Papiervögel …

oder …

ein Klassiker zur Fensterdekoration

Unterwegs um eine Häkelnadel zu besorgen sah ich diese Fenstervögel in einem Schaufenster. Wieder zuhause legte ich die Nadel samt Wolle beiseite und holte stattdessen das Schneidemesser und den Packen Papier wieder hervor. Diese Vögel gehen wirklich ruckzuck.

Für den Körper zeichnete ich mir zuerst eine Schablone. Mit dieser schnitt ich aus dickerem Papier zwei Mal den Vogelkörper aus. Das macht den Vogel hinterher stabiler.

Nicht zu vergessen ist der Ausschnitt in der Vogelmitte (15 mm breit und ca. 1,5 mm hoch) in den später die Flügel eingesetzt werden.

Für die Flügel wird ein normales Schreibmaschinenpapier (Din A4) von der Schmalseite aus gefaltet. Um dieses zu erleichtern „zeichnete“ ich die Faltkanten im Abstand von 15 mm mit einem Falzbein vor.

 

Nach dem Falten das Bündel einmal kräftig in der Mitte knicken. So verrutscht es später nicht im Vogelkörper.

Nun einen dünnen Faden, ich verwendete einen Nylonfaden, in den Vogelkörper fädeln.

Das gefaltete Papier in die Aussparung schieben und den Vogel an das Fenster hängen.

 

Erster Ausgang mit der neuen Kamera

oder …

 
Dem Sommer auf der Spur

Ja wo ist er denn, der Sommer?

Hier ist er nicht!

Da ist er nicht!

Endlich kommt für heute zumindest die Sonne heraus und lässt die Blumen leuchten, bevor der nächste Schauer dieses wieder ausknipst.

Entlang unserer Bundesstraße:

 

Die letzten Lilien auf dem Blumenfeld zum Selbstschneiden:

 

 

Am Ackerrand:

 

Es wirkt alles schon etwas herbstlich, obwohl sich der Sommer dieses Jahr auf einzelne wenige Tage beschränkt hat. Leider lagen die Tage dann nicht einmal hintereinander.

Trotz alledem bin ich trockenen Fußes vom Fotografieren heim gekommen, aber gerade mal so! Zwei Mal nass zu werden an einem Tag reicht wirklich.

Und die neue Kamera?
Die macht sich gut. So macht das Fotografieren wieder Spaß!

Balkonien …

und …

einfach nur schauen und nichts tun

Schuljahresende, in der Schule brummt der Bär durch Prüfungen, letzte Arbeiten, Zeugnisvorbereitungen, erste Aufräumarbeiten und Schüler bei der Stange halten. Von wegen: in den letzten Schultagen passiert nichts mehr. Ich will nicht jammern, auch wenn ich gerne ein wenig Muße haben möchte um all die Ideen in meinem Kopf zu realisieren, und lasse meine Hände ruhen.

 

 

 

Heute genieße ich erst einmal meinen Balkon mit seinen neu bezogenen Gartenmöbeln, die ich im Mai genäht hatte, der neuen Bepflanzung und all den anderen Pflanzen aus der Wohnung. Die hatte ich in den ersten warmen Tagen vor Kater Chewie retten müssen, denn mit dem Frühling kamen die ersten Fliegen und Katerchens Jagdtrieb erwachte. Von jedem Fensterbrett schepperte es und vor allem meine Kakteen litten schwer. Ich weiß in einen Katzenhaushalt gehören keine Kakteen, doch die standen sicher in einem großen Glasgefäß. Dieses gibt es nicht mehr, es hatte auf der Jagd Platz machen müssen, doch eine umfangreiche „Nachzucht“ aus den ganzen abgebrochenen Kaktustrieben.

Was ich mit den vielen Kakteen machen werde weiß ich noch nicht, aber ich freue mich über jeden neuen Trieb.

Eine ähnliche Geschichte hat dieser Gummibaum hinter sich. Er ist der letzte von fünf abgebrochenen Zweigen einer großen Pflanze, die bei einer Erkundung durch Chewie übrig geblieben waren. Die vier anderen angewachsenen Ableger fanden dankbare Abnehmer in meiner Schule.

In vielen meiner Blumenkästen und -töpfe hat sich ein dekoratives Unkraut breit gemacht, dass ich mir vor vielen Jahren aus Südfrankreich eingeschleppt habe.

Die zwei Pflanzen haben selbst den Weg in die Blumenkästen gefunden.

 

Besonders stolz bin ich auf meine Passionsblume. Vor vier Jahren säte ich ein winziges Samenkorn und seit einigen Wochen scheint sich die Pflanze endlich richtig weiterzuentwickeln. Vielleicht kommt dieses Jahr die erste Blüte.

Mindestens so stolz bin ich auf das Zitronenbäumchen. Letztes Jahr rettete ich es verrupft aus der Abfalltonne eines Pflanzenmarktes. Es tat sich schwer über den Winter. Einige Zweige vertrockneten, Schildläuse machten sich über die wenigen verbliebenen Blätter her und nun zeigen sich die ersten frischen Triebe.

Ein anderes selbstgezogenes Pflänzchen beschert mir seit sechs Jahren über den ganzen Sommer hinweg Erdbeeren. Die erste Beere 2012 ist reif!

Jedes Jahr bin ich verblüfft, wie viel Pflanzen auf meinem kleinen Balkon Platz finden und Mensch, wie Tier noch Platz lassen. Dieses Jahr zog sogar eine Mini-Seerose noch mit ein!

Sommer ist so eine schöne Jahreszeit. Fehlt jetzt nur noch die Sonne und ein wenig mehr Wärme.