Ein Schal für die kühlen Stunden im Frühling

oder …

Wieder ein Strickwerk, einfach glatt hoch!

Da ist er, der frisch gestrickte Schal in meiner Lieblingsfarbe, grün! Er ist ein luftig lockeres Leichtgewicht mit gerade einmal 50 g und das bei einer stattlichen Länge von 210 cm und 40 cm Breite.

 

Das Material, ein Mohairgarn, wandert schon seit Dezember 2008 von einem Strickkorb in den anderen. Ursprünglich hatte ich vor kleine Quadrate ins Strickwerk einzuarbeiten um meine Seidenreste verarbeiten zu können. Später sollte es mit einem Ajourmuster verarbeitet werden.

Doch immer wenn ich das Garn anschaute dachte ich mir: Viel zu schön für ein Muster oder mit anderen Farben/Materialien verstrickt zu werden.

Also, wieder einmal, wie meine letzten beiden Pullover, glatt rechts hoch!
Langweilig!
Stimmt!
Aber dieses langweilige Nadelklappern lohnt sich!!

Ich garantiere ein langes Tragen, wenn mit guten Materialien gearbeitet wurde und einem die Farbe wirklich gefällt :-)!

Da kann nichts aus der Mode kommen und das Material entfaltet seine ganz eigene Wirkung!

Mit 6er Nadeln verstrickt entstand aus dem Mohairgarn nun ein leicht transparentes Strickwerk. Der Schal wirkt so nicht winterlich und auch optisch leicht.

 

 

 

Durch die relativ große Nadelstärke für das feine Material haben die Mohairfasern Platz sich aufzuplustern. Das ist jedoch nicht unbedingt jedermanns Sache! Mancheine/r empfindet das als kratzend!

Was ich als Vorteil von dem einfachen Strickmuster – glatt rechts bzw. eine Reihe rechte Maschen, eine Reihe linke Maschen – empfand, war der sich nach links rollende Rand. Diese Eigenheit verträgt sich gut mit dem leichten Material. Der Schal rollt sich wie zu einem Schlauch und lässt sich leicht um den Hals legen.

Gutes Mohairgarn ist nicht günstig, aber es lohnt sich! Wer beim Einkauf auf die Banderole schaut wird erkennen, dass die Lauflänge oft deutlich höher ist, als z.B. bei Wolle. Meine 50 g haben vor fünf Jahren 12 Euro gekostet.

Häkelwerk 2013 #1 – Häkelkörbchen

oder …

Kleine Helfer zum Ordnung halten

Ordnung halten ist so m/eine Sache. Bei meinen inzwischen erwachsenen Kindern hat meine Erziehung Erfolg gehabt. Sie haben meinen Rat – „lege deine Sachen immer gleich dort hin, wo sie hingehören“ – verinnerlicht. Ich übe noch!

Wenn man dann noch ein solches Winzig-Bad hat, wie ich, muss Ordnung System haben. An dem System arbeite ich auch noch.

So kaufte ich letzte Woche versuchsweise ein Häkelkörbchen bei Depot für 4,99 €.

Da es nicht unbedingt die richtige Farbe für mein Bad hat versuchte ich mich nun selbst an einem Körbchen. Wieder einmal ohne Anleitung, aus dem Bauch heraus und nur mit dem Vorbild vor Augen.

Nummer 1, der Prototyp ist fertig, in grün (wen wundert es?).

 

 

Als Material suchte ich nach einem wasserfesten Garn und nahm dazu beim Baumarkt sogenannten Schmuckfaden mit. Alternativ werde ich die Tage auch noch den im 1-€-Laden gefundenen Leinenbindfaden ausprobieren und auch ganz normales Topflappengarn aus Baumwolle. Baumwolle und Leinengarn sind nicht optimal für einen Nassraum geeignet, aber sie sind sicherlich besser zu verarbeiten als der störrische Schmuckfaden.

Und das Körbchen wird schon verwendet – für meine Badezusätze.

Die Anleitung kommt, in einem Weilchen.

Grün grün grün …

… sind alle viele meiner Kleider 

und heute ging ich einen kleinen Schritt weiter. Ich hatte eine Art „green day“ als ich eigentlich nur ein paar bunt gemusterte Aufbewahrungsboxen kaufen wollte. Tja, aus dem Laden kam ich mit einer grünen Tüte voller grüner Dinge für die Wohnung.

Die gemusterten Boxen waren zum Glück so gut wie ausverkauft. So praktisch sie mit einem transparenten Fenster auf der Vorderseite sind, hätten sie in einem Regal mit bunten Stoffen und verschiedenfarbigen Buchrücken für ein Zuviel an Farbe und Formen gesorgt. Und die grüne Farbe lachte mich zwischen all dem rosa und blau einfach nur an 🙂

Genauso erging es mir bei der Türgarderobe. Mit meinem Faible für alles runde, wie Perlen und Murmeln, konnte ich auch hier nicht ohne Zuzugreifen vorbeigehen.

Und weil ich gerade einen Schwung Handtücher entsorgt habe machte ich an diesem Regal gerade so weiter.

All diese Dinge bietet momentan Strauss an.

Habe ich vor Weihnachten so gut wie kein Geld ausgegeben hat es jetzt richtig Spaß gemacht!

Eigentlich ist grün „nur“ meine  Lieblingsfarbe wenn es um den Inhalt meines Kleiderschrankes geht, oder wenn es den Schnickschnack betrifft, den man so mit sich herumträgt.
Grün in meiner Wohnung war bis vor einiger Zeit nur auf meine Pflanzen beschränkt gewesen  – einzige Ausnahme, ein Teppich, als Kontrast.

Nachdem ich im Sommer schon einen „green day“ hatte (den ich hier beschrieben habe) muss ich jetzt schauen, wieviel grün mein Umfeld noch vertragen kann. Denn um mich herum dominiert eine andere Lieblingsfarbe. Zum Wohlfühlen brauche ich die Sonne und weil sie draußen nicht immer scheint umgebe ich mich gerne mit gelb-orange-rot als Sonnenfarben. Das ist unübersehbar sobald man meine Wohnung betritt.

Samstag ist Markttag

Jedes Wochenende zieht es mich am Wochenende in den Nachbarort Sindelfingen, zum Markt. Ich liebe es Obst und Gemüse frisch vor Ort zu kaufen, der Saison nach, vom Stand weg in den Korb gepackt und ohne große Anfahrtswege. Für mich wichtig sind die zwei Marktstände, die biologisch angebaute Produkte anbieten.  Letzten Samstag war der Besuch nicht ganz so beschaulich, da alle Stände ihren angestammten Platz auf dem Marktplatz für das internationale Straßenfest räumen mussten.

Da die Sonne so schön schien machte ich auf dem Rückweg Halt in einem Örtchen in der Nachbarschaft, Darmsheim, um dort über den 31. Töpfermarkt zu schlendern. Es kam, wie es kommen musste. Obwohl ich mir nichts kaufen wollte, wirklich gar nichts, konnte ich einem kleinen, grün glasiertem Väschen nicht widerstehen. Später kam dann noch eine grüne Schwimmkugel dazu und, hmm, tja, da stand dann diese große Schale beinahe mitten auf meinem Weg! Drei Mal bin ich ihr ausgewichen :D. Als ich dann wieder an ihr drumherum gehen „musste“ kaufte ich sie dann lieber, damit ich auch mal heim kam.

Beim Ausladen meines Autos folgte der Blick in meinen grünen Einkaufkorb und es leuchteten mir alle Käufe im gleichen Farbton entgegen – wie das nur passieren konnte (ganz unschuldig gezwinkert).

Und kaum, dass etwas auf Chewies Balkontisch steht muss er zur Kontrolle erscheinen.