Impressionen von der Costa Brava

oder …

Flucht aus meiner Baustelle

Nach drei Wochen ohne Badezimmer boten mir die Herbstferien in Baden-Württemberg die Chance: Raus aus den ersten trüben Herbstagen, weg aus Staub und Dreck und hin zu meiner Freundin an Spaniens Costa Brava.
Auch wenn dort die Saison zuende ist und es den Anschein hat, dass alle Restaurants geschlossen werden und auch die Fußwege hochgeklappt, die Sonne scheint weiter. Gerade im Herbst und im Frühjahr zeigt die Gegend so richtig ihre Schönheit – Costa Brava – wilde Küste.

Am Strand von Platja de Pals

 

 

 

 

 

Im Garten meiner Freundin

 

 

Am Strand von Kastell

 

 

 

 

Spaziergang durch Torroella Palamos

 

 

Nebenbei feierte ich meinen 55. Geburtstag, in der Sonne! Letztes Jahr, 2012, hatten wir in Deutschland schon den ersten Schnee an diesem Tag!!!

Und damit ich meine Katerchen nicht vermisse kuschelte sich Katzendame Mona unter meine Bettdecke.

Die Tage hatten mir gut getan! Erholt und mit neuer Kraft konnte ich mich den Tatsachen stellen, die in meiner Baustelle zuhause vor alle NICHT passiert sind. Ich werde darüber berichten!

Zurück aus Spanien

oder …

Ein Update für die Woche ohne Bloggen

Calella am 11.02.2013 von der Strandpromade aus

Oh was habe ich die Tage bei meiner Freundin genossen, die seit einigen Jahren in Spanien lebt!!! Es waren, wie üblich wenige Tage mit kurzen Nächten, denn es gibt immer viel zu erzählen und jede gemeinsame Minute will genutzt sein. Bitte alles ohne Stundenplan und ohne Hektik!!!
Der frühe Flug von Stuttgart nach Barcelona passte mit seinem Wecken vor dem Aufstehen, das hieß 4:00 Uhr, zwar nicht in das Konzept „immer mit der Ruhe“, aber damit konnte ein halber Tag Gemeinsamkeit gewonnen werden.
Gesundheit und Wetter wollten kurz vor der Abreise zwar noch einen gehörigen Strich durch alle Planung ziehen, aber dann klappte am Ende doch die Reise dank Pharmaindustrie und geänderter Logistik.

Was für eine Anreise!

An den Flughafen kam ich durch heftiges Schneetreiben auf schneebedeckter, dicht befahrener A8 morgens um 5:00 Uhr – Reiseverkehr in den Süden zum Skifahren! Entsprechend belebt war zu solch früher Stunde auch der Flughafen – Reiseverkehr in den Süden der warmen Sonne entgegen. Auf dem Flugfeld fuhren die Räumfahrzeuge und die über die Nacht zugeschneiten Flugzeuge waren im Schneetreiben nur schemenhaft zu erkennen. Trotzdem liefen Check-in und Boarding völlig normal ab.
Kaum im Flugzeug ging ein Kratzen auf dem Dach los und braune Soße lief an den Fenstern entlang – tja, meine Kinder habe ich früher auch erst ins Auto gesetzt und dann das Auto freigekratzt. Aber Enteisungsbrühe verwendete ich keine <uhh> <eklig>. Nun denn, mit einer halben Stunde Verspätung ging der Flug endlich los. Die verlorene Zeit holten wir auch während des Fluges nicht mehr ein. Damit verpasste ich zwar zwei Anschlusszüge, aber was soll’s! In Barcelona schien die Sonne an blauem Himmel <ahhh, wie schön!> und es waren 17°C <ahhh, schön!>, alles Wetterattribute, die nach diesem langen grau-in-grau mit Minusgraden rund um Stuttgart viel Wert haben und genossen werden wollten.

Vom Flughafen aus ging es weiter mit dem Zug nach Barcelona Sants und von dort aus in Richtung Flaça, wo mich meine Freundin mit dem Auto abholte. Was für ein schöner Moment!

Die Tage an der Costa Brava

Um diese Jahreszeit sind die Ferienorte wie leer gefegt, genauso die Strände. Die wenigen Spanier und noch weniger Dauergäste aus allen Herren Länder sind unter sich und man kennt sich. Die meisten Lokale und Geschäfte sind geschlossen und trotzdem geht das Leben weiter. Man rüstet sich auf die nächste Saison. Sträucher und Bäume werden geschnitten. Häuser und Mauern werden repariert. Und die Natur erwacht mit blühenden Mimosen und Zypressen. Die Mandelbäume waren schon fast verblüht. Es grünt auf den Feldern und die Vögel zwitschern.

Ein Ausflug

Wir fuhren von Pals aus nach Calella. Von dort aus über Llafranc, wo wir etwas oberhalb des Ortes um den Leuchtturm herum zur Ausgrabungsstätte von San Sebastiá de la guarda liefen. Es lohnt sich in jeder Richtung die Aussicht zu genießen. Weiter gings dann über Tamariu nach Begur, wo wir in einem kleinen, sehr einfachem örtlichen Lokal ein Pause machten.

Ein paar Eindrücke von dieser Tour:

Calella, Platja del Canadell

 

 

Katze als Hüterin von Eistruhe und Fax – man achte auf die Aufsteighilfe für das Tier 😉

 

Selbst der Hund zeigt seine katalonische Gesinnung!

 

Begur

 

Stadion von Begur

Nun bin ich zurück in Schnee und Eis. Mir ist kalt und ich stricke mir einen warmen Pullover in der Vorbereitung auf meine nächste Reise – in den Norden, weit weit weg in den Norden, dorthin wo Europa aufhört!