12 von 12 im Mai 2016

oder …

Noch klappt der bestimmte Drehmoment im Ärmchen erbärmlich ärmlich!

Auf den Tag genau zwei Monate nach meinem Armbruch wehte über diesem heutigen Tag die Fahne: Unterwegs für die Gesundheit!

Genug mit Hinternbreitsitzen auf dem Sessel, das zwar für die Heilung des Armknochens förderlich war, aber nicht für die Anordnung der Pölsterchen  auf all meinen anderen Knochen. Da ist in diesen Wochen einiges an Material dazu gekommen und anderes ziemlich verrutscht. So begann dieser Morgen mit Walken, ohne Stöcke (in der linken Hand könnte ich ihn nur mitschleifen) aber mit Gewichten. Auf halber Strecke mussten die Hanteln etwas ausruhen. 😉

Warten, damit die erste Tasse Tee am Morgen stark und schwarz genug wurde und inzwischen die Linsensprossen gewässert.

Tübingen und Uniklinik standen für mich auf dem Plan. Dank Tochter – Taxi musste ich diesen Termin nicht verschieben und wir gönnten uns im Anschluss etwas Tübinger Altstadt, Abtauchen in ein DIY-Paradies und ein gemeinsames Mittagessen.

Stiftskirche am Holzmarkt in Tübingen

Der Nieselregen machte keinen Spaß, auch nicht dieser Entenmama, die an der Ammer (Flüsschen durch Tübingen) bibbernd und schützend ihre Jungen zusammenhielt. Leider schaffte ich es nicht das Mini-Video dazu hier einzubinden 🙁

In der kurzen Pause zuhause kümmerte ich mich erst einmal um Katerchen (er hatte heute keine Lust sich fotografieren zu lassen) und um die Balkonpflanzen, die noch nicht in den Schulgarten ausgewandert sind. Mein absolutes Lieblingspflänzchen ist dieses …

… winzigklein, aus einem Samen, den ich aus Island mitgebracht hatte. Wenn dieses Pflänzchen groß ist, wird es hoffentlich einmal orange blühen, wie seine Eltern in Djúpivogur.

Der nächste Weg führte mich zur Ergo-Therapie, um mein Handgelenk wieder beweglich zu bekommen. Viel geht noch nicht! Auch das Auto steht weiterhin in der Garage. Meine Wege direkt vor Ort erledige ich zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln, wie diesem Vorortzug.

Es geht langsam voran. Ein paar Grad bis bis zur ursprünglichen Beweglichkeit fehlen noch. Um das darstellen zu können kramte ich meinen alten Laptop mit Windows und Corel Draw anno 2000+++ hervor. So langsam entwickle ich mich doch zum Oldie!

20160512_Arm-Bewegungswinkel
Einige Grad Arbeit stecken noch drin!

Am Ende des Tages ein Blick in meine Schultertasche.

Häkeln geht schon wieder, stricken noch nicht. Aber hoffentlich bald und da man Material kauft, wenn man es sieht sammelt sich so langsam einiges an! 😀

Mehr 12 von 12 Geschichten, 12 Fotos am 12ten jeden Monats, gibt es bei Caro und Draußen nur Kännchen!

Eine schöne Woche wünsche ich und gesegnete Pfingsten!

 

 

12 von 12 im Februar 2016

oder …

Ich huste mir was!

 

Ferien habe ich mir anders vorgestellt, ohne Rüsselpest reloaded+++* im „Winter“ 2015/16.

Trotz alledem bin und bleibe ich als bekennender Faschingsmuffel allen Narren, Jecken und anderen Karnevalsfreunden dankbar dafür, dass durch ihr Engagement auch in Ba-Wü eine schulfreie Woche herausspringt!

Erst einmal – es sind FaschingsFERIEN – nix mit 5:50 dingdong – voll entspannt ausschlafen!

Nicht auf dem Foto zu erkennen – bei diesem Radiowecker handelt es sich um ein beinahe schon antikes Modell, das mich seit inzwischen 37 Jahren begleitet. Im Gerät integriert ist ein Schwarz-Weiß-Fernseher, ungelogen :D, der immer noch funktioniert!

Nächste Station – Küche.

Kater füttern. Tee aufgießen. Chemie-Cocktail inklusive Anti-fürirgendwasgut anrichten.

Den Netzteilstecker von meinem iPad gegen den von Apple zugeschickten ausgetauscht, den alten in den Umschlag gepackt um ihn später auf die Post zu bringen.

Mich kurz wieder an den Ärger zum Stecker eines anderen Geräts erinnert. Weder online noch per Telefon hatte eine Austauschanfrage geklappt. Blöd. Bei „alten“ Rechnern wurde nicht nur ich aus der Supportleitung gekickt.

Schon die Stiefel an und die Autoschlüssel in der Hand, um noch einmal zum Applestore zu fahren, probierte ich es nach einer Woche noch einmal am Rechner … ahh … Freude kommt auf!

Warum nicht gleich so!

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Bleibt mir Zeit zum Zurücklehnen für 10 Minuten Alien-Dasein mit der Wärmebrille und Katerchen mopst sich mit Double auf der Fensterbank.

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Augen gepflegt, Katerchen ausgeruht, Zeit zum Umdekorieren.

Echt und unecht.

 

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Nur echt.

 

Genug in der Stube gehockt. Es ist Zeit die ver***nupfte Nase zu lüften.

 

 

Zeit um ans Abendessen zu denken und mir erst einmal den Rest Bohneneintopf vom Vortag aufgewärmt.

Die getrockneten Kichererbsenschalen aus der letzten Hummus-Produktion versorgt um daraus vielleicht noch mehr Kichererbsenpapier für Tür-Deko-Blüten herzustellen.

 

Noch eine gute Runde/Stunde an meinem Blogumzug gebastelt und mich entschieden, egal ob noch nicht fertig, diesen Post nicht auf der alten Blog-Adresse zu veröffentlichen.

Feierabend!

 

Mehr 12 von 12 Geschichten gibt es bei „Draußen nur Kännchen“ von Caro.

 

 

12 von 12 im Januar

oder …

Tag 12 im neuen Jahr

Auch 2016, inzwischen in meinem 58. Lebensjahr, werden Wecker und ich keine Freunde. Man müsste eigentlich davon ausgehen, dass ich inzwischen lange genug in die Schule gehe um gegen 5:50 Uhr betriebsfähig zu sein. Weit gefehlt!
Tag 2 nach den Weihnachtsferien findet selbst Katerchen wenig Gefallen an dem Störenfried, der ihn aus seiner Nachtruhe holt.

 

Der Morgenspaziergang zur Schule, ohne Schnee, mit Schneebeeren am Weg.

 

Testlauf im Klassenzimmer. Zusammen mit Schülern rüste ich ein Regal um und wir bringen Rollen an. So kann es als Raumteiler schneller umgestellt werden. Hat geklappt. Morgen werden weitere Möbelrollen besorgt.

 

Erste Ergebnisse im Pflanzen vermehren in der Klasse von vielen „Ahhh“s und „Ohhh“s begleitet begutachtet, Grünlilien- und Geldbaumableger.

 

 

Nach acht Stunden Unterricht reif für ein wenig Soulfood – Hummus ohne alles, einfach so mit dem Löffel! Der Rest im Glas war schneller alle, als ein Foto möglich gewesen wäre. Hatte ich nötig.
Wenn andere zum Seelentröster Nutella greifen, habe ich lieber was herzhaftes auf dem Löffel. Beim Löffeln war der Nachschub in Form von kochenden Kichererbsen schon in Vorbereitung. Dieses Mal probierte ich eine Empfehlung von Ella aus, die sie auf ihrem Blog Ringelmiez beschrieben hat – die gekochten Kichererbsen pellen bevor sie püriert werden. YES! Do it!
Mein Hummus bisher ist ja schon supercremig, aber mit diesen Tipps gibt es echte superfeine Nutella-Konsistenz! Zum reinlegen. Boah ey. 😉

Ok. Kichererbsen nach dem Kochen nackig gemacht.

 

Die Schalen und Häutchen meiner Kichererbsen waren etwas mehr zerkocht, als auf den Fotos von Ella zu sehen ist. In der Summe war das was von den festen Teilen abging schon ziemlich glibberig.

 

Aber beim Blick in das Sieb auf den gesammelten Matsch klickte es mal wieder in meinem Kopf.
Aus Matsch im Sieb wird Matsch über dem Herd – der Anfang von Kichererbsenhautpapier.

 

Mal sehen wie es morgen aussieht.

Neue Kichererbsen sind schon wieder eingeweicht.
Und aus dem Tiefkühler die eingefrorenen Spargelfasern vom letzten Jahr geholt.
Eins darf quellen, das andere auftauen.

 

Morgen geht es wieder ans Papier machen.

Katerchen wartet geduldig inmitten von Fotogedöns, wie Strahlergestänge und Kabeln, vor seiner Futterschublade: Hunger!

 

Hunger habe auch ich und gönne mir ein Abendessen für die Seele und die Leber:
Artischocken mit Hummus.

 

Zum Schluss noch eine hübsche Kleinigkeit für das Auge und das Herz, mein Weihnachtsgeschenk von meiner Tochter für meine Bilderbuchsammlung, das ich heute wieder in der Hand hatte. Wunderschöne Bilder in Sachen ‚Gemeinsam sind wir stark‘.

 

Macht’s gut und noch allen ein neues Jahr mit viel Gesundheit und was man sonst noch so braucht!

12 von 12 ist eine Blogpostreihe, die Caro von „Draußen nur Kännchen“ am Leben erhält. Es geht darum am 12. jeden Monats mit 12 Bilder seinen Tag zu schildern. Mehr 12von12-Geschichten im Januar 2016 gibt es hier.

Keine Vorsätze zum Jahreswechsel sind mein Vorsatz für 2016

oder …

Vorsätze sind für die Katz‘

Wieso sollte ich mir für das neue Jahr etwas vornehmen? Klappt mit dem Durchhalten selten bis nie und das Gefühl versagt zu haben sorgt für Stress. Nachdem es mit dem Vorsatz Anfang Dezember: Dieses Jahr schenken wir uns, die Großen in der Familie, nichts! wieder ordentlich schief ging – hat sich jemals jemand daran gehalten? – lasse ich die Finger von Versprechungen die eine längere Laufzeit als zwei Wochen haben.

Eine extrem kurze Laufzeit hatte meine Weihnachtsdekoration dieses Weihnachten. Bleibt sie normalerweise bis nach dem Dreikönigstag stehen, fiel sie dieses Mal einem notwendigen Großputz  zum Opfer. In zwei Kartons und einer Tasche verstaut, hoffentlich ohne Krümelkram, den ich mir vor den Feiertagen eingeschleppt bzw. eingekauft hatte, übersommert alles für das nächste Fest im Keller.

 

Sprichwörtlich könnte ich mir, trotz aller guten Vorsätze ohne einen Vorsatz in dieses neue Jahr zu gehen, doch noch einen Vorsatz basteln wenn ich ins Katzenklo schaue. Ein Blick hinein bzw. drumherum macht weder mich noch Katze Kater froh. Welcher Teufel hatte mich geritten, an Heiligabend beim Einkauf kurz vor Geschäftsschluss, die Marke vom Katzenstreu zu wechseln? Das ist eindeutig ein Zeichen davon zu lange nicht mehr arbeiten gewesen zu sein. Alle physikalischen Gesetzmäßigkeiten in Zusammenhang mit Kraft und Masse, Arbeit etc. scheinen so weit weg und ich kaufte dieses Zeug um jetzt den Dreck zu haben! Selber schuld, nachdem ich der Verlockung erlegen war nicht mehr so schwer schleppen zu müssen.

Ich kann jedem Halter von Hauskatzen und -katern nur empfehlen die Finger von Ultraleicht-Katzenstreu zu lassen! Es ersetzt rund um Weihnachten mindestens einen schon Anfang November geschlagenen Weihnachtsbaum, der dann zur Weihnachtszeit im warmen Wohnzimmer fröhlich vor sich hinnadelt. Jede Zimmerlüftung fegt das Nadelzeug wie Treibsand eine Parzelle weiter, von der sie dann per Wollsockenfüßen großflächig verteilt wird.
Ich hatte dieses Jahr keinen echten Weihnachtsbaum, begnügte mich mit dem siebenteiligen Kunstnadelteil aus den schwedischen Möbelhaus, den ich für Wenn-gar-nichts-mehr-geht-Zeiten im Keller stehen habe.

 

Falscher Baum, elektrische lichter, echtes Lametta, grauer Kater
Falscher Baum, elektrische Lichter, echtes Lametta, grauer Kater

 

Keine Tannennadeln im Bett, aber Katzenstreu! Oh, du fröhliche! Tolle Bescherung.

Man stelle sich einen großen Kater mit großen Pranken vor, der sein Gewicht auf dem Katzenstreu auf genau diesen vieren verteilt. Nur bildet die Katzenpfote keine ebene Fläche. Auf ihr hat der Krümelkram eine Menge Ritzen zum Verstecken. Da ist ein Kinderfuß frisch aus dem Sandkasten nichts dagegen.
Weiter im Gedankenspiel. Jede Katze scharrt wenn sie mit ihrem Toilettengang fertig ist. Ultraleichtes Katzenstreu. Muss ich mehr sagen? Ultra. Leicht. Schon mal einen kleinen leichten Ball geworfen und danach einen Medizinball? Klar landet beim Scharren einer Katze mal eine gewisse Menge außerhalb der Schüssel, aber ultraleichtes fliegt weit, sehr weit! Es scheinen auch mindestens doppelt so viele Teilchen in den Pfoten zu hängen, die dann beim Verlassen der Kloanlage auf dem Weg zum Futternapf noch kräftig abgeschüttelt werden. Diese Teile erreichen mit Schwung ultraleicht auch noch den allerletzten Winkel in der Wohnung! Bloß keine Schränke öffnen, wenn der Kater vorbeikommt. Er könnte eine Pfote heben und ein ultraleichtes Teil genau dort hinein in Bewegung setzen!!!

Ich erinnerte mich dann doch an sandige Kinderfüße in sandigen Gummistiefeln und wie Junior diese immer mit Schwung ausgezogen hat. Flugsand mit Dünenbildung im Kinderzimmer.

Nach den Feiertagen stand ich als erste Kundin im Zoohandel. Man kennt sich.
„Wie, schon wieder Katzenstreu? War was damit nicht in Ordnung?“
„Ist alle!“
„Wie? In der kurzen Zeit? Der ganze Sack?“
„Ja. Verteilt sich schnell. War ja auch ultraleicht!“
„Wie? … ??“
Die Dame verstand die Zweideutigkeit eindeutig nicht. Aber ich ging nach dem Einkauf mit dem schwersten Streu aus dem Laden, megaschwer, fast nicht (für mich) ins Auto zu bekommen. Vom Auto in die Wohnung die Sackkarre gebraucht.

Megaschweres Katzenstreu verkürzt die Flugbahn der Teilchen enorm, verlässt Katzenpfoten schon beim Verlassen des Katzenklos, der pieksende Radius rund ums Katzenklo verringert sich. Ich hätte es wissen müssen. Es geht nichts über das Ausnutzen der Schwerkraft.

Mir kommt das Zeug nicht mehr ins Haus. Das ist eine Entscheidung und zur Not mache ich einen Vorsatz daraus, falls mir jemand über den Weg laufen sollte, der/die meint ohne ginge ja gar nicht so rund um den Jahreswechsel.

Grundsätzlich möchte ich Vorsätze nicht verteufeln. Meine Vorsätze 2012 und 2015 sind Teile meines Alltags geworden. Vorsatz 2/2015 schwächelt immer wieder, wie ich selber; wird schon werden.

Nach getaner Aufräum- und Putzarbeit lockten die Sonnenstrahlen nach draußen ins Vogelzwitscher.
Es ist alles etwas anders in diesem Jahr rund um den Jahreswechsel.
Nicht nur die Haseln blühen, auch einige Veilchen und die Zierkirschen im Stadtzentrum, und ich finde die ersten Weidenkätzchen des Jahres, am 3. Januar 2016.

 

 

 

 

Zurück zuhause bekommt Katerchen ein Leckerli von mir geworfen. Er rennt hinterher, „bremst“, fängt und hinterlässt eine Bremsspur.

Ich habe vergessen zu erwähnen, dass das ultraleicht des Katzenstreus durch die Verwendung von Altpapier erreicht wird. Diese Partikel sind dunkelgrau und hinterlassen, wenn feucht geworden, Streifen beim Zusammenfegen auf glatten Böden. Chewie muss ein paar übersehene, übrig gebliebene Teilchen zwischen seine Zehen bekommen haben, die er jetzt auf das Linoleum übertragen hat.
Mein erster Gedanke: Auch ein Weg, wie die Bild-Zeitung ins Haus kommen kann!

Mein Adventskalender 2015 von Tag 17 bis Heiligabend

oder …

Tausend Dank an alle Kreativen vom DIY-Adventskalender 2015

Bis zum letzten Tag hat es Spaß gemacht Teilnehmerin an diesem Projekt in Sachen  „tu dir was Gutes im Advent“ dabei gewesen zu sein. Da ich ja wirklich bei Beginn niemanden kannte war die tägliche Überraschung deutlich größer als bei einem Schokokalender, in dem sich die Teilchen gerade mal durch Form und Größe unterscheiden.
Jede und jeder von uns hat sich viele Gedanken ums Geschenk und solch eine Mühe beim Herstellen und Verpacken gemacht! Chapeau!! Fühlt euch alle einmal fest gedrückt, denn ihr alle seid die beste Medizin für mich gewesen, einfach unbezahlbar!

Aber nun für alle, die nicht dabei waren, die kein Päckchen zum Auspacken hatten, kommen nun die letzten acht hübschen Kleinigkeiten.

Tag 17

Kerstin zauberte einen Schlüsselanhänger mit zauberhaften Dalarna-Pferdchen. Diese Art von Aufhängung für den Schlüsselring kannte ich noch nicht und er hat auch schon seinen Schlüssel gefunden! Danke.

 

 

Ich habe bewusst beim Fotografieren das „Tütchen“ von Ulrike, sie hatte uns am 16. mit einem hübschen Gebinde zu Rudolph dem Rentier überrascht gehabt, denn es zeigt beim genauen Hinschauen bei beiden Näharbeiten die Hingabe zum Detail. So sauber möchte ich auch nähen können!

Tag 18

Guido brachte einen neuen Schmuck für meinen Statt-Weihnachtsbaum-Oleander. Sein Stern mit Perlenschweif fühlt sich wohl zwischen dem Grün und den Engeln. Dankeschön.

 

Tag 19

Merle überraschte mit einer genähten Sternenkette. Die Kombination zwischen ihren gemusterten Sternen und meinen aus Pergamentpapier sieht toll aus. Ich liebe Sternenketten! Das ist auch nicht zu übersehen, wenn man unser Schulhaus zur Weihnachtszeit besucht.
Vielen Dank!

 

 

Tag 20

Melanie hat sehr viel Geduld und ein ruhiges Händchen gehabt für diese kleinen, filigranen Sterne aus kleinen Zweigen, von denen ich einen ab bekam! Bewundernswert, wenn ich mir vorstelle wie solch kleine Teile immer wieder weg flutschen bevor sie an Ort und Stelle endlich fest gezurrt sind.
Dankeschön!

 

 

 

Tag 21

Iris‘ Tütchen brachte noch eine Sternenkette, dieses Mal nicht genäht sondern geknotet. So zwischen meinen halbtransparenten Sternen und der gemusterten Kette von Merle gehängt bekomme ich schon wieder neue Ideen für die kommende Weihnachtszeit. 😀 Sehr hübsch wie sich diese Sterne wieder ganz anders im warmen Luftstrom (m)einer Heizung bewegen.
Danke Iris.

 

 

Bevor ich mich jetzt nach dem Fotografieren über meinen Sternensregen einfach nur freuen konnte hatte Katerchen noch etwas mitzureden. Siehe Katzenminiquilt auf dem Fensterbrett – es ist sein Platz!

 

 

Er fand ihn wohl etwas zu „leer“ und holte sich einen der Faltsterne dazu. Angeschleppt, plopp ausgespuckt und …

 

 

… Spielplatz eröffnet! Als ob er keine anderen Plätze zum Spielen hätte und als ob er sonst der Spielertyp wäre! Chewie spielt (fast) nie und wenn kurz, knapp und fertig.

 

 

Nicht heute!
Ich räumte den Hintergrund zum Fotografieren weg (wer will schon geparkte Autos sehen, wenn es um weihnachtliche Sterne geht?), hatte noch die Kamera in der Hand und sah aus den Augenwinkeln … „Chewie“ und drückte auf den Auslöser: Der sonst nicht spielende Kater spielt! Immer noch!

 

 

Mit Hingabe und eigentlich geht er ganz vorsichtig an die Sache heran.

 

 

 

 


Tatsächlich bleiben die Sternenketten heil und hängen noch! 😀
Tatsächlich sind die Sterne inzwischen nicht mehr interessant (für ihn!).

Tag 22 und Tag 23

Passender hätten diese zwei Päckchen nicht verteilt werden können!
Zuerst fiel aus Judiths Päckchen ein weihnachtsmännlicher Eierwärmer und tags darauf gab es von Iris Eier“becher“ in hübscher minimalister Variante aus Perlen.
Zum Thema Erwartungshaltung muss ich an dieser Stelle noch etwas loswerden. Judiths Blog mit Namen judithhaekelt lässt ja eigentlich erwarten, dass aus ihrem Päckchen etwas gehäkeltes purzelt. Denkste! Judith kann auch stricken, Mützen zum Beispiel. Damit hast du, liebe Judith, bewiesen – nichts kommt, wie man denkt! Super.
Danke Iris und danke an Judith.

 

 

Tag 24 und Heiligabend

Das letzte Päckchen ist dran. Irgendwie traurig und doch so schön – EINES geht noch! Uuuuunnnnddd ….

…. tadaaaaaa ….

 

 

Ute gibt uns noch etwas Würze für unsere Festtagsküche mit. Passt super und wird auch gleich eingesetzt! Danke!

Wer jetzt denkt, dass die Strippe an der der Adventskalender mit alle seinen Päckchen hing jetzt schlaff und leer an der Wand hängt, irrt! Freie Plätze wurden mit der Weihnachtspost bestückt!

 

 

Nun muss Kind 2 nur noch ein Geschenk fertig einpacken! Hmm? Vor 10 Minuten war es auch nur eines und dann habe ich helfen dürfen. Jetzt ist immer noch eines übrig 😀 und die Familie ist kurz davor eine Suchmeldung zu starten, wo wir bleiben.

Fertig.
Weihnachten.
Taschen schnappen und los.
Es ist Heiligabend und Abend.
Ich wünsche allen schöne Weihnachten.

12 von 12 im Dezember 2015

oder …

12 Tage vor Heiligabend

Es war nur indirekt der Radiowecker, der mich heute Morgen mit Macht aus dem Bett holte. Er dödelte schon eine Weile vor sich hin als ich mit halben Ohr „… Adele …“ hörte!
Nee, bitte NICHT! NEIN! Bloß kein Gewimmer am Morgen! Wo ist der Bettausgang? Voll verheddert rausgepurzelt, den Ausknopf vom Radio nicht gefunden und höre voller Erleichterung die Anfangstöne von „Rolling in the deep“. Puh, noch einmal gut gegangen und um „Hello“ herumgekommen.

 

 

Darauf gibt es erst einmal eine gute richtige Tasse Tee mit meinem allerletzten echten englischen Teebeutel. Das Ergebnis: schwarz wie die Nacht und ohne Milch nicht genießbar! 😉 Genau, wie ich es mag.

 

Katerchen beschwert sich über seinen mit aussortierten Kochbüchern besetzten Logenplatz zum Katzenkino, der Ausblick zum Vogelhaus. Die Bücher stelle ich später in ein Bücherregal am Rand des Wochenmarkts in Sindelfingen. Samstag ist für mich Markttag, sonst bleibt der Kühlschrank leer.

 

 

Im Wohnzimmer gibt es immer noch keinen vernünftigen Platz zum frühstücken.
Inmitten des Chaos liegt noch Miris Beitrag vom 11ten aus dem Adventskalender – trockenes Tomatenpesto in einem Reagenzglas.

 

 

Heute am 12ten packen all die anderen TeilnehmerInnen am Adventskalender mein Päckchen aus. Über den Inhalt werde ich die nächsten Tage berichten.

 

 

Einkaufen ist angesagt! Nach Tagen mehr oder weniger intensiver Bettruhe sieht es traurig aus in Kühl- und Vorratsschrank. Es wäre irgendwie noch ohne Einkauftour gegangen, aber wenn Katzenfutter und Klopapier ausgehen muss die Sache angepackt werden.

 

 

Ich habe genug für andere in den Läden übrig gelassen und wirklich nur Dinge von meinen drei! Listen eingekauft!
Weil ich so brav war gönne ich mir eine kleine Sünde. Eigentlich sind es zwei Sünden. Zum einen gibt es ein Päckchen Pommes vom „Schotten“ und zum anderen setze ich mich zum Essen nicht ordentlich hin, nasche die Stäbchen beim Autofahren. Nicht gut, ich weiß. War trotzdem lecker.

 

 

Auf dem Rückweg noch einen kurzen Halt gemacht um ein paar wenige Sonnenstrahlen zu genießen. Im Schulgarten blühen immer noch die Ringelblumen und eine Rose in meinem Zwergengarten.

 

 

Es geht wieder an die Arbeit. Eine Tischdekoration muss noch fertig werden.

 

 

 

 

Dazu habe ich unter anderem gefühlte Kilos an Sternen, sogenannten lucky stars, gefaltet.

 

 

Nebenher entsteht noch meine Weihnachtskarte. Doch darüber berichte ich auch erst später im Detail. Auf jeden Fall verwende ich dazu meine gesammelten Ginkgoblätter aus den letzten Jahren.

 

 

Macht’s gut, eine nicht allzu hektische Adventszeit, fröhliche Weihnachten und alles Gute für das Neue Jahr!

12 von 12 ist eine Blogpostreihe, die Caro von „Draußen nur Kännchen“ am Leben erhält. Es geht darum am 12. jeden Monats mit 12 Bilder seinen Tag zu schildern. Mehr 12von12-Geschichten im Dezember 2015 gibt es hier.

An dieser Stelle ein DANKE an Caro!

Und zu früh gefreut, doch nicht um „Hello“ rumgekommen.
Es ist 19:32 Uhr und es jault aus dem Radio! 🙁

Entlang der Costa Brava auf der Carretera Nacional N-II

oder …

Verirrt in Barcelona!

Sechs Stunden Fahrzeit für rund 160 km sollten von Pals nach Barcelona ausreichen, selbst wenn es gebührenfrei nicht über Autovia oder Autopista gehen soll. Tollstes Wetter versprachen eine angenehme Fahrt entlang der N-II (N2), der alten Nationalstraße, die von der französischen Grenze aus über Barcelona nach Madrid führt.
Noch einmal Routensuche ohne GPS und Navi, wenig unterstützt durch unübersichtliche Straßenbeschilderung, nur mithilfe einer Straßenkarte.
Noch einmal ein Stopp in Tossa de Mar um den Parkscheinautomat zu überlisten! HA! Yes! Geschafft!
Noch einmal durch schmale Straßen stromern, altes Gemäuer bewundern.
Noch einmal Küste und Meer sehen und spüren, bevor es nachhause geht.
Noch ein letztes Gläschen Rosado, gemütlich, in der Sonne mit Blick aufs Meer.
Noch ein Fläschchen Wasser mit einer Tüte Chips, vom Discounter, am Strandweg vor Bardalona.
… und dann …
Noch geschafft, gerade so, das Auto abzugeben und die Tasche aufzugeben!
Noch ein Glas Becher Wein mit Blick auf die letzten Passagiere vor mir in der Warteschlange kurz vor Boarding-Schluss auf dem Flughafen El Prat.
Ein Abenteuer.

Von Pals über Sant Feliu de Guixols nach Tossa de Mar – total entspannt

Ohne Worte.

Getting lost in Barcelona

Mit Worten.

Im Sachen verlieren und sich verirren bin ich Profi. Meine Kinder können Geschichten darüber erzählen! Häufig komme ich damit ganz gut zurecht, finde immer mein Ziel, nutze dazu Kreativität oder den Sonnenstand und habe auf den Umwegen einige richtig schöne Plätzchen entdeckt.

Getting lost is not a waste of time!

Unvergesslich sind meinen Kindern Irrfahrten in England, vor allem eine in London.
Wir waren unterwegs zu meinem Bruder und seiner Familie, die in dieser Zeit in Streatham, im Südwesten Londons wohnte. Bei der Anreise verfehlte ich auf einer der Umgehungstraßen eine Abfahrt und landete irgendwann spätnachmittags zur Feierabendzeit am Crystal Palace. Das wäre mir nicht passiert, wenn ich die Straßenkarte beim Auto packen in der Garage zuhause nicht von hier nach dort gepackt und zuletzt liegen gelassen hätte. Orientierungslos rief ich meine Schwägerin an, in der Hoffnung sie kann mir erklären wie ich von hier zu ihnen kommen kann.
Ganz so einfach war das jedoch nicht.
Selbst wenn sie ihre zwei kleinen Kinder ins Auto gepackt hätte wäre sie zu dieser Tageszeit eine gefühlte Ewigkeit für unsere Rettung unterwegs gewesen und dummerweise schloss der kleine Kiosk am Bahnhof von Crystal Palace kurz bevor ich auf die Idee kam dort eine neue Stadtkarte für London zu kaufen.
Am Ende eines weiteren Telefonats fragte ich einfach nur: „Wenn jetzt um 17:00 Uhr an meinem Standort die Sonne im Westen steht, wo liegt dann Streatham?“ – Antwort: „Im Westen!“
So fuhren wir der Sonne entgegen, bis zum Untergang. Die Kinder hatten die Aufgabe nach bekannten Dingen Ausschau zu halten, was sie auch mit Begeisterung und letztlich erfolgreich taten: „Mutti! Der Park! Der Park!“, „Da ist der Spielplatz!“, „Der icecream shop! Bekommen wir jetzt ein Eis, weil wir den entdeckt haben?“, „Sainsbury’s!“! Tolle Navi-Kinder. Den Rest des Wegs fand ich dann alleine ! 😉

Allerdings kommt an dieser besonderen Art der Stadtrundfahrten nur dann Freude auf, wenn einem kein Zeitdruck im Nacken sitzt, der Tank voll ist, man nicht in einer Sackgasse landet und es draußen noch hell ist!

In Barcelona war alles anders.
Ich war spät dran, die Sonne ging unter, der Tank war fast leer. Einzig die Sackgasse blieb mir erspart. Dafür stehe ich bei dieser Tour unverhofft an der Casa Batlló und hätte so gern einfach das Auto abgestellt und die Gegend erkundet!

Doch dazu war es zu diesem Zeitpunkt einfach zu spät.

Dieses Mal wurde Verirren anstrengend und egal was ich versuchte, es lief richtig blöd!

Es fing an als ich in Bardalona um 16:30 Uhr feststellte, die Straßenkarte mit der geplanten Route durch Barcelona fehlt! In Tossa hatte ich sie noch. Tja.
Richtig nervig wurde es als es langsam dunkel wurde.
Richtig unter Druck stand ich, nachdem ich irgendwann in einem Kreisverkehr die falsche Ausfahrt gewählt hatte, es 17:30 Uhr war, eine halbe Stunde vor Abgabetermin vom Auto am Flughafen, und ich immer noch irgendwo in den Straßenschluchten Barcelonas irgendwie im Verkehrsstrom mitschwamm. Tja.
Einbahnstraßen-Straßendschungel, mehrspurig, spärlichst beschildert und kein Piktogramm für den Flughafen weit und breit zu sehen. Tja.

Es wurde eng, verflixt eng.

Nach einer Stunde Irrfahrt ohne ein Schild mit einem Flugzeug darauf zu sehen, das zum Flughafen leitete, endlich ein bekannter Name auf einem Verkehrsschild, „Sants“, ein Stadtviertel mit einem großen Bahnhof. An einem Bahnhof stehen Taxis. Taxifahrer kennen sich aus. Rettung!
Mein Plan war ein Taxi anzuheuern um mich bis zur nächsten Tankstelle auf direktem Weg zum Flughafen eskortieren zu lassen.
OCH, NEE, Einfahrt verpasst! Ich fluchte alle mir bekannten Flüche in Rekordzeit ab, sah links von meinem Augenwinkel ein Taxi, blieb an der Ampel trotz grünem Licht stehen, ließ das Fahrerfenster runter, lehnte mich raus und signalierte hektisch gestikulierend einem Taxifahrer irgendwelche Zeichen. Irgendwie interpretierte er diese Signale total richtig als „Notstand“  (oder er wollte sich die Vorstellung, wie eine Bekloppte versuchte aus dem Fahrerfenster zu hechten, komplett anschauen), hielt auch an und blockierte damit die andere Spur.
Ich: „Airport?“
Taxifahrer: (es klang wie …) „Huch!“
Ich: „Which way? (ich zeigte auf den Kreisverkehr) First right, second right, straight, ….?“
Taxifahrer: (es klang wie …) „Häh?“
Ich: „Please!!! I’m lost! Airport?“
Es hupt um uns herum ohne Ende!
Taxifahrer: „Right, primera (… verstand ich nicht … ), then bridge.“
Ich: „Primera right or left (ich wedelte meine Hände)?“
Taxifahrer deutete auf meine linke Hand.
Das Hupkonzert steigerte sich. Die Ampel wurde rot! Zeit gewonnen! Ich vergewisserte mich noch einmal: Erste rechts, erste links, dann müsste eine Brücke kommen und „then easy!“
Es wurde wieder grün und unsere Wege trennten sich. Aufatmen, bis zum ersten linken Abzweig.
Nee, oder?
Gesperrt!!
Mannomann aber auch. Schnell denken. Nichts war’s mit „then easy!“. Ich bog die darauffolgende Straße links ab und wünschte mir schon auf den ersten Metern genau DAS nicht getan zu haben. Einspurige Straßenschlucht. Miniaturbürgersteige rechts und links.
An der nächsten Querstraße sah es rechts und links genauso aus. Also geradeaus weiter, bloß nicht abbiegen. Die nächste wieder, die darauffolgende auch, danach noch einmal, noch einmal, noch einmal und eine Ampel. Was tun? Links oder rechts? Von links hatte ich genug und nahm rechts, landete nach kurzer Zeit wieder in einer Einbahnstraße, aber zweispurig. Ein Fortschritt. Der Verkehr geriet ins Stocken. Ein Rückschritt. Aber auch die Chance die Brille herauszuholen um vielleicht ein Internetpaket zu laden, damit ich den Navi aktivieren kann, damit ich Spanien dazubuchen kann, damit ich vielleicht noch mein Flugzeug erreiche. Bloß bei dem miesen Licht nach Sonnenuntergang war diese Aktion mitten im Verkehrsgeschehen extrem schwierig zu bewerkstelligen. Dann doch lieber wieder Passanten ansprechen. Fenster runtergelassen, aus selbigem herausgelehnt und einen jungen Mann angesprochen:
Ich: „Airport?“
Er: (ein déjà-vu, es klang wie …) „Huch!“
Es war 18:15 Uhr. Eine Viertelstunde nach Auto-Abgabetermin auf dem Flughafen. 50 Minuten vor dem Boarding. Ich war immer noch IN Barcelona!
Ich wiederholte mich: „Airport? Please!“
Der junge Mann lief dann im langsam wieder fließenden Verkehr neben meinem Auto mit, suchte nach englischen Worten, fragte dann andere Passanten, sagte dann, dass er glaubt am nächsten Kreisverkehr zu wissen, wie es weiter geht. Also packte ich den Burschen auf meinen Beifahrersitz für die nächsten 500 m. Am Kreisverkehr ging es eine der vielen Straßen links ab und mein Guide stieg aus:
Er, mit den Händen geradeaus wedelnd: „To the big circle! BIG circle! Sign airport!“
Ich: „You’re sure with a sign?“
Er: „Sure. Sign. Circle. BIG!“ und er macht Zeichen für einen großen Kreisverkehr. Mit jedem neuen Ansatz mir zu zeigen, wie groß der Kreisverkehr ist, wurde der Kreis größer und größer! Bevor der Kreis noch größer wurde verabschiedete ich mich von dem jungen Mann.
Der Kreisverkehr kam tatsächlich, auch das Schild zum Flughafen. Alles war wirklich groß und unübersichtlich und ich natürlich auf der falschen Spur. Was sonst?
In diesem Moment erinnerte ich mich an die Instruktionen meiner Schwägerin für den Straßenverkehr in der Londoner City: „Keine Unsicherheit zeigen! Abstand zu den anderen Autos nur so viel halten wie unbedingt nötig! Und durch! You understand? Be aggressive!“. So ging ich jetzt vor, mit Blick auf das Flughafenschild, Spuren gewechselt und ab auf die Schnellstraße! Woohoo! Es hatte nicht einmal ein Auto gehupt! Licht am Horizont! Wieder ein Schild in Richtung Flughafen und eine Tankstelle.
Es wurde 18:30 Uhr. Voll getankt. Das Auto war bereit zu Abgabe. Alles wird gut, redete ich mir ein und war 18:40 Uhr tatsächlich kurz vor dem Flughafen. Fünf Minuten später hatte ich das Auto abgestellt und wartete auf die Ab- und Übergabe, langsam abatmend, dumdidumdidum, Däumchen drehend in einer Warteschlange, in der es nicht voran ging. Sollte meine Abreise im letzten Moment an der schleichend langsamen Abwicklung von der Rückgabe des Autos scheitern?
18:55 Uhr hatte ich die Reisetasche aufgegeben, ohne Wartezeit! Drei freie Schalter und egal welche Spur ich genommen hätte, ich hatte freie Bahn ein freies Band für meinen Koffer.
19:05 Uhr lagen die Sicherheitskontrollen hinter mir. Während ich mir Gürtel, Stiefel etc. wieder auf den Körper packte und meine elektronischen Utensilien zusamme entdeckte ich, dass der Bursche bei der Fahrzeugübergabe ein Papier nicht abgerissen und meine Kopie nicht abgezeichnet hatte! Puh! Noch einmal zurück? Nö. Jetzt ist’s egal. Das Boarding hatte noch nicht begonnen und ich dachte mir:
„Nun ein Glas Wein! In aller Ruhe! Abschied von Spanien mit Stresssymptomen geht gar nicht!“
So beobachtete ich in Ruhe den Beginn vom Boarding meines Flugs, trank mein Weinchen, wartete geduldig den ersten „Last Call“ ab, den zweiten ebenso und war trotzdem nicht die Letzte, die ins Flugzeug einstieg.  In der Zwischenzeit nahm ich mir vor, wenn ich schon mit so viel Elektonik-Schischi unterwegs bin:

„Niemals mehr durch Barcelona ohne Navi oder ähnlichem!“,

obwohl ich mich kürzlich in der Karlruher Innenstadt gerade wegen der Navi-Anleitung ordentlich verfranst hatte. 😀

Tierische Nebenschauplätze unter Spaniens Sonne

oder …

Wer guckt denn da?

Vernebelte Dogge


Und gleich noch einmal.

 

 

Gekko auf Ausschau

 

 Nachtrag: Gekko-Suchbild (für Ute)

 

Frau Möwe, alles unter Kontrolle …
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die Hotelgäste, wie Artgenossen.
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Selbst die Katzen parieren auf Kommando, …

räumen brav das Feld!

 

Anderer Ort, andere Katze. Keine Gäste? Freut sich die Katz‘!

 

Ob’s am Bier liegt, dass die Gäste fehlen? 😉

Schönes Wochenende!

12 von 12 im November 2015

oder …

Nur noch zwei Wochen bis zum Weihnachtsmarkt!

Das vorletzte Mal in diesem Jahr – zwölf Bilder am zwölften des Monats mit einer kleinen Geschichte zum Tagesablauf.

Guten Morgen.
Radiowecker, Handywecker, Pelzwecker.
Den ersten beiden kann ich widerstehen, aber nicht den 7,3 kg Lebendgewicht auf mir. Meine Kinder zogen mit zunehmenden Alter aus meinem Bett aus. Katerchen lebt das anders herum, je älter er wird umso mehr Überfälle gibt es in meinem Schlafbereich.

„Darf ich dich mit meinen Schnurrhaaren kraulen?“

Schule und Arbeit sind geprägt von den Vorbereitungen zum Weihnachtsmarkt in Böblingen, der dieses Jahr vom 25.11. bis 29.11.2015 stattfindet. Meine Schule wird wieder auf einem Stand vertreten sein.
Seit Wochen wird hergestellt, was das Zeug hält. Die Mengen an Tomaten aus dem Schulgarten wurden zu Tomatengelee und -marmelade verkocht – superlecker! Brombeeren, Trauben, Quitten und Äpfel wurden gespendet und alles landete appetitlich in Gläsern.
Andere Gruppen backen und nähen.
Kräuter und Blüten wurden geerntet, getrocknet, zu Teemischungen und Kräutersalz verarbeitet.
Auch heute waren meine manche Technik- und Schulgartenschüler fleißig. Viele Sterne wurden und werden noch gesägt. Daneben entstehen Apfelhäuschen für die Winterfütterung von Vögeln.

 

Abfüllstation für Kräutertee.

Und die Ringelblumen, wie auch der Borretsch blühen noch immer!

 

Statt Laub zu rechen pflückten die lieben Kleinen lieber Blüten und spielten mit ihnen herum.

Zuhause, in den letzten Sonnenstrahlen, die letzten Tomaten auf meinem Balkon geerntet,
Novembertomaten,

und im Wohnzimmerfenster entdeckt, dass mein Weihnachtskaktus blüht.

Nachgeforscht, ob meine verschickte Adventskalender-Paketsendung angekommen ist. Ist sie!

Oh, wie schön. Das ging eindeutig schneller, als das Päckchen an meinen Sohn. Dieses brauchte drei Wochen nach Island, ohne Umweg über Irland (was wir auch schon hatten).

Apropos Adventskalender.
Über die Oktober-Ausgabe von 12von12 bin ich auf Merles Blog gelandet, in dem sie zu einem DIY-Adventkalender einlud. Was man darunter versteht und wie das funktioniert kann man hier nachlesen. Tolle Sache, dachte ich. Habe einmal darüber geschlafen, mich dann angemeldet, mitgemacht und passenderweise die „12“ gezogen. 😀

Schlafenzeit oder Zeit für ein wenig Muße und Muse.
Geburtstagsgeschenke genießen!
Ich bin riesig gespannt auf das Islandbuch mit Katze.

Macht’s gut und gute Nacht!

12 von 12 ist eine Blogpostreihe, die Caro von „Draußen nur Kännchen“ am Leben erhält. Es geht darum am 12. jeden Monats mit 12 Bilder seinen Tag zu schildern. Mehr 12von12-Geschichten im November 2015 gibt es hier.

Und an dieser Stelle ein DANKE an Caro!