die Umrandungen vom geplanten Staudengarten sind zugesägt, neue Werkstücke entstehen. Es geht tatsächlich ohne Vor- und Zuarbeiten von mir an den großen Maschinen.

 

Nach der Reise ist vor der Reise

und …

Ein paar Vorsätze für mein nächstes Reisegepäck

Blick auf den Pantà de Sau in Katalonien

Kennt noch jemand dieses Gefühl?

Mein Blick wandert, kaum von einer Reise zurück, schon am Heimatflughafen oder -bahnhof wie magisch angezogen zu den Tafeln mit den Abfahrts- und Abflugszeiten! Dort klebt er wie Pattex an Orten wo ich noch hin möchte oder mich Erinnerungen hintransportieren. Im Gedanken gehe ich ab und an auch schon einmal den Kofferinhalt durch, ob er ein paar Tage länger tragbar ist, ohne die Geruchsnerven meiner Mitmenschen allzu sehr zu belästigen.
Ich kann auch niemanden zum Bahnhof oder zum Flughafen bringen ohne Tagtraumkino im Kopf. Zwar habe ich dann kein eigenes Reisegepäck dabei, doch einen Geldbeutel! 😀 Mit Bahncard! 😀

Wenn ihr dieses Gefühl kennt, was macht ihr dagegen?

Ich habe für mein Wohlbefinden immer eine Konzertkarte zum Daraufhinfreuen an der Pinnwand hängen und eine Reise in Aussicht.
Ersteres fördert meine Freude nachhause zu kommen und der Ausblick auf eine Reise gibt mir die Chance meine Kräfte vom Start zum Ziel einzuteilen.

So gern ich reise, so ungern packe ich Koffer. Inzwischen weiß ich woran das lag und noch liegt. Entsprechend arbeite ich daran und so laufen Reisevorbereitungen von Mal zu Mal entspannter.
Zuallererst hatte ich irgendwann angefangen nach einer Reise den Kofferinhalt genauer anzuschauen und aufgelistet, was ich tatsächlich gebraucht hatte. So entstanden für vergleichbare Reiseziele meine Packlisten.
Wenn dann noch der Inhalt vom Kleiderschrank untereinander farblich kompatibel ist, reduziert sich der zeitliche Aufwand zum Packen für Kleidung erheblich.

Bleibt das Problem der Schuhe, die so viel Platz im Reisegepäck benötigen. Ich ziehe bei der Reise immer die schwersten Schuhe an, auch wenn ich manchmal mit kochenden Füßen andere Mitreisende in ihren luftigen Schläppchen beneide. Um eine Venenentzündung zu vermeiden trage ich jedoch seit Jahren Stützstrümpfe, wenn langes Sitzen in Fliegern, Bahn, Bus oder sonstwo zu erwarten ist. Einmal Elefantenfuß hat mir gereicht! Und wer weiß, was mich am Zielort an Wetter und sonst so erwartet?
Ballerinas und Flip-Flops nehmen zudem deutlich weniger Platz im Koffer ein, als ein Paar Wanderschuhe oder Stiefel. Zur Not kann man die schweren Dinger unterwegs im Flieger auch ausziehen und auf den Socken weiter laufen. Trotzdem ist es mir dieses Mal tatsächlich gelungen die Ballerinas zu vergessen! DAS darf NICHT mehr passieren!

Auch nicht mehr passieren wird, dass ich meinen Laptop zuhause lasse! Den vermisste ich zuletzt zum ich-weiß-nicht-wie-häufigstem Mal auf dieser Reise im Flughafen von Barcelona. Während meiner durch den Streik der französischen Fluglotsen verlängerten Wartezeit auf meinem Rückflug, nach einer herrlichen Woche bei meiner Freundin an der Costa Brava, war es zum Haare raufen langweilig.
Wenn ich in diesen Stunden der Warterei meinen Laptop dabei gehabt hätte, hätte ich spätestens jetzt meine in den Tagen vor Ort gemachten Fotos endlich „richtig“ sehen und sortieren können!
Es reicht die Tatsache, dass spätestens mit 50 Lenzen so langsam die Sehkraft schwindet und der Blick auf ein Kamera-Display nichts mehr mit impressionistischer Unschärfe zu tun hat, sondern einfach ein Bild völlig ohne Aussagekraft liefert! Da hilft auch die beste Brille nichts und keine ordentlichen Kontaktlinsen. Wie soll ich ein Bild auf einem Kameradisplay beurteilen, wenn ein Briefmarkensammler zum Beurteilen seiner Marke eine Lupe verwendet?
Manch einer mag es ja lieben nach seinem Urlaub ein Kilo Bilder am Stück auf den Rechner zu laden um dann diese bis zum nächsten Urlaub zu photoshoppen und aufzuhübschen. Ich habe das Bündel jetzt von der Kamera auf den Rechner ins Archiv „Ostern 2015“ geschoben. Das sind mir, kaum zuhause, einfach zu viele Bilder auf einmal. Mir hätte es mehr gefallen, sie jeden Abend gemeinsam mit meiner Freundin anzuschauen, um den Tag Revue passieren lassen zu können. Der Schrott an Bildern wäre so auch gleich im Eimer gelandet.
War ein Fehler mich auf das Tablet zu reduzieren.
Auch wenn ein Laptop schwerer als ein Tablet ist, ich werde es auf die nächste Reise mitnehmen. Mir wird schon noch einfallen, was ich alternativ zuhause lassen kann.

Trotzdem, mit oder ohne Ballerinas oder Laptop …

irgendwann steige ich ganz sicher spontan in den TGV von Stuttgart nach Paris.
Und irgendwann ziehe ich vielleicht auf dem Flughafen die Kurve von „Arrivals“ zu „Departures“, ganz aus dem Moment heraus.

Auf einem Fenster im Flughafen Keflavik im März 2013

Im Übrigen bin ich auch gerne zuhause. Hier ist meine Familie, mein Katerchen, meine kreative Basis. Wenn da nicht … der Alltag … wäre.

Spiralen an die Fenster

oder …

Aus eckig wird rund

„Mir ist langweilig“, gibt es nicht in meiner Klasse. Für all diejenigen, die meinen ihre Aufgaben erledigt zu haben, habe ich immer etwas zu sammeln, schneiden und zu falten. Meine Schüler machen das gerne, egal ob in Klasse 7, 8 oder 9. Auch in unerwartete Vertretungsstunden bringe ich meine Arbeitskisten mit. Momentan werden wieder Nautilus-Spiralen aus Transparentpapier gefaltet, eine Aufgabe, die der Labbé-Onlineshop fertig zugeschnitten mit Anleitung und Faltschablone anbietet.

Meine Schüler fasziniert es immer wieder, wie sich aus dem Papierdreieck Schritt für Schritt eine Spirale entwickelt.

 

 

 

 

Nicht jedes Kind schafft es immer exakt zu falten, aber das ist nicht unbedingt wichtig. Manche Spirale bekommt gerade WEIL sie nicht so genau gearbeitet wurde ihren eigenen Charakter.

 

 

 

Leider hängen diese Gebilde oft nicht lange im Schulhaus und von groben Kinderhänden von den Fenstern gerissen, ist das zarte Transparentpapier schnell zerstört. Deshalb laminiere ich die Spiralen, die an die Fenster im Schulhaus gehängt werden, und lasse sie mit einem schmalen Rand ausschneiden.

Diese Spirale hängt jetzt schon zum dritten Mal am Fenster, inzwischen schon etwas ausgebleicht, doch immer noch schön.

Laminiert verlieren die Spiralen etwas von ihrem leichten Charakter, doch so können sie nach der Saison abgehängt, aufgehoben und im nächsten (übernächsten) Jahr wieder aufgehängt werden. Nicht jedes Jahr ist Zeit und Muße für ansprechende Dekorationen.

Leerer Kalender – Leererkalender – Lehrerkalender

oder …

Ein Notizbuch-, Kalendertipp nicht nur für Lehrer

Es gab Zeiten, da lieferten Sparkassen und andere Unternehmen unaufgefordert postkartengroße Büchlein an Schulen, mit Kalender und Notentabellen, in die Termine und Noten eintragen werden konnten. Mein Eindruck als Schülerin war, dass die roten Dinger vor allem immer dann von Lehrern gezückt wurden, wenn man mal nichts wusste!
Jahre später stand ich selbst als Lehrerin vor einer Klasse, zog mein kleines blaues! Notenbuch aus der Tasche, holte kraftvoll mit dem Rotstift zum Schwung aus, um nach entsprechendem Anlass den gefürchteten Kringel zu zeichnen, als der betreffende Schüler stimmbruchkieksbrummtrocken meinte: „Nee, echt, nicht noch ein „Posthorn“!
Ich war ausgebremst, kicherte innerlich über den Vergleich einer 6 mit dem Kennzeichen der Post und wurde mit dessen Horn eigentlich wach getrötet:
Schülerleistungen in so einem Minibüchle zu sammeln geht gar nicht!

Das ist 30 Jahre her.

Seit dieser Zeit suche ich nach einem Notenbuch, das auf meinen Lehreralltag zugeschnitten ist.
Gleichzeitig suchte ich nach einem Kalender, der schon von außen deutlich erkennbar MEINER ist.

Im Sommer 2011 fand ich im Internet ein Angebot, das meiner Idee (m)eines Lehrerkalenders so nahe kam, dass ich es einfach ausprobieren musste:

  • Jahresübersicht nach Bundesländern
  • auswählbares Kalendarium
  • Notenlisten
  • verschiedene Seiten zur Organisation
  • weitere Notizseiten
  • und die Möglichkeit den Umschlag mit einem eigenen Foto zu gestalten!!

Drei Kalender-Notizbücher haben mich inzwischen drei Schuljahre begleitet und mich mit dem Umschlagfoto an schöne Momente erinnert:

2011/12 Passionsblume in der Stuttgarter Wilhelma
2012/13 Weststrand/Sylt
2013/14 Raven’s Nest in Reykjavik (ich berichtete hier darüber)

Das Konzept des Verlags Leererkalender.de hat mich überzeugt und ich habe meinen vierten Kalender zusammengestellt, den Umschlag gestaltet und bestellt.

 

Auch hinter dem Umschlag des neuen Kalenders steckt eine Erinnerung, eine Geschichte an die ich mich mit Schmunzeln erinnere!

Das Umschlagfoto entstand im April, als ich bei meiner Freundin in Spanien war, ein Spiegelrahmen neue Farbe benötigte, die Sprühaktion im brachliegenden Nachbargrundstück stattfand, die drumherum entstandenen Sprühschäden einen Platz in der Vase fanden, um das vor Jahren in einer Hühnchenbraterei gerettete Brett, weil es in uns ein Pferd/Fisch/Fischpferd 😀 assoziiert hatte, vor seiner endgültigen Entsorgung zu zieren …

 

 

 

 

 

Der Tipp:
Ohne Notenlisten und den anderen Lehrerorganisationskram kann man sich auch ein ganz normales Notizbuch gestalten.

Filzen mit Tierhaaren #6 & Katzenhaar-Filzgleiter für Stühle

oder …

2. Akt vom Fingerwerk „Warme Füße für nackte Stuhlbeine“

Maine-Coon-Filzgleiter
Britisch-Kurzhaar-Filzgleiter

Noch eine Woche und der Mai ist zuende und vom Frühling ist keine Sicht. Die Heizung angeschaltet und im warmen Wollpullover plus Wollschal verpackt versuche ich mich auf warme Gedanken zu bringen. Doch egal wie das Wetter draußen ist vor allem für meinen Kater Harry ist Fellwechsel angesagt! Selbst ihn stören die Flocken, die ihm ohne sich groß zu bewegen um die Nase wehen. Also half ich ihm dabei sein winterliches warmes Unterfell loszuwerden. Gleiches hatte Kater Nachbars Kater, der schönste „Löwe“ der Welt, Francis letzten Herbst über sich ergehen lassen. So kam einiges an Katzenhaar zusammen.

Francis-Wolle und der Spender

Das Tierhaar dieses Main Coon Katers ist sehr fein mit langen Fasern. Vor dem Filzen habe ich es mit Handkarden kardiert, damit die Fasern in einer Richtung liegen.

 

 

Harry beim Bürsten

Als typischer Vertreter eines Britisch Kurzhaar Katers bringt Harrison nur kurze Haare aus seinem Unterfell. Wenn man es sich genauer betrachtet ist es nicht glatt sondern leicht wellig. Diese Oberfläche führt schon beim Bürsten und Sammeln der Haare in der Hand zum Verfilzen. Was mich ursprünglich auf den Gedanken brachte mit Harrys Flocken zu filzen.

 

Vom Filzprozess versuchte ich einen Film zu drehen, was mir nicht glückte. Aber zum Glück gibt es reichlich Videos zum Filzen von Hohlformen im Internet und ich fand eine Anleitung von „filzeninfo“ (leider ohne funktionierendem Link zu weiteren Informationen), die ähnlich wie ich arbeitet:

Die Hohlform am oberen Ende vorsichtig mit einer Schere aufschneiden nicht vergessen!

Im Video wird nur gezeigt wie das Filzwerk der Länge nach im Handtuch gewalkt wird. Dadurch schrumpft der Filz auch vor allem in der Länge.
Um auch quer eine Festigung und Schrumpfung zu erreichen muss auch in dieser Richtung gewalkt werden.

Zum Schluss passte ich die Filzgleiter direkt auf den Stuhlbeinen an, auf die sie hinterher benutzt werden.
Um das Holz mit der Feuchtigkeit des unfertigen Filzgleiters nicht zu schädigen und um diesen leichter entfernen zu können schützte ich das Stuhlbein mit Klarsichtfolie.

Passen alle Filzgleiter zog ich diese von den Stuhlbeinen und nutzte den alten Fingerpuppenständer meiner Tochter um sie zu trocknen.

 

 

Nach dem Trocknen die Filzgleiter auf einer Schneideunterlage ausrichten und mit einem Rollmesser in eine Länge schneiden.

 

Anziehen und fertig!

 

Wie sich diese Filzgleiter bewähren muss sich zeigen. Auf jeden Fall gleiten sie, wie das Strickfilzmodell, beinahe gefährlich leicht über den Fußboden. Den Haltbarkeitstest müssen alle erst noch durchlaufen. Ich werde darüber berichten.

Warme Füße für nackte Stuhlbeine & Fingerwerk aus der Strickfilzstube

oder …

1. Akt – Stuhlstiefelchen aus Alpaka in zwei Variationen und fast identischem Ergebnis

Das Grundprinzip des Strickfilzens ist:

  • stricken
  • ab in die Waschmaschine
  • noch feucht in Form ziehen oder über eine Form stülpen
  • trocknen lassen

Dabei ist zu beachten, dass das Strickwerk beim Waschen in der Waschmaschine schrumpft, in der Länge mehr als in der Breite.
Zudem hängt der Schrumpffaktor noch davon ab wie voll die Waschmaschine ist, oder was in der Maschine mitgewaschen wird, welche Temperatur gewählt wurde und welches Waschmittel. Somit ist Strickfilzen nie langweilig und immer für eine Überraschung gut. Diese Erfahrung machte ich schon bei meiner Kameratasche, über deren Herstellung ich hier berichtete.

Wie im letzten Post angekündigt verwendete ich als Strickgrundlage eine Anleitung von Harpa, die ich modifizierte. Zudem verwendete ich nicht die in Island übliche Lopi-Wolle. Von diesem Garn aus ungesponnener Wolle habe ich mir zwar einiges aus Island mitgebracht, aber daraus mache ich mir später was anderes. Ich verarbeite einen Knäuel Alpakagarn, das seit Jahren einsam im Strickkorb lag und ungenutzt immer nach unten rutschte.

Gestrickt habe ich mit einem Nadelspiel der Stärke 3 mit 32 Anfangsmaschen und zwei Varianten ausprobiert:

  • links: glatt rechts gestrickt so dass ein Rollrand entstand
  • rechts: mit einem kleinen Bündchen am Anfang

 

 

Damit die Strümpfe / Socken / Stiefel beim Waschen in der Waschmaschine nicht zu sehr zusammenschrumpeln packte ich in alle Teile ein Stück von übriggebliebener Noppenfolie hinein. Das war wirklich eine gute Entscheidung. Genauso gut wie das Verpacken der Socken in ein Wäschenetz!

Denn, nach dem Waschbad bei 50°C in einer vollen Waschtrommel, zusammen mit Jeans, T-Shirts und Handtüchern passte das Ergebnis eher in meine Filzkieselsammlung als an die vorgesehenen Stuhlbeine!

Sofort nach dem Waschen müssen die noch feuchten Stuhlstiefelchen von der Folie befreit, mit Schmackes auseinandergezupft und am besten direkt über dem Stuhlbein in Form gezogen werden.

Zum Trocknen sollten die Stiefelchen jedoch wieder vorsichtig abgezogen werden, am besten liegend auf einer luftdurchlässigen Unterlage.

Nach gut 10 Stunden sind die Strickfilzstiefelchen fertig für ihren Einsatz auf meinen Stühlen.

 

Eine Anleitung mit einer Bilddatei.jpg gibt es unter diesem Link.

Ach ja, so nebenbei bemerkt: das ist Strickwerk 2013 #6