Weihnachtskarten – Edition 2014

oder …

Noch sieben Tage bis Weihnachten

Meine Weihnachtskarten für dieses Jahres sind fertig ausgedruckt, geschnitten, gefaltet, geklebt, …

… eingetütet und zum größten Teil schon verschickt.

Eine etwas andere Karte sollte es dieses Jahr sein. Entsprechend hatte sich das Chaos auf meinem Wohnzimmertisch ausgebreitet.

Ich schwankte zwischen einer echten Bastel-Schnippel-Klebekarte und einem Ausdruck einer selbst gemalten und gedruckten, um diese dann weiter zu schnippeln und zu kleben. Im Ergebnis sollte auf jeden Fall eine Klapp-kreuz und quer-Faltkarte herauskommen, die auf jeder Faltposition etwas Neues von sich gibt.

Die ersten Entwürfe schnitt und klebte ich aus den Papieren meines Papierschatzes. Als ich dann hochrechnete wie viel Zeit dann jede Karte benötigen würde cancelte ich diesen Produktionsweg.

Halb fertiger Entwurf der geschnippelten und geklebten Karte

Zum Glück! Ich genoss die Stunden einfach so vor mich hin zu malen, ohne mir vorab Gedanken zu machen, wie alles später vervielfältigt werden kann. Scanner machen zwar selten das, was sie machen sollen, aber es gibt ja noch die Kamera.

Original-Aquarelle der vier Seiten der Weihnachtskarte

Nachdem ich mich für die Variante Malen und Ausdrucken entschieden hatte erledigte der Scanner seine Arbeit, ausnahmsweise wie ich man es von ihm erwartet – ruck zuck!
Die zweite Runde mit diversen Druckern lief nicht problemlos ab. Ich bin mit der Qualität des Ausdrucks auch nach der x-ten Modifizierung des verwendeten Laserdruckers nicht zufrieden.
Als drittes musste auch bei dieser Karte geschnitten und geklebt werden, was einfach Zeit brauchte.

Das Ergebnis sieht, mit den Abstrichen bezüglich des Druckers, so aus, wie ich mir die Karte vorgestellt habe – mit allen Funktionen, bzw. Ansichten!

 

 

 

Wer diese Karte nacharbeiten möchte, einfach fragen!

Alles Banane

oder

Tausend Nadelstiche für das Frühstücksobst

Heute erinnerte mich ein neuer Blogeintrag von Jessica Jones an die Botschaften, die meine Freundin und ich uns während unserer Schulzeit via Bananen-Post unter den Schultischen schickten.

Sicher vor dem Verwischen hatten wir nicht nur Herzchen und Smilies mit der Zirkelspitze in die Bananenschale gepiekt. 😉

Nun musste ich das unbedingt wieder probieren. Und ich weiß auch schon wem aus dem Kollegium ich am Montag seine Banane mit einem umgestylten, tätowierten Exemplar ersetzen werde – Spaß muss sein!

Vielleicht wird es eine Banane mit Reißverschluss werden, oder …

… eine Banane mit „Bedienungsanleitung“.

Zum Einstechen verwendete ich eine einfache Stecknadel. Schon nach kurzer Zeit dunkeln die Einstichstellen nach. Dieser Prozess geht weiter und kann nicht gestoppt werden, so wie eine reifende Banane auch immer dunkler wird.
Dazu fand ich im Internet auf der Seite von Stylegadget ein passendes Video, in dem auch genauer beschrieben wird wie Bilder auf eine Banane gepiekst werden können.
aus „Stylegadget: Tätowierte Bananen“ vom 22.05.2012
Viel Spaß beim Ausprobieren.

Neues Titelbild

Mir lag der Sinn nach einer Neugestaltung meines Blogs, aber mir gefiel so gar nichts, was an Vorlagen angeboten wird.
Nachdem ich dann etliches an Fotos und Hintergrundbilder ausprobiert hatte verwarf ich das auch wieder und entschied mich für eine Änderung des Titelbilds.
Da ich in der letzten Zeit eher zu Pinsel und Farben gegriffen habe, als in meine Woll- und Stoffkörbe, sollte es ein gemaltes Bild werden. Dachte und plante ich.

Allerdings brachte ich gestern endlich das Parallels auf meinem Rechner in Schwung, sodass nicht nur Photoshop wieder läuft sondern auch mein geliebtes CorelDraw.

So setzte ich mich heute hin und puzzelte mit Linien, Kurven, Formen und Farben herum. Und nachdem ich mich ausgetobt hatte kam ich zu ganz einfachen Ergebnissen, ohne allzuviel Schnickschnack.

Als ich dann die Punkteversion auf Blogger ausprobiert hatte war mir dann wieder nach mehr Farbe und so kam dann die bunte Konfettivariante auf die Kopfzeile.

Mal sehen, ob ich diese Version die nächsten Tage immer noch mag. Mal sehen, eben.
😀

Life in five seconds

oder …

Kürzer geht es nicht!

Na wer steckt hinter dieser Kurzgeschichte?

Per Zufall, wie üblich, fand ich diese Grafik auf dem Blog Creative Inspiration, der seinerseits auf die Homepage von H-57 verwies. Matteo Civaschi und Gianmarco, haben es sich zum Ziel gemacht, Grafiken so aufzubauen, dass Orte, Namen und Situation innerhalb von fünf Minuten erkannt werden. Die Ergebnisse füllen sogar ein ganzes Buch.

Ich glaube, das Buch muss ich haben und, wie ich gerade sehe, Amazon hat es (natürlich).

More to love #3

seit Wochen verfolge ich die Entwicklung einer neuartigen Tasse, die mir richtig gut gefällt …

The Floating Mug

Die Homepage ist zwar immer noch im Aufbau, aber auf Facebook ist die Floating Mug Company sehr aktiv. Inzwischen sieht es so aus, dass es diese Tasse wirklich einmal zum Kaufen gibt. Zumindest wird nun das Frühjahr 2013 in Aussicht gestellt.

Und dann lohnt es sich meines Erachtens mal wieder netten Schnickschnack aus Korea anzuschauen. Das letzte Mal hatte ich im Februar und März 2012 über connect design berichtet. Seit ich letztes Weihnachten einige Weihnachtsgeschenke dort bestellt hatte bekomme ich von denen regelmäßig einen Newsletter zugeschickt. So auch jetzt wieder. Es weihnachtet sehr.

Dieses Mal bieten sie eine nette Weihnachts-, Neujahrsidee an – einen Jahreskalender als Bäumchen:

 

Genial finde ich zudem die „finger-it sticky notes„.

 

Ich sagte ja vorab, es ist netter Schnickschnack. Doch inzwischen bereue ich es mir im März nicht selbst die kleinen Salz- und Pfefferstreuer geschenkt zu haben, die ich hier vorgestellt habe, denn die gibt es leider nicht mehr. Tja, so ist es halt.

Filzen mit Tierhaaren #5 …

oder

… andere verdienen Geld damit

Wie es nun einmal bei Hand- und Werkarbeiten so ist. Manches, manchmal Vieles, klappt nicht so wie frau so will. Weil nun Arbeit in den Dingen steckt mache ich oft einfach ohne Konzept weiter und lasse mich überraschen, was hinterher daraus wird. Der Eimer bleibt immer noch als letzte Option offen.

Es ist Sommer und meine zwei haarigen Wohnungs“bären“ lassen wieder Haare ohne Ende. Besonders Harry ist sehr ergiebig. Doch mir lag nicht der Sinn wieder Perlen zu filzen. Zuerst müssen die vorhandenen verarbeitet sein. Da war ja noch die Idee mit dem Katzenspielzeug: leere Überraschungseihülsen mit Klappermaterial füllen und umfilzen.

Der erste Versuch mit Rohwolle schlug fehl.

Harry ahnte es schon: Daraus wird nix!

Ich versuchte es mit Trockenfilzen um das Ergebnis hinterher doch wieder im Wasser einzuseifen. Zum Schluss blieben zwei Ergebnisse, die mich einigermaßen zufrieden stellen. Am besten gelang mir das Umfilzen, wenn ich zuerst durch Trockenfilzen mit einzelnen dünnen Schichten arbeitete. So ließ sich das dünne, weiche, kurzfaserige Haar meiner Kater leichter zu einer gleichmäßig dicken Hülle einarbeiten. Bei „gefühlter“ Stärke von 3-4 mm ging ich dann zum Nassfilzen über. Ich tauchte das Filzei in heiße Seifenlauge und rollte es immer wieder zuerst auf der Luftpolsterfolie, später in meinen Händen und zum Schluss auf einem alten Frotteehandtuch.
Allerdings weiß ich bis jetzt noch nicht welchen Spielwert für Katzen die Filz-Ü-Eihülsen haben, denn meine Kater spielen so gut wie gar nicht. Zum Glück habe ich genügend Katzen zum Testen in der Nachbarschaft.

Zurück blieb von dieser Testreihe eine Menge vermatschter Katerwolle, die ich zum Frustabbau in der Hand weiter drückte, und drückte, und drehte, und drückte bis sie sich nicht mehr drücken ließ – Portion für Portion. Für mehr war ich nicht fähig und überhaupt, im Fernsehen lief sowieso der Tränendrücker „Titanic“. Beim näheren Hinsehen nach dem Filmende fand ich das Ergebnis ganz nett, lauter kleine graue Britisch-Kurzhaar-Kater-Steine.

 

Am nächsten Morgen fand ich das Häufchen immer noch ganz nett, aber was stelle ich damit an? Mal sehen was das Internet so „sagt“, die Idee mit den Filzsteinen ist ja nicht neu.

Die erste Seite, die ich fand, war Tabatawolle, ein Blog mit einer Anleitung zur Herstellung eines Filzsteinteppichs. Tabata, alias Nicole, beschreibt sehr anschaulich wie sie Filzsteine herstellt und hinterher zu einem Teppich zusammennäht. Wenn ich das allein von der Wolle meiner Katerchen machen möchte müssen die beiden sehr alt werden!

Zum Schluss traf ich auf die Homepage von „my amenity“, die rund ums Wohnen eine Menge Dinge von jungen Designern und kleinen Manufakturen anbieten, unter anderem Filzsteine als Bodenkissen (hatte ich schon auf der Messe Blickfang 2012 in Stuttgart gesehen), Filzsteinteppiche und sogar als Kissenhüllen. Als ich dann den Preis sah glaubte ich meinen Augen nicht trauen zu können!

Irgendetwas mache ich falsch. Andere verdienen Geld damit!

Dafür sorgen liebe Nachbarn für den kostenlosen Nachschub für Steine und andere krasse Umsetzungen von Tierhaarkreationen. Danke Steffi für die neue Ladung Francis-„Löwen“-Wolle.

Wortbilder

oder

Bilder in Worten – bebilderte Worte – words as images

 

Mit Buchstaben zu zeichnen finde ich immer wieder genial, doch das was hier passiert ist, mithilfe der Gestaltung der einzelnen Buchstaben des Wortes, dessen Sinn deutlich zu machen. Wahnsinn!

Mehr davon sind auf der Seite eines meiner Lieblingsblogs, Design Fetish, zu finden. Reinschauen lohnt sich.

Nach ein wenig Recherche, wer hinter diesen Logos steckt – es ist Ji Lee – fand ich heraus, es ist einer der Macher etlicher witziger Google-Logos und soooo viel mehr.

Lieblings-Strickwerk

Es gibt Tage und Wochen an denen so viel anderes läuft, dass man sich fast völlig aus den Augen verliert. Die Minuten der täglichen 24 Stunden ticken viel zu schnell vorbei und scheinen nicht zu reichen für die täglichen Pflichtaufgaben. Wenn es auf Schülerseite oft heißt, in den letzten Schultagen passiert nichts mehr an Unterricht an der Schule brummt auf Seiten der Lehrer dagegen der Bär in den Lehrerzimmern. Ich weiß, dafür sind bald sechs Wochen Ferien und sobald die anfangen werde auch nicht mehr klagen. Doch im Augenblick mag sicher keiner mit mir tauschen. Wenn es nicht gerade in den Europapark nach Rust geht hat sich die Lust und Motivation der kids auf Bildung auf niedrigem Ferien-Niveau eingependelt. Selbst mit Filmen holt man sie nicht mehr hinter dem Ofen vor und Fußball spielt es sich in der Freizeit viel schöner.

Wie motiviere ich mich jeden Morgen für die letzten Tage des Schuljahres? Ich ziehe mir ein geliebtes Kleidungsstück an.
Heute entschied ich mich für mein Lieblings-Strickwerk, eine Strickjacke nach eigenem Entwurf und selbst geformten Knöpfen.

 

Zwei Jahre arbeitete ich daran, weil ich auf Halbzeit den Strickentwurf für die Ärmel versehentlich weggeworfen hatte. Da saß ich nun mit fertigen Rücken- und Vorderteilen und den angefangenen Ärmeln. Ein Jahr lang sah es beinahe so aus, als ob das Strickwerk mit zu den Unvollendeten wandern würde – zum Aufribbeln in die Schule – da fand ich einen Vorentwurf bei Aufräumarbeiten. Juhu!!! Ostern 2010 strickte ich die Jacke endlich fertig und ich liebe dieses Teil, wie am Tag seiner Fertigstellung.

Zum Stricken verwendete ich als Material  „Merino 2000“ von Lana Grossa. Das ist reine Schurwolle die sich herrlich verarbeiten lässt. Und es gibt dieses Material in einer großen Farbpalette.
Die Knöpfe formte ich aus Fimo, da ich unbedingt passende Knöpfe zum gestrickten Muster haben wollte. Das ging superschnell nachdem die Knetmasse endlich weich geknetet war. Wer das Material nicht kennt, es lässt sich nach dem Kneten im Backofen härten.

 

Origami mal ganz anders

Auf der Suche nach ganz was anderem fand ich im Internet eine Seite, auf der eine italienische Designerin –  Elena Salmistraro – zwei Ideen aus Origami mal ganz anders umgesetzt hat. Wie praktisch diese tatsächlich in der Anwendung sind darf wohl hinterfragt werden, aber mir gefällt es!

 

Danach schaute ich mir die Seite etwas genauer an und … was ich fand ist eine tolle Sache für Designer und Künstler: COROFLOT

Hier können sie ihre Portfolios einstellen um sich bekannter zu machen, aber auch Jobs finden. Ich hatte davon noch nie gehört.