und …

Eine Woche voll von halb Erledigtem

Nachdem nun wirklich alle handgearbeiteten Weihnachtsgeschenke ihre Ziele erreicht haben ist es nun höchste Zeit sie vorzustellen.
Ihr erinnert euch an meinen Blogpost aus der 45. Woche aus dem vergangenen Jahr? Ich war dabei die geschenkte Baumwolle zu Topf- oder Spüllappen/Spültücher zu verarbeiten und kam nicht so voran, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Unglaublich, wie viele aufmunternde Worte, Tipps, Links, Empfehlungen, Anleitungen und sogar Muster ich in den Kommentaren, per E-Mail oder Post geschickt bekam!

Am Ende waren es Kleinigkeiten, die das Projekt Spüllappen in Bewegung brachte:

Mir hatte in einer Anleitung vor allem der Rollrand gefallen, den ich dann bei allen Spüllappen verwendete. Ursprünglich hatte ich keine Schlaufe zum Aufhängen vorgesehen. Doch über den Rollrand ließ sich diese so einfach und nahtlos einarbeiten, dass ich das auch tat.

Womit ich nicht gerechnet hatte, dass diese kleinen Dinger zu stricken Suchtcharakter entwickeln können. Bevor das wirklich passieren konnte ging mir dann das Material aus.

Was noch zum Verschenken fehlte war eine Banderole. Unter erschwerten Bedingungen hergestellt wurden sie irgendwann doch fertig. So verpackt konnten die Spüllappen auf die Reise gehen und unter Weihnachtsbäumen landen.

Alle Tücher sind angekommen und in Verwendung. 😊

Ohne missionarisch unterwegs zu sein, ich habe inzwischen die letzten Schwammtücher entsorgt, auch die mit Öko-Siegel. Mikrofasertücher habe ich schon lange keine mehr. Ich habe Probleme sie anzufassen. Irgendwie haken sie sich in meine Haut ein und das macht mir Gänsehaut. Muss nicht sein!
Ich putze seit Jahren mit selbst genähten Tüchern aus alten Handtüchern und komme damit bestens zurecht. Sind sie schmutzig kommen sie in einen Korb und ist der voll gibt es eine Wäsche bei 60°C. Jetzt kommen die Spültücher dazu.

Neue Topflappen sind als nächstes dran. Irgendwann. Ein doppelt gehäkeltes Modell gefällt mir besonders, auch wenn mir beim Prototyp das Material ausgegangen ist.

Ansonsten – halbfertig, gerade fertig gewesen, nicht fertig geworden

Kleine und große Höhepunkte

Ohrwurm der Woche

Macht’s gut und bleibt gesund


Verlinkt mit dem Samstagsplausch von Andrea Karminrot 

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Kommentare

Was für wundervolle Grüntöne in deinen Blogpost einladen! ( Ob das Frühlingssehnsucht ist? ) –
Bügelbrettbezüge stelle ich immer selbst her, unterlege sie allerdings mit dickem Baumwollmolton, was jetzt schon mehrere neue Bezüge aus Jersey überlebt hat.-
Freut mich, dass du die Enkelin getroffen hast und der Weg dorthin und zurück erträglich war!
Ein Glück, dass wir so schöne Interessen haben, die einen vom irre an der Welt werden abhalten.
Drück dich!
Astrid

Irgendwann komme ich zu einem eigenen Bügelbrettbezug, bestimmt! Doch nun ist erst einmal das gekaufte Teil auf das Brett gezogen, zusammen mit einem frischen Wollfilz.
Die Zeit mit der Enkelin geht immer so schnell vorüber, aber es ist ja bekanntlich die Qualität und nicht die Quantität was zählt. Ein wunderbares Alter, das ich miterleben darf!
Die Beschäftigung mit vielen verschiedenen Dingen und dabei noch Schönes zu produzieren lenkt wunderbar ab, da hast du vollkommen recht. Die Bekloppheit mancher könnte sonst auf einen überspringen, was wirklich mit allen Mitteln verhindert werden muss! Im Grunde reicht mir das politische Geschehen vor Ort. Morgen ist Bürgermeisterwahl und am 8. März wird ein neuer Landtag gewählt. Die Plakatwerbung ist allein schon zum irre werden.
Herzliche Grüße
Karin

Liebe Karin, deine Spüllappen Galerie sieht grossartig aus. Bin gerade sehr begeistert. Ich liebe solche Lappen sehr. Betreffend Microlappen bin ich ganz bei dir. Ich weiss jedoch, dass man über dieses Thema grosse Diskussionen anstossen kann…
Auf deinem Blog lese ich gerne mit. Was du alles machst finde ich sehr spannend. Weiter viel Freude und Energie bei all deinen kreativen Tätigkeiten. Herzlichst eine zufriedene Winterzeit Daniela

Danke, Daniela!
Es freut mich sehr von meinen stillen BlogleserInnen zu hören/lesen.
So holprig sich der Anfang dieser Produktion gestaltete, so viel Freude machte sie mir bis zum Schluss. In der Jackentasche hatte ich zudem immer einen angefangenen Lappen dabei, womit ich einige Wartezeiten bei Ärztinnen und Therapeutinnen genutzt habe. Der Osteopath war immer sehr neugierig, wie das Geschehen voran ging:
„Mussten Sie lange warten?“
„Nur fünf Reihen lang.“ 😊
Erst kürzlich wurde mir wieder ein Werbegeschenk mit einen Wunder-Mikro-Reinigungstuch überreicht. Beim Gedanken daran, wie ich ihn auspackte, juckt und krabbelt es wieder. Nein! Die Anti-Mikroplastik-Debatte führe ich weiter.
Schönes Wochenende und liebe Grüße
Karin

Servus Karin, deine Spültücher sind praktisch und nachhaltig, aber die Farben gefallen mir noch besser!
Topflappen häkle ich auch immer wieder gerne.
LG aus Wien

Vielen Dank.
Die Farben allein waren es wert das Material zu verarbeiten und die Beschenkten haben ihre Freude dran.
Der Druck mich an die Topflappen-Produktion zu setzen ist noch nicht allzu groß, hatte ich doch ein Überraschungspaket mit einem Paar erhalten. Aber diese Häkelarbeit ist auch eine tolle Beschäftigung für unterwegs.
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
Karin

Rissige, löchrige Unterwäsche (usw) wird bei mir oft zu Lappen, allerdings habe ich noch ein paar auch aus Mikrofaser. Deine Spühltücher sind ja ein Traum! Vor allem so in Reihe. Diese Grüntöne! Ich würde es wohl lieber fürs Gesicht nehmen, den für all den Kram in der Küche! (Was mich gerade auf eine Idee bringt)
Die Spielwiese für Deine Kater ist ja wunderbar. Wie einfach das manchmal ist. Der Hund hier geht vor so was stiften😉😆
Insgesamt hast Du vieles geschafft und aus der „Kreativküche“ sind neue Erkenntnisse gewonnen worden. Die Zeit mit der jungen Familie wünsche ich Dir noch ganz oft.
Schönen Sonntag und liebe Grüße
Nina

T-Shirts, morsche Geschirrtücher verwende ich auch seit langem für Grobes zum Wegwischen. Die können dann auch direkt versorgt werden, je nach Ekel-Faktor.
Von den Spüllappen wurde ich über die Jahre überzeugt und mag sie nicht mehr wegdenken. Jetzt, nach dem großzügigem Materialgeschenk, konnte ich selber in die aktive Herstellung treten. Meine Prototypen habe ich alle im Gebrauch und finde sie viel besser, dass ich wohl noch ein paar stricken werde. irgendwann.
Kater, zumindest meine, lieben alle Verpackungen. Jeder Karton muss sofort übernommen werden. Ist dann noch Seidenpapier dabei fühlen sie sich doppelt glücklich. Seidenpapier macht zudem eine herrliche Sauerei! 😅
Komme gut in die neue Woche. Hier beginnt es zu schneien.
Liebe Grüße
Karin

Wie erfrischend deine Spületücher Parade aussieht! Ich mag auch am liebsten Baumwolltücher die durch den gebrauch auch immer weicher werden. Ach schade, dass du dich vertan hast beim zuschneiden, aber ich kann dich beruhigen, das passiert wohl jeder Schneiderin ab und zu.
L G Pia

Als ich die Tücher so hängen sah wollte ich erst keines hergeben. 😊
Ich verwende auch alte Handtücher, die ich mit der Overlock-Maschine auf gleiche Größe nähe und schneide.
Der Zuschneidefehler war so vermeidbar gewesen, dass ich mich immer noch darüber ärgere. Genug des Ärgers und Frusts, Morgen geht es an die nächsten Kleidungsstücke.
Liebe Grüße
Karin

Meine paar Prototypen, die mir geblieben sind, sind zwar nicht so hübsch, kommen aber auch hübsch rüber, egal ob im Betrieb oder gefaltet.
Doch Hauptsache, sie funktionieren. 😊
Liebe Grüße
Karin

Ich habe ein paar Jahre gebraucht, bis ich diese Tücher zu schätzen lernte. Bisher hatte ich sie geschenkt bekommen, oder verwendete meine genähten Teile aus ausgedienten Frotteehandtüchern. Jetzt freue ich gestrickt und verschenkt und freue mich über meine Prototypen.
Liebe Grüße
Karin

deine spültücherversammlung sieht einfach hinreißend aus und könnte mich verführen, auch mal wieder eine häkelnadel in die hand zu nehmen – mein letzter versuch scheiterte schon daran, luftmaschen aufzunehmen ;))! allerdings benutze ich immer noch lieber diese bio-schwammtücher und die schönen geschenkten aus bw liegen in der schublade…
die kater sind inmitten der kartonversammlung so niedlich und erinnern mich an unsere katzenzeiten. alle unsere haben das nämlich auch sehr geliebt!
liebe grüße an dich und gahhhhnz viele stunden mit dem lieblingsmenschlein!!
mano

Ist mir doch die fertig geschriebene Antwort einfach ins Daten-Nirwana geflutscht!
Die Spültücher sind nicht gehäkelt, sondern gestrickt. Die Entscheidung trafen die neumodischen Häkelnadeln mit „Softgrip“, die in der passenden Größe alle am den Griffen klebrig wurden. Entsorgt und noch keine neuen besorgt blieb stricken übrig.
Die Kartons sind inzwischen entsorgt und die beiden Pelze streiten sich wieder um die vielen Körbe aus dem Elternhaushalt.
Oh ja, viel Zeit mit dem kleinsten Lieblingsmenschlein ist auch mein Wunsch!
Viele liebe Grüße
Karin

So wunderschöne Bilder, die mich (zum Glück!) erst heute erreichen, wo es draußen vereist und gruselig ist.
Im Herzen ist jetzt Frühling 🙂
Liebe Grüße
Carina.

Die Teile zu zu stricken hat echten Suchtfaktor. Hast du eins willst du mehr.
Ich blieb heute bei Eis und Schnee zuhause und kümmerte mich um eine andere kreative Arbeit, die mich auch immer wieder völlig vereinnahmt.
Liebe Grüße
Karin

Liebe Karin,
deine Spültücher sind oberklasse! Die sehen so schön aus, auf der Stange, im Stapel oder nebeneinander gelegt. Du hast sie toll in Szene gesetzt. Super, dass es dann auch noch so viel Spaß machte, sie zu häkeln.
Einladungen in der Nachbarschaft – imme wieder gerne :-). Und Enkelzeiten sind die Besten!
Hab eine gute neue Woche!
Liebe Grüße
Ingrid

Liebe Ingrid,
jetzt ist dein Kommentar fast in der Menge an Spams untergegangen – das tut mir sehr leid!
Danke für deine lobenden Worte für mein Weihnachts-Strickwerk, das bei den Beschenkten auch gut ankam. Jede/r durfte sich ein Pärchen heraussuchen indes wurde schon angefragt, ob es Nachschub geben könnte.
Eine gute Nachbarschaft ist wichtig, wie ich aus Erfahrung weiß. Ich habe es auch schon anders erlebt.
Nun ist die Woche schon fast vorbei und ich kann dir nur noch ein gutes Ankommen ins Wochenende wünschen.
Mit vielen lieben Grüßen
Karin

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