Adventskranz in the Box

oder …

DIY-PopUp-Advents-Kleinigkeit für Papierbastelfreunde

Eine Fundsache auf Pinterest hatte mich schon im Sommer fasziniert und nun habe ich sie, passend zur Jahreszeit, ausprobiert – ein in der Box versteckter Adventskalender zum Auffalten nach einer Idee von lovelymade!

 

 

 

 

 

 


Auf der Seite von lovelymade gibt es einen Link zu einer perfekten Anleitung, die als PDF heruntergeladen werden kann.

Für begeisterte Papier-Schnippel-Klebe-Werker mit geeignetem Werkzeug, wie Schneidemesser, Kreisschneider, Falzbein, Stanzen und gutem Kleber, passt die Herstellung von diesem Adventskalender perfekt für einen kreativen Mußeabend an einem grauen November(sonn)tag.

Ansonsten ist dieser Adventskalender einfach ein schönes Mitbringsel in der Vorweihnachtszeit. Ich habe mir überlegt, die Teelichter durch LED-Lichter zu ersetzen, damit sich diese Box auch in Krankenhäusern und Pflegeheimen verschenken lässt.

Dreieckfaltschachtel

Ich liebe Faltschachteln! Ruckzuck sind die kleinen Dinger ganz individuell aus quadratischen Papieren gefaltet und zusammengesteckt. Logische Sache – aus quadratischen Flächen entstehen Schachteln mit quadratischer Grundfläche – dachte ich!

Doch es geht auch anders, wie ich heute entdeckte und gleich ausprobieren musste: Schachteln in Form einer Dreiecksäule und ganz und gar nicht schwierig zu falten.

Mein größtes Problem zeigte sich beim Blick in die Papierschublade: Kein Origamipapier! Also behalf ich mich mit einem Griff in die Druckerschublade und schnitt das Blatt Druckerpapier auf 15 cm x 15 cm zurecht.

Mithilfe der Videoanleitung, die ich gefunden hatte lassen sich die Boxen leicht nacharbeiten.

Einzig der letzte Schritt, indem es darum geht das letzte Stückchen Papier unter eine Faltung zu schieben, damit das Ganze zusammenhält, ist etwas unklar.

Wer lieber mit gedruckten Anleitungen und Bildern arbeitet, weil zum Beispiel das Video zu schnell abläuft, der kann die Boxen nach der Originalanleitung von Hans-Werner Guth nachfalten.

Um die Zweifarbigkeit trotz mangelndem Origamipapier zu erhalten faltete ich die einzelnen Boxen aus zwei Stück Papier. Das ist zwar nicht ganz so einfach, weil die Papierbögen leicht verrutschen und es dadurch schwierig ist exakt zu falten. Aber es klappte, wie auf den Fotos zu erkennen ist.

Geöffnet werden die Schachteln durch einen leichten Druck auf die dreieckigen Grundflächen.