Straßengroßbaustelle in Böblingen #1

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Das Grauen beginnt!

Seit dem 31. Juli 2017 ist eine der Hauptdurchgangsstraßen und Umleitungsstrecken der A 81 in Böblingen bis Mitte 2018 voll gesperrt. Die Schönbuchbahn wird von der Haltestelle vor meiner Tür und dem Bahnhof Böblingen zweigleisig ausgebaut und für die B14, bzw. Herrenberger Straße, ein Tunnel gebaut. Baustellen wird es entlang der Strecke der gesamten Bahn geben, doch an dieser Stelle ist es an normalen Arbeitstagen schon eng bis sehr eng!

Noch geht es mit dem Verkehr, auch wenn die empfohlenen Umgehungsstrecken durch andere Baustellen noch umfahren werden müssen. Es sind ja Ferien. Wie das Geschehen ab Mitte September aussieht wird sich zeigen.

Nachdem im Frühjahr entlang der Strecke abgeholzt und gerodet wurde begannen im Juni erste Vorbereitungen der Bauarbeiten. Im Juli beschloss ich jeden Sonntag die Entwicklung dieses Bauvorhabens zu dokumentieren, jeweils mit einem Foto von jedem Ende des Bauabschnitts. Wenn möglich gibt es noch das eine oder andere Detailfoto. Am Monatsende stelle ich die Bilder vor. Ich bin selbst gespannt auf die Entwicklung. Baustellen finde ich faszinierend!

Informationen zum Ausbau der Schönbuchbahn gibt es hier.

Die ersten Fotos entstanden als der Verkehr noch fließen konnte, am 30. Juli 2017. Noch musste ich Zeiten mit wenig Verkehrsaufkommen abwarten um Fotografieren zu können. Keine Chance mich mitten auf die Fahrbahn zu stellen gab es am Ortsausgang.

Die Lärmbelästigung unter der Woche ist momentan enorm. Für den Tunnel werden Stahlträger in den Boden getrieben. Ende der 3. Woche sah ich, die Träger sind ordentlich durchnummeriert!

Ende der 4. Woche ist auf der Hälfte der Strecke der alte Straßenbelag entfernt, weitere Pfeiler sind gesetzt worden. Bei Pfeiler 93 kam das Wochenende dazwischen. Das „Mäntele‘ hängt noch! 😉

 

Bis die Tage,

Karin

 

Woche 32/2017 – die zweite Ferienwoche

oder …

Wo ist denn der Sommer hin?

Montag

Den frühen Morgen mit leeren Straßen trotz vieler Baustellen genossen. Auf einem der Böblinger Seen treiben noch die Bilder zweier Künstler, Alfredo Pucci und Annette Rappold, als Floating Pictures. Durch das bessere Wetter heute schöner in Szene gesetzt als letzte Woche und letzte Überbleibsel der Partnerstadtolympiade.

Völlig unerwartet werden heute schon die Schienen, die meine operierte Nasenscheidewand stützen, gezogen. Ich hatte meine Spül-, Tropf- und Pflegearbeit wohl richtig gut gemacht gehabt. Für fast zwei Stunden lernte ich ein tolles, freies Nasenatmungsgefühl kennen. Ich werde geduldig sein!

Hmm, Vorsätze sind dazu da gebrochen zu werden. Ich sag jetzt mal nicht, was ich gemacht habe, denn auch mit Ende 50 mag ich keine Vorhaltungen durch meine Eltern, mit meinen Kindern im Schlepptau, und die lesen hier ja mit. Nee, war nicht gut, tat mir nicht gut, ich werde mich bessern 😉 !

 

Dienstag

Den Schulgarten inspiziert, Brombeeren und Lavendel geerntet – nicht alleine! Ich hielt den Korb, dirigierte bzw. kommandierte die „Lakaien“, die brav gehorchten. Die Brombeeren werden im Tiefkühlgerät für die Schulküche gesammelt. Für den Lavendel fehlen mir noch Ideen, denn es ist mehr als ich für Essig, Kekse und Lavendelsäckchen brauche.

 

Mittwoch

Etwas Wahlkampfhilfe für die Bundestagskandidatin meiner Wahl und danach zum Arzt zur Kontrolle. Praktisch, wenn alles gleich in der Nähe ist. Frau Doktor ist sehr zufrieden, ich immer noch nicht. Ja, ich muss geduldig sein. Ja, ich ziehe das Therapieprogramm für zuhause weiter durch. Nein, ich fühle mich nicht besser oder geehrt oder sonstwas, weil ich OP und Erholung von derselben in die Schulferien gelegt habe. Mittags bin ich innerlich so etwas von auf Krawall gebürstet und möchte zum Dampf ablassen am liebsten die Wohnung umräumen, den Garten umgraben, laufen. Darf ich alles noch nicht. Alternativ könnte ich etwas Geschirr zertöppern, doch auch keine gute Idee, da ich mich zum Aufsammeln der Bruchstücke ja bücken muss. Leider habe ich wohl zu laut gedacht. Die Sensoren des jungen Wilden im grauen Pelz empfingen diese Ideen, die er spontan umsetzte. Was er die Woche an beweglichem Inventar zerlegt bekam genügt. Der Eimer ist voll – meine Nase auch, schon wieder.

Schon einmal in Bewegung schaffte es Angus auch wieder auf die andere Seite vom Katzennetz auf dem Balkon. Ich weiß nicht wie er es geschafft hat, wo das Schlupfloch ist. Es ist jedoch nicht so ganz einfach gleichzeitig Katerchen zu beruhigen und das Netz abzubauen, dass der Bursche wieder dort ist wo er sein sollte! Und was macht Onkelchen Chewie? Er schaut zu und kommentiert!

Den übrigen Lavendel in Büschel gebunden, bevor er zu sehr bröselt.

 

Donnerstag

Mein Auto in die Werkstatt zum TÜV gebracht: 17 Jahre alt, erster Motor, erstes Getriebe, … . Geputzt, mit zwei neuen Reifen, neuen Wischerblättern und neuer Plakette konnte ich es abends wieder mit Bezahlbarrechnung abholen. Yeah!

Zwischendurch brütete ich wieder an einem Beitrag zur Linkparty, zu der Astrid eingeladen hat, denn ich weiß inzwischen nicht mehr wie ich das bunte Gemenge gebacken bekomme.

Dafür bekam ich die Blogposts über die Westmännerinseln endlich für meinen Reiseblog hierundfort fertig. Die Reise war im Juni, da wurde es aber auch Zeit:

 

Freitag

Arztbesuch und mich den ganzen Tag unrund im Kreis gedreht. Die Wolken hängen dicht über der Erde, als ob einem der Himmel auf den Kopf fällt. Zumindest falle ich aus ihnen, als ich das nächste Bündel an Terminen beim Arzt erhalte. Es regnet und ich muss mir zumindest keine Hilfe für den Schulgarten suchen.

Bei soviel Zeit bleibt welche um mir meine Vogelschar an den Futterstellen zu beobachten. Das Eichhörnchen muss ich die Tage mal erwischen, wie es den „Kamin“ vom Vogelhaus öffnet. Es geht bei der Futterorganisation damit um, als wäre es ein Joghurtbecher: Deckel auf und den Inhalt auslöffeln.

Die beiden Eichelhäher kommen inzwischen auch ins Vogelhaus hinein um sich den Bauch vollzuschlagen. Überhaupt kommen sehr viele Vögel für einen Sommermonat vorbei. Normalerweise muss ich im August maximal einmal die Woche Futter nachfüllen. Dieses Jahr ist schon nach einem Tag alles ratzeputz weggefuttert. Seit so viele Flächen in der Nachbarschaft für einen Straßen- und Bahnumbau gerodet worden sind fehlen Nist- und Futterflächen.

 

Samstag und 12 von 12 im August

 

Sonntag kommt am Nachmittag endlich wieder etwas die Sonne heraus! So kann ich ohne Schirm die Straßenbaustelle besichtigen gehen. Eineinhalb Jahre soll die B 14 an dieser Stelle unterbrochen bleiben, eine der Hauptzufahrtswege in die Stadt und wichtigste Umleitungsstrecke der A 81. Noch mag ich mir nicht vorstellen, wie es mit dem Verkehr nach Ende der Sommerferien werden wird.

Auf dem Weg einen kurzen Besuch im Schulgarten absolviert und zuerst sieben, dann ACHT Salatgurken gezählt, voll biologisch angebaut!

Dazu noch Ringelblumen, wie Borretschblüten, für Tees und die Färberwerkstatt gesammelt.

Auf dem weiteren Weg fiel mir eine Kornelkirsche auf, die erste, die ich außerhalb eines Gartens hier in der Umgebung gesehen habe. Und sie steht beinahe noch auf dem Schulgelände, weit genug weg von einer Straße, außerhalb des Hundespazierwegs – also pflücken gehen die nächsten Tage.

Jetzt werde ich ein wenig Sonne genießen gehen, mit Kopf im Schatten, und zusammen mit meinen Katern entspannen.

 

Einen schönen Sonntag noch und eine gute Woche!

Bis die Tage,

Karin

 

 

Rosen über Rosen #1

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Rosenwasser zum Beduften und für die Küche

„Rose is a rose is a rose is a rose.“
(Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose.“

Eine Zeile aus ‚Sacred Emily‚ von Gertrude Stein, deren Leben und Arbeiten, ihr Umgang mit der Sprache, mich immer wieder faszinieren, nicht nur wenn gerade die Rosen blühen.

Es ist Juni und die Rosen blühen in den Gärten, Parks und in meinem schmalen Gartenstreifen vor dem Balkon. Der ‚Schottische Rosengarten‘ am Unteren See in Böblingen, bei Stuttgart, ist in diesen Tagen ein Fest für alle Sinne. Es duftet, es leuchten die Farben und es summen und brummen Bienen, Hummeln und anderes Getier.

 

 

 

Rote Rosen, gelbe, weiße, duftende Rosen, gefüllte Rosen, veredelte Rosen, wilde Rosen, … viele Rosen.
Viele Rosen duften nicht, sehen einfach nur gut aus, wie eine alte englische Sorte vor meinem Balkon. Dafür duftet die Damaszener Rose, die ein kleines Stück entfernt steht für mindestens zwei!

Diesen Duft möchte ich in die kalte Jahreszeit mitnehmen. Dazu hat mich Inka von blickgewinkelt mit ihren Rosenwasser-Varianten inspiriert. Ich erinnerte mich an meine Experimente mit Rosen- und Lavendelblüten und kramte meine alten Rezepte wieder heraus.

Doch zuallererst müssen Rosenblätter gesammelt werden. Viele Rosenblätter. Sehr viele! Verarbeitet werden können alle Rosenblätter, wenn sie nicht gespritzt wurden und duften!!!
Die beste Pfückzeit ist der frühe Morgen, wenn die Sonne noch nicht zu kräftig scheint. Gepflückt werden die Blüten, die gerade voll aufgeblüht sind.

Vorbereitung

Von den Blüten sollten die Blütenansätze, sie sind meist weiß, weggeschnitten werden. Sie sind bitter, sagt man, egal in welches Rezept man schaut. Warum diese mühsame Prozedur auch bei Rosenwasser zur äußeren Anwendung durchgeführt werden muss steht nirgends. Ich glaube, da hat einer vom anderen abgeschrieben ohne sich selbst Gedanken zu machen und es auszuprobieren. Für Rosenduftwasser werde ich in Zukunft wieder alle Blütenblätter, so wie sie sind verwenden.
Dieses Mal schnitt ich jedoch von allen Blütenblättern die Ansätze ab, ob weiß oder gelb, weg damit!

 

Rosenduftwasser zur äußeren Anwendung

Zutaten

75 g Blütenblätter (im Rezept standen 150 g)
500 ml Wasser (ich verwendete destilliertes Wasser)

Zubereitung

Von den Blütenblättern 25 g in eine Schüssel geben, die heiße Temperaturen aushält.
Das Wasser zum Kochen bringen und dann über die Blütenblätter in der Schüssel leeren. Die Schüssel abdecken und den Blütenblättersud abkühlen lassen. Den Sud in ein Sieb geben um die Blütenblätter von der jetzt schon duftenden, rosafarbenen Flüssigkeit zu trennen. Die abgesiebten Blütenblätter können weggeworfen werden und die Flüssigkeit wird wieder bis zum Sieden erhitzt.
In der Zwischenzeit wieder 25 g Blütenblätter in eine Schüssel geben und mit dem kochenden Sud übergießen. Abdecken, abkühlen lassen, absieben und den Vorgang noch einmal mit den letzten 25 g Rosenblättern wiederholen.

 

Das fertige Rosenwasser in dunkle Fläschchen abfüllen und kühl gestellt aufbewahren. Laut Rezept soll es ca. sechs Monate haltbar sein.
Mit diesem Rosenwasser lassen sich, mit Wasser verdünnt, gut Kompressen für geschwollene Augen machen und mir hilft es auf Insektenstichen.
Wer es mag füllt sich dieses Rosenwasser in einen Zerstäuber für heiße Sommertage.

Rosenwasser zum Kochen

Zutaten

ca. 60 g geputzte Rosenblütenblätter (das sind ungefähr vier kleine Hände voll)
500 ml destilliertes Wasser

Zubereitung

In einen Topf oder eine Schüssel mit Deckel zwei Hände voll Blütenblätter geben. Das Wasser auf ca. 40 bis 50°C erwärmen, über die Blütenblätter gießen und das Gefäß schließen. An einem warmen Ort die Blütenblätter im Wasser zwei bis drei Tage stehen lassen.

Danach die Flüssigkeit im Sieb abgießen, wieder auf 40 bis 50°C erwärmen und die zwei übrigen Handvoll Blütenblätter übergießen. Den Topf mit Blütenblättern und Sud noch einmal zwei bis drei Tag an einem warmen Ort stehen lassen. Abgesiebt und in dunkle Flaschen gefüllt hält dieses Rosenwasser gekühlt etwa ein halbes Jahr. Deshalb friere ich kleine Mengen davon ein, zum Beispiel als Eiswürfel.

Mit diesem Rosenwasser können Süßspeisen aromatisiert werden – in vielen Rezepten mit Marzipan wird Rosenwasser verwendet.

Mein Rosenwasser zum Kochen von dieser Ernte zieht zwar noch, doch es schmeckt ohne die Blütenansätze deutlich besser, als ich es von meinen letzten Versuchen in Erinnerung habe.

Kleine, unvermeidliche Gäste bei der Herstellung   😉

 

Was mir bei der Herstellung jedoch fehlte, waren die dunklen Fläschchen. Die muss ich mir erst noch besorgen. Eigentlich schade, denn das Rosenwasser hat solch eine herrliche Farbe, dass man sie nicht verstecken möchte.

Gegen diese Farbe verblasst selbst ein Gläschen Rosé bzw. Weißherbst völlig und trägt seine rosige Bezeichnung beinahe zu unrecht!

Noch ein Eindruck, gut durchgekühlt!

 

Meine Schule auf dem Weihnachtsmarkt in Böblingen #2

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Spielzeug-Laster aus Holz für einen guten Zweck

Da stehen sie, die ersten fertigen Laster aus einem Gemeinschaftsprojekt an unserer Schule, das Schule machen kann!

Seit zwei Jahren wird „meine“ Theodor-Heuss-Werkrealschule in Böblingen durch eine Gruppe von Senioren und Sportlern bei vielen praktischen Projekten ehrenamtlich unterstützt.
Am Anfang stand ein kleines Senioren-Schüler-Projekt um praktisches Arbeiten zurück in die Werkrealschule zu bringen. Wildbienenkästen wurden gebaut um danach den kompletten Schulgarten gemeinsam rundzuerneuern!

Und nun steht in unseren Werkräumen eine Flotte an Holzlastern!

Das war richtig Arbeit für alle Beteiligten!

Dienstag, den 18. November 2014 besuchte Wolfgang Kimmig-Liebe Schüler und Senioren bei ihrer Arbeit an unserer Schule. Bekannt als ‚Nikolaus aus Leidenschaft‘ und ‚Ein Schwabe in Palästina‚ wird er unseren Erlös vom Weihnachtsmarkt im Dezember in den Nahen Osten bringen. Diese Reise führt ihn jetzt allerdings nicht nach Syrien, wohin wir unseren Erlös eigentlich spenden wollten, denn dort war er im Oktober. Seine neue Reise geht nach Palästina, wo er auch in Bethlehem, der Geburtsstadt von Jesus, Station machen und das internationale Kinderkrankenhaus der Caritas, das Baby Hospital, besuchen wird.

Mich hat der persönliche Bericht von Herrn Kimmig-Liebe sprachlos gemacht und meine von Nationalitäten und Konfessionen bunt gemischte Schülerschar hat ein halber Filmbericht überzeugt:

Unsere Sterne sind für Bethlehem und die Laster auch!

Unser Dank geht an die Helfer, die unsere Schüler und Schule in der Herstellung dieses Angebots tatkräftig unterstützt haben, allen voran Horst Wiedenhorn als ehemaligem Stadtrat und meinem  Fachlehrerkollegen im Unruhestand. Danke Horst!

Und jetzt brauchen wir ab dem 26.11.2014 ganz viele Käufer und Spender an unserem Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Böblingen. Unser Verkaufserlös und jede Spende wird vor Ort in Bethlehem ankommen, denn sie wird persönlich von Hand (uns) zu Hand (Wolfgang Kimmig-Liebe) zum Baby Hospital gelangen!

Meine Schule auf dem Weihnachtsmarkt in Böblingen #1

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Volle Kraft auf Produktion von Angeboten

Tolle Sache! Das Gewerbeforum Böblingen ermöglicht auf dem Böblinger Weihnachtsmarkt einen Verkaufsstand für Schulen! Und meine Schule, die Theodor-Heuss-Werkrealschule, macht mit, zusammen mit dem Albert-Einstein-Gymnasium und dem Max-Planck-Gymnasium.

Zum Vormerken: Böblinger Weihnachtsmarkt vom 26.11.2014 bis zum 30.11.2014

Es brummt in der Produktion an meiner Schule, denn es geht darum soziale Projekte für syrische Kinder zu unterstützen. Wir haben viele Kinder aus Syrien in der Willkommensklasse. Dort lernen sie zusammen mit anderen Kindern aus anderen Ländern die deutsche Sprache. Entsprechend groß war die Motivation bei der Herstellung unserer stehenden Weihnachtsterne.

Stehende Weihnachtssterne aus Kistenbrettern

Gesägt, gebohrt und geschliffen – mehr nicht  – und zur weitern Gestaltung bereit werden diese Weihnachtssterne angeboten!

Bohnenernte-Mandala

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Die letzte Ernte aus dem Schulgarten

Das Gartenjahr im Schulgarten meiner Schule neigt sich dem Ende zu. In der letzten Septemberwoche wurde Unkraut gezupft, gehackt und gejätet um zuguterletzt neue Erde in die Beete einzuarbeiten.
Zum Abschluss des Schulgartenjahres kochten einige Schülerinnen und Schüler aus eigenen Kartoffeln und dem letzten geerntetem Gemüse eine Suppe, während von einer anderen Schülergruppe die letzten Bohnen geerntet wurden.

Und was für Bohnen!

Keine Schnittbohnen sondern vor allem Feuerbohnen. Die dunkelroten Blüten hatten im Sommer alle begeistert. Dagegen verstanden viele nicht, warum im Spätsommer und frühen Herbst die grünen Schoten nicht geerntet wurden.
Als ich nun die erste vertrocknete Bohnenschote öffnete und das Innenleben zeigte war die Verblüffung groß: „PINKfarbene Bohnen!“

 

 

Viele geerntete Schoten müssen erst noch nachreifen bevor weitere Bohnenkerne aus ihnen befreit werden können. Und die schon gepalten Bohnenkerne müssen nun trocken. Das geht natürlich auch einfach so auf Zeitungspapier oder auf dem Teller, vor allem wenn es sich um kleine Mengen handelt.

Wenn bei mir jedoch Kleinteile auf dem Wohnzimmertisch liegen, egal ob es sich dabei um Münzen, Murmeln, Steine, Krümel 😉 … handelt, es findet sich immer jemand der diese bewegt und irgendwann beginnt sie anzuordnen.

Zuerst standen auf meinem Wohnzimmertisch nur zwei Teller mit Bohnenkernen. In einem Korb lagen die Kastanien, die ich auf dem Schulgelände eingesammelt hatte, bevor sie zertreten werden konnten. Daneben hatte ich in einer Schüssel die kleine Ausbeute an Lavendelblüten aus meinem Miniaturgarten.

Alles trocknete zuerst formlos so vor sich hin, bis es nun s/eine Form bekam.

 

 

 

 

Der Frühling ist wirklich da

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Weidenkätzchen & Co.!!

Was für ein Frühling! Da kommen mir beinahe Bedenken, dass aus dem Sommer nichts wird, nachdem der Winter keiner war.
Egal.
Nicht schwarz sehen. Genießen!

Unter der Devise Genießen unternahm ich auch meinen heutigen Sonntagsspaziergang, mit der Kamera über der Schulter.

Im hellen Sonnenlicht des Frühlings sehen sogar die Restbestände aus dem vergangenem Herbst und Winter immer noch schön aus.

 

Doch wie viel schöner finde ich dieses Zusammenspiel von den Früchten aus dem letztem Herbst und den ersten Trieben in diesem neuen Jahr!

Ein kleines Stückchen weiter auf meinem Spazierweg hing ich dann halb über einer Hecke um einen meiner Lieblingsfrühlingsboten mit der Kamera einfangen zu können:
eine geschützt stehende Weide mit blühenden Weidenkätzchen.

 

 

Doch nicht nur an geschützten Stellen zeigt sich der Frühling. Wer die Augen eher zum Boden richtet sieht im Wald den Huflattich blühen.

Und dieser „Wegweiser“ an Station 12 (dem Barfußpfad) des Waldlehrpfads in Böblingen lenkt den Blick auch nach oben …

… Frühlingsknospen Anfang März selbst im Wald!

Nicht fotografiert werden wollte der erste Zitronenfalter des Jahres. Er war zu eifrig dabei zu flattern und hatte keine Ruhe sich auch einmal hinzusetzen. Aber es gab ihn und ich habe Zeugen. 😀

 

Entlang vom Wasenberg in Böblingen #2

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Wo ist der Winter?

Auch in der zweiten Woche des neuen Jahrs ist vom Winter wenig zu sehen. Ich vermisse ihn nicht!!! Er darf gerne außerhalb eines Radius‘ von 30 Kilometer stattfinden, aber wer hört schon auf mich.

Mein Weg führte im Böblinger Stadtwald entlang des Wasenbergs, vorbei an den ersten Stationen des Trimm-dich-Pfads, die sich in einem traurigen Zustand befinden. Trotzdem lässt sich links und rechts des Weges einiges entdecken, was das Auge erfreut obwohl sie Teile des Verfalls sind.

 

Ein kleines Stück weiter steht eine große Anzahl markierter Bäume. Ich bin neugierig, was mit ihnen geschehen wird.

 

Diese Menge an markierten Bäumen hat mich an eine Kunst-Installation erinnert, die ich im Mai 2013 in Stuttgart gesehen hatte: Bleeding Trees (ich hatte hier darüber berichtet).

 

Noch mehr Gehölz und teilweise mit skurrilen Formen und Oberflächen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto-Jahres-Projekt 2014

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Auf der Spur nach Natur rund um Böblingen – Woche 1

Wenn ich in meiner Heimatstadt unterwegs bin habe ich häufig meine Kamera dabei. Ab und an stellte ich Fotos von diesen Touren hier auf dem Blog vor. Dieses Jahr möchte ich das regelmäßig tun und schauen, was am Ende des Jahres so zusammen gekommen ist.

Heute war ich unterwegs auf den Feldern zwischen der B14 und der B464 und streifte ein wenig den Böblinger Stadtwald.

 

Blick auf den Böblinger Schlittenberg

 

 

 

 

Im Wald

 

 

 

Blick auf die Stadt und ihre großen Baustellen