Woche 11/2017

oder …

Der Frühling ist da und schon wieder weg!

und …

Das Ende vom Fasten von Süßigkeiten!

Waren das nicht tolle Tage, Anfang der Woche, an denen die Sonne für herrliche Temperaturen rund um die Mittagszeit sorgte? Bei Fachunterricht in der Nähe des Schulgartens hatten meine SchülerInnen nur einen Wunsch: Raus!

Ich befolgte meine 1. Regel: Wenn SchülerInnen arbeiten wollen nicht bremsen!

In den Wintermonaten ist einiges in, am und um unserem Schulgarten kaputt gegangen. Manches verwitterte ganz einfach durch Wind und Wetter, anderes zeigte deutliche Zeichen an Zerstörung. Nicht gut. Das empfanden die Mädels und Jungs als Missachtung ihrer Arbeit. Entsprechend äußerten sich meine 9er kernig und sehr direkt. Ich konnte sie verstehen, dass sie, nach ihrem Einsatz für den Garten im vergangenen Schuljahr, enttäuscht waren über den Mangel an Respekt für ihre Arbeit durch andere Schüler der Schule. Deshalb überraschte mich zuerst ihr Wunsch, alles in Ordnung bringen zu wollen. Ich hatte eher mit Äußerungen gerechnet, wie: „Keinen Bock! Wird doch eh‘ wieder kaputt gemacht!“

Sie denken lieber positiv. Wenn es wieder schön aussieht ist das gut für alle!

Austausch einer Weg-/Beetbegrenzung

 

Was sonst noch die Woche bestimmte:

  • Arztbesuche, hmm, tja, …
  • Schule, Schule, Schule, …
  • meine Ausbildung zur Kräuterpädagogin

 

Krank sein ist bäh

Vor Wochen hatte ich eine Reihe an Dokumentation im Fernsehen gesehen – es ging um verschiedene Völker in Südamerika – und leider  erinnere ich mich nur bruchstückhaft an einen Bericht. Doch genau an diese Reportage musste ich Mitte der Woche denken, als ich mich wieder einmal durch Wartezimmer sitzen durfte. Ein Platz bot zumindest einen Blick nach draußen, nur leider verpasste ich, bis ich das Handy aus der Tasche hatte, den hübschen Schmetterling an dieser Blütenpracht. Aber durch den Schmetterling erinnerte ich mich wieder an diese Dokumentation. In Südamerika gibt es ein Volk, das das Wort „krank“ nicht im Wortschatz hat. Es gibt die Beschreibung von Zuständen, wie rechts von meinem Bauchnabel juckt es mich, oder wenn ich schlucke kratzt es im Hals, für die dann Lösungen gesucht werden. Bei uns gibt es Fakten: Röntgen ok, Blut ok, … alles gut. Zustand? „Gesund!“ bzw. „Ach, den haben Sie ja im Griff!“

Da hilft nur eins, außer positiv denken – Naschen!

 

Schule

Gesamtlehrerkonferenz an meinem freien Tag, Vertretungsstunden, nicht funktionierende Mediengeräte, …

Da hilft zum Feierabend nur, die Schultasche in der Schule lassen, einzig die leer gefutterten Lunchboxen mit nachhause nehmen und dort … Naschen!

 

Meine Ausbildung zur Kräuterpädagogin

Ein ganzes Wochenende intensives Zuhören, Beobachten, Ausprobieren, dazu viele Fragen stellen und die Antworten verarbeiten lag wieder an. Inzwischen zeigen sich bei mir erste kleine Erfolge, wenn ich mit Schülern im Garten hantiere und ich deutlich mehr Fragen beantworten kann. Hilfreich ist bei Unkraut jäten inzwischen noch ein Buchgeschenk von meiner Mutter:

„Wird das was – oder kann das weg?“ von Bärbel Oftring, erschienen im Kosmos Verlag – kann ich empfehlen.

In diesem Buch werden verschiedene Unkräuter in ihren verschiedenen Wuchsstadien gezeigt, Tipps gegeben, wann diese zu entfernen sind und wozu sie noch genutzt werden können, statt in der Tonne zu landen. Auch wenn nicht alle Unkräuter detailliert beschrieben sind bleibt es ein ideales Buch für Hobbygärtner und solche, die es werden wollen.

Vieles, was ich bisher aus der Erde zog kann gegessen werden, ist vor allem als Jungpflanze lecker, wie junger Giersch oder Knoblauchsrauke. Ok, manches ist leicht bitter, aber um das auszugleichen kann man hinterher ja noch … 😀 …

 

Naschen

Zum Glück gab es ab Mitte der Woche ein ganzes Paket voller toller Naschartikel als echtes Survivalpaket bis zur nächsten Nordlandreise! Merle, ich danke dir für deinen Tipp!!! Und bitte verzeiht mir jetzt eine kleine verbale Entgleisung, wenn ich den Paketinhalt beschreibe: So ein geiler Scheiß! Echt. der. Hammer. Schon das Auspacken machte Freude!

Hier, im Süden Deutschlands, Lakritze zu bekommen ist schwierig, obwohl es im Sprachgebrauch ein Synonym für diesen Süßkram gibt, Bärendreck.  An salzige Varianten so kommen ist so gut wie aussichtslos. Wenn dann noch Leute, wie ich, nach Lakritze mit Schokolade fragen, wird das als Geschmacksverirrung eingestuft. Aber das kann ich noch toppen 😉 , denn meine Lieblingsschokolade ist eine mit Meersalz.

Aber ich war sehr diszipliniert beim Kosten der Köstlichkeiten, immer nur ein Stück aus jeder Dose zum Vorkosten (frau muss doch wissen, was sie gekauft hat) und für die nächsten Tage nur ein Stück/Tag aus dem Gesamtgebinde. Zwei Stück, wenn der Fuß zu sehr schmerzt. Trostpflaster.

 

Und Katerchen versuchte sich wiederholt als Schildkröte. Er begreift nicht, dass er inzwischen zu groß für seine Höhle geworden ist. Einmal noch werde ich den Höhleneingang vergrößern und dann muss wohl in eine neue umgezogen werden.

 

Jetzt kümmere ich mich weiter um die laufende Woche. Familiengeburtstage liegen an. Plural und rund sind sie auch noch. Meine Eltern werden 80 und mit meinem Vater beginnt das Feiern. Oh, ich vergaß, Angus/Scotty wird 1 Jahr.

Macht’s gut und eine gute Woche wünsche ich!

Stühle anziehen

oder …

Bestrickt zum Sitzen einladen!

 

Wer mit Katzen lebt kennt das Problem von ramponierten (Polster-)Möbeln. Mein Junior-Kater zieht seine Fäden zum Glück auf der Unterseite der Sessel im Wohnzimmer. Dafür leidet der Barhocker in der Küche mächtig. Der Kunstlederbezug erinnert durch die krallende Dauerbehandlung von der Haptik eher an Schmirgelpapier. Wer denkt, bei Leder passiert das nicht irrt. Mona, die Katze meiner Freundin, könnte ein Diplom in Krallenperforationstechnik erhalten. Abgesehen davon hat sie noch einen Sprachfehler, der die Kommunikation mit ihr nicht immer einfach macht. Aber dieser zerstört zum Glück keine Möbel, eher …, ähm, ich komme vom Thema ab.

Monas Krallen hatten trotz „Mona, lass‘ das!“ deutliche Spuren auf dem Lederbezug der Stühle meiner Freundin hinterlassen. Zum Wegwerfen oder Ersetzen zu schade wurden die Bezüge erneuert doch Mona leistete in kurzer Zeit ganze Arbeit, die Oberflächen an das Vorher anzupassen. 🙁 Katze eben. Damit vor allem die Rückenlehnen nicht so schäbig in der Landschaft stehen hatte meine Freundin die Idee, diese mit einem Strickbezug zu überziehen.

Die ersten Ergebnisse sahen schon einmal recht gut aus und das Strickwerk hat sich bewährt.

 

Überraschenderweise zieht die Katzendame ihre Krallen trotz verlockendem Fadenwerk ein. Die Bezüge sehen nach einem Jahr immer noch wie neu aus! Mona verspielt dann doch lieber Murmeln und Spielsteine.

 

 

 

 

 

 

 

Woche 10/2017

oder …

Keine Zeit für Frühjahrsmüdigkeit

Die Erholung aus den freien Tagen rund um Fasching verpuffte in der ersten Schulwoche wie eine Silvesterrakete, meine Energie zischte einfach mal so weg, wie die Luft aus einem kaputten Fahrradschlauh – pffft – weg.

Was die erste zweistellige Woche dieses Jahres so brachte:

  • Schule mit Schülergesprächen, Elterngesprächen, Vorbereitungen zur Projektprüfung, Tag der offenen Tür, Unterricht nach Stundenplan und Vertretungsstunden (ja, ich weiß, Lehrer haben viele Ferien und sind faule Säcke, … ein Auszug an „Bonmots“ der Woche)
  • Mithilfe bei der Veranstaltung bzw. Ehrung der Böblingerinnen des Jahres ( ein Pressebericht dazu hier)
  • Weltfrauentag und Rosen verteilen zum Feierabend mit ParteikollegInnen und der Bundestagskandidatin Jasmina Hostert
  • viel Bücken nach Pflänzchen für mein Herbarium
  • Sonne genießen mit Tochter-Kind und Katern
  • Sonne genießen auf einem alten Weg (Fotos auf hierundfort)
  • bloggen für 12tel-Blick und so müde gewesen, dass ich meinen Beitrag zwei Mal eingestellt habe, peinlich
  • bloggen für 12von12 im März, pünktlich
  • mehr ging nicht

 

Im Wald sieht es auf dem ersten Blick noch wenig nach Frühling aus. Auch hier muss man sich bücken um das erste Frühlingsgrün pflücken zu können.

Scharbockskraut

Tja, und Mitte der Woche meldete sich nach knapp 10 Jahren eine lange schlafende Plage in meinem linken Fuß wieder. Passt vom Zeitpunkt, denn gestern war Jahrestag meines Armbruchs.

 

Eine schöne Woche – es soll ja etwas frühlingshafter werden.

12 von 12 anno 2017 #3

und …

Arbeitswochenende mit Katern

Es ist wieder der 12te im Monat und bei Caro von Draußen nur Kännchen kann man diesen Tag, mit 12 Bildern dokumentiert, in eine Online-Kiste werfen. Inzwischen ist das eine ziemlich große Kiste geworden. Tolle Sache! Danke Caro!

Nun zu meinem 12ten und dem Bericht dazu.

Vieles war im Laufe der Woche liegen geblieben und trotzdem wollte ich mir, bevor ich den Berg abarbeite, diesen Sonntag Ausschlafen gönnen. Die Rechnung hatte ich ohne den kleinen Chaos-Kater gemacht. Er saß schon vor 7:00 Uhr laut schnurrend vor meinem Bett, eine Viertelstunde später – hüpf – in meinem Bett und irgendwann mit lautem Gebrumm auf mir. Den nächsten Ausschlafsonntag muss er draußen bleiben!

Chewbacca beobachtete das Geschehen mit Abstand. Wahrscheinlich dachte er sich etwas im Sinne von ausgleichender Gerechtigkeit oder Glück gehabt, jetzt nervt der Kurze mal nicht mich.

Irgendwann fand Chewie die Aussicht, wie das Programm, langweilig, trollte sich, machte Platz für Angus/Scotty. Der „kleine“ Bursche wird immer noch mit zwei Namen gerufen. Demnächst hat er seinen ersten Geburtstag. Bis dahin sollten wir uns entschieden haben, oder auch nicht. 😉 Er hört eigentlich am besten auf „Runter“! Zumindest hatte ich jetzt wieder ein von Katern freies Bett und duselte noch einmal weg, bis Chewie einiges „zu sagen“ hatte. Er maunzte so laut, dass ich doch wieder die Augen öffnete und ihnen nicht trauen wollte. Angus war dabei die Schubladen meiner Wäschekommode zu leeren!

Die obligatorische, frühmorgendliche Tasse Tee musste her. Schnell! Welche Tasse sollte ich heute nehmen? Nach der letzten Nacht mit monstermäßigen Schmerzen würde Sohnemanns alte Tasse passen. Hmm, wenn ich mir meine Tassenabteilung im Küchenschrank so anschaue, könnte sie eine Veränderung brauchen, … oder auch nicht.

Dazu noch ein aufgetoastetes Laugenbrötchen auf das später noch das Frühstücksei gepackt wurde, Sonntagsfrühstück.

 

Gähnende Leere im Wäscheschrank – Wäsche in der Waschmaschine, im Trockner, im Keller oder auf dem Fußboden, dank Kater.

Die zweite Wäscheladung wird gebügelt.

Ich versuchte meine gesammelten Pflanzen für das Herbarium zu pressen. Keine Chance. Angus Scotsman ließ mich nicht mehr an das „Pressbuch“.

Deshalb kümmerte ich mich, bis es dem Kurzen langweilig wurde, um meine frisch ausgetriebenen Zweige – Eiche und Rotbuche..

Ein wenig Sonntagspaziergang um die Ecke, um zu schauen, was eine der vielen Baustellen, zur Eingewöhnung auf das was noch in diesem Jahr auf uns zukommen wird, so macht.

Und jetzt wünschte ich mir, ich könnte mich auch so hängen lassen … denn noch bleibt einiges für mich zu tun.

Bis zum nächsten 12ten alles Gute!

 

Woche 9/2017

oder …

Kaum fort schon wieder hier – wie ins kalte Wasser geworfen

Ich stelle fest: Kurzreisen fallen mir immer schwerer zu verarbeiten! Heute Abend nehme ich mir als Bettlektüre „Rolling Thunder“ von Dough Boyd mit, ein alter Schinken aus den 70er Jahren, aber immer noch interessant. An irgendeiner Stelle steht wie sich der Schamane, Rolling Thunder, nach einer Zugfahrt auf die Erde legt und auf die Ankunft seiner Seele wartet. So fühle ich mich im Moment auch – ich warte … .

Was die Woche so brachte:

  • Ferien, schulfrei, abschalten
  • auf Besuch bei meiner Freundin, die an der Costa Brava lebt
  • viele schöne Gespräche und intensive Spieleabende 😀
  • Meeresbrise schnuppern und Sonnenstrahlen genießen
  • etwas Kulturgeschichte entdecken
  • ein niegelnagelneues Auto fahren 😀 😀 😀
  • ein Buch gelesen!
  • Besuch beim Tierarzt
  • den Balkon für Balkonien 2017 vorbereitet
  • die Schultasche aus ihrem Verließ geholt

Ferien sind schön! Hatte ich mich Ende letzter Woche noch gefragt welcher Teufel mich geritten hat einen Flug zu buchen, für den ich im fliegenden Wechsel die Schultasche gegen den Reisekoffer austausche, war ich Anfang dieser Woche doch ganz glücklich es genau so gemacht zu haben. Bei den einstelligen Temperaturen, Regen und Wind zuhause wärmte sich so mancher Karnevalsfreund den übrigen Glühwein aus der Weihnachtszeit wieder auf, um betriebsfähig auf der Gass‘ dabei zu sein. Mir war zuhause beim Taschenwechsel keine Zeit mehr geblieben für mein obligarorisches Gläschen Sekt zum Ferienbeginn. Das holte ich dann in angenehmer Gesellschaft bei angenehmen Temperaturen nach.

Ferien. Flug von Stuttgart nach Barcelona, späte Ankunft, bis ich den Mietwagen hatte war es dunkel. Das hatte ich erwartet und mir bewusst einen Typ Kleinwagen vorbestellt, den ich schon kannte. Wieso sind die Bedienungsanleitungen der Mietwagen immer nur in der jeweiligen Landessprache, im Handschuhfach liegend, verfügbar? Eine Kurzübersicht zur Handhabung mit Bildern und zumindest in englischer Sprache wäre eine Supersache: Licht – Scheibenwischer – Fensterheber als Basisinformation. Nichts ist lästiger als am Anfang einer Schlange von einer Zahlstelle auf der Autobahn zu stehen und das Fenster nicht geöffnet zu bekommen (aussteigen nicht möglich, da die Zwischenräume in diesen Schleusen zu eng sind und vorne die Schranke), oder hinterher nicht mehr zu. Dieses Mal begriff ich die Funktion vom Scheibenwischer erst nach drei Tagen (man muss ja nicht alles googeln, oder?), denn ich bekam keinen bestellten kleinen Hüpfer, sondern eine Nummer größer und mehr. Mein Auto zuhause ist inzwischen fast 17 Jahre alt, hat 105.000km auf dem Tacho und nun sagte mir allein schon der Geruch nach dem Öffnen des Mietwagens: Uih uih uih (noch einmal schnuppern) NEU! Boah, ey, cool, toll, … oje … nicht einmal 5000km wurde das Teil bisher gefahren und nun komme ich.

Ferien. Zeit zum Lesen und endlich wieder ein Buch bis zum Ende geschafft. Nicht gekauft. Kein eBook, echt gedruckt auf Papier, mitgenommen aus dem Bücherregal für alle am Rand des Sindelfinger Marktplatzes. Normalerweise stelle ich Bücher aus meinem Fundus dort ab, doch ab und an nehme ich mir auch ein Buch mit. So gelangte vor zwei Wochen die „Heilige Kuh“ von David Duchovny in meinen Einkaufskorb. Der Text auf der Rückseite war ausschlaggebend gewesen. Tiere als Protagonisten, das hörte sich skurril an. Ganz bewusst verzichtete ich auf die Suche nach Kritiken im Internet bevor ich mit dem Lesen begann. Schon auf den ersten Seiten beginnt die Geschichte von der Kuh Elsie, meist in Ich-Form geschrieben, dem zum Judentum konvertiertem Schwein Schalom und dem Truthahn Tom herrlich schräg.

Zitat von Seite 12: „Also, persönlich halte ich das für ein bisschen krank, dass man die Milch von anderen Tieren trinkt. Ihr werdet jedenfalls nie sehen, dass ich zu irgendeiner Menschenfrau hingehe, die gerade gekalbt hat, und sie frage: „Ey, kann ich auch mal ’n Schluck?“ Krank, stimmt’s? Geht gar nicht. Irgendwie fies. Aber deshalb mögt ihr uns.“

Elsie, Shalom und Tom machen sich auf eine große Reise um nicht auf diversen Tellern zu landen. Die Geschichte bleibt kurzweilig, auch wenn ich bei Halbzeit doch einen Durchhänger hatte. In der Übersetzung spricht ein unfähiger Drogensuchhund ziemlich nervig Kölsch. Ich legte etwas entnervt eine Lesepause ein und befürchtete schon wieder ein Buch zum Abstauben auf der Bettkante liegen zu haben. Zum Glück taucht ein abgehalftertes K(C)amel-Model auf, dass das Trio, im Nahen Osten angekommen, unterstützt.

Nett fand ich auch die Vorgaben von Elsies Verlegerin, Kapitel 7, mit dem passenden Titel „Bullshit“. Die im Vordergrund stehende Geschichte zieht einen Bogen von Ernährungsformen über menschliches wie tierisches Verhalten, nicht nur bei der Partnersuche, um dann zwischen den Fronten der Weltreligionen zu landen. All in all fand ich dieses Buch, nicht nur weil es das erste komplett von mir gelesene Buch seit Monaten ist, saukuhl und werde es an meine Kuhlleginnen weitergeben.

Ferien. Zeit für etwas Kultur und Natur. Bei meinem sehr kurzen Aufenthalt reichte es nur für einen Ausflug, der uns zu den Ausgrabungen einer iberischen Stadt aus der Eisenzeit führte:

Leider machte am diesen Tag die Sonne etwas Pause, was die herrlichen Anemonen nicht störte, die auf der Anlage blühten umrahmt von Geflecktem Knabenkraut.

Kleiner Abstecher nach Llabià um einen Künstler zu besuchen. Leider war die kleine Galerie an diesem Tag geschlossen.

Ferien. Urlaubsende. Wenn ich die Zeit habe fahre ich immer ein Stück Küstenstrecke, vorzugsweise das Teilstück zwischen Sant Feliu de Guíxols und Tossa de Mar, um mich von der Costa Brava zu verabschieden.

Ferienende. Bei Kater Chewbacca hatte ich während ich mein Reisegepäck klar machte einen Knubbel entdeckt, der dort nicht hingehört. Es soll nichts Bösartiges sein, sagt der Tierarzt. Das hoffe ich doch sehr.

Ferienende. Kamera Konstanze ist wieder erblindet. Das vor sechs Wochen gekaufte Objekt will nicht so, wie es soll. Irgendetwas blockiert im Gerät, dass sich weder manuell noch automatisch die Schärfe einstellen lässt. 🙁 Abgeschraubt, eingepackt, zurück ins Geschäft gebracht, warten.

Ferienende. Sonntag. Es ist Zeit für einen Spaziergang, mit Umweg zu meinen Eltern (die Telefonumstellung fertigstellen) und freue mich zuhause über das bisschen Gelb, das ich mir aus den Urlaubstagen heim gerettet habe.

 

Eine schöne Woche wünsche ich allen!

Woche 8/2017

oder …

Szenenwechsel

Strand von Platja de Pals

Etwas verspätet kommt dieser Wochenrückblick auf den Blog, nicht direkt bedingt durch Fasching, Karneval, Fasnet oder wie auch immer benannt, indirekt schon. Rückzug vor Helau, Alaaf, Narri Narro, gleichzeitig genutzt meine Dauerrüsselpest dieses Winters vor dem Pollenflug in den Griff zu bekommen.

Doch bevor es ab in den Süden ging ein kleiner Rückblick auf die Woche:

  • Schule, klar, mit den gewohnt unruhigen Bedingungen nach sieben Wochen Unterricht plus Halbjahresinformationen
  • den Schulgarten aus dem Winterschlaf geweckt
  • beim Bestücken des Mitnahmeregals mit Büchern aus meinem Fundus tatsächlich wieder ein Buch mitgenommen und ins Lesen gekommen! – ich werde berichten
  • Koffer gepackt

Angekommen – ca. 2 Stunden Autofahrt nördlich von Barcelona an der Costa Brava – und es liegt mehr als ein Hauch von Frühling in der Luft, wenn die Sonne scheint. Es blüht und gedeiht in gelb!

 

 

Zitronen- und Orangenernte

 

Mimose

 

Nickender Sauerklee

 

Abends die Gelegenheit zu haben gemeinsam zu Spielen ist der ultimative Ferienluxus. Unterstützung bot uns Katzendame Mona, die sich am nächsten Morgen schon strategisch günstig am Spieletisch für die abendliche Spielpartie positionierte.

 

Woche 7/2017

oder …

Eine Woche zum alt werden oder sich alt fühlen!

Schon wieder ist eine Woche vorbei und Mitte Februar sollte sich das neue Jahr warm gelaufen haben, auch auf der eigenen Gefühlsebene. Fragte ich doch tatsächlich die Tage eine Kollegin: „Wir haben 2017, oder?“. Ich verordnete mir ein ruhiges, erholsames Wochenende.

Samstag ließ sich das irgendwie nicht durchhalten. Selbst bei hochnebliggrauem Ambiente wollte sich der Haushaltsnotstand an einigen Stellen nicht übersehen lassen. Augenzukneifen besorgte mir Kopfschmerzen, deshalb ging ich die Sache mit Besen, Lappen und Staubsauger besser an. Machte Sinn, auch zur Vorbeugung gegen weitere Falten rund um die Augengegend. 😉

Aber am Sonntag! Gemütliches Frühstück mit gelesener Zeitung, einer zweiten Tasse Tee, Laugenbrötchen. Durch das Fenster wärmten ein paar Strahlen zusätzlich; ein Hauch von Sonne kämpfte sich immer wieder durch die Wolken. Auf dem Tisch stehen endlich wieder frische Tulpen. Seit Wochen suchte ich Exemplare in hellem rosa, nicht pink, rosa. Nicht zu bekommen, ist momentan keine IN-Farbe. OK. Scheint wirklich so zu sein, denn meinen Strauß des Wochenendes rettete ich buchstäblich vor der Tonne, während der Schließung des Markts.

 

Was die Woche noch so brachte:

  • Gartenarbeit im Schulgarten, auf dem Balkon und meinem winzigen Gartenstreifen
  • vier Bücher ins Mitnehm-Regal gestellt und tatsächlich selber eines mitgenommen – ob das endlich die Leseblockade beenden hilft wird sich zeigen
  • den Schreibtisch zuhause leer gearbeitet – uff – Platz schaffen für die Steuererklärung (wenn ich die doch schon erledigt hätte!)
  • erste Aussaat für das Gartenjahr 2017: Auberginen und Chili
  • neu gestrickten Pullover zur Hälfte aufgetrennt und wieder in Arbeit
  • schon wieder Schnupfen

Beim Sonntagsspaziergang besichtigte ich die Baustellen in der Gegend. Das könnte 2017 fast zu einem Hobby werden. Etliche Straßenzüge in der Nachbarschaft bekommen neue Rohre, eine Bahnstrecke wird verbreitert, inklusive Verlegung einer Haltestelle. Eine Menge Bäume werden dazu ihr Leben lassen müssen 🙁 und wir Anwohner einige Unbequemlichkeiten durchleben. Durch die sonst so ruhige Wohnstraße, an der ich wohne, läuft für einige Zeit der Durchgangsverkehr und die Bushaltestelle ist still gelegt. Demnächst fällt während der Bauarbeiten auch der Bahnanschluss für eine Weile weg. Keine Parkplätze für die Autos, kein Bus, keine Bahn – der ideale Zeitpunkt für einen Urlaub, für diejenigen, die das Geld und beruflich die Chance dazu haben. Trotzdem faszinieren und inspirieren mich Baustellen immer wieder, wie heute.

Meterlange dicke Rohre, kleine Rohre, lange Rohre, abgewinkelte Rohrstücke, Holzbohlen- und bretter für Stützen, Träger, Sockel, Absicherungen, und und und, … und ich hatte nur das Handy dabei. Hmpf. Trotzdem cool gewesen!

 

Und sonst?

Schon mal davon gehört, dass man Musik mit Obst und Gemüse machen kann?

Darüber sah ich die Tage auf Facebook ein Video von BBC, das mich weiter recherchieren ließ. Grundsätzlich lehne ich es ja ab, wenn Nahrungsmittel zweckentfremdet werden. Doch wenn nach Abschluss des Konzerts, das Instrument gegessen werden kann, bzw. die Reste vom Entstehen in einer Gemüsesuppe für die Konzertgäste landen, finde ich die Idee einzigartig, witzig, toll:

 

Ob ich mir jetzt beim Gemüse schnippeln für das Abendessen eine Flöte schnitzen werde? Mal sehen! 😀

 

Wenn die Tinte ausgeht, der Füller versagt

oder …

Schreiben wie ganz früher entdecken!

Im Sommer 2016 stand ich im Kloster Bebenhausen im ehemaligen Scriptorium, der Schreibstube, vor einer Vitrine mit Exponaten, die erklärten, mit was im Mittelalter Farben und Tinten zum Schreiben, Zeichnen und Gestalten hergestellt wurden. Bei einem Exponat fühlte ich geradezu die Aufforderung: Probieren!

Seit Anfang Januar läuft meine Versuchsreihe Tinte aus Weiß- und Schlehdorn, um irgendwann zu lesen, dass dies besser im März funktioniert. Eine andere Quelle verarbeitet nur die Rinde, ein anderes Rezept empfiehlt die Zweige weichzuklopfen, mit Wasser aufzusetzen und abgedeckt, zimmerwarm stehen zu lassen. Im nächsten Tipp müssen rostige Nägel in die Rinden-Wasser-Brühe gegeben werden.

Statt Tinte habe ich mit fast jedem Ansatz vor allem Schimmel produziert.

Inzwischen steht in meiner Küche nach Einkochen, Kühlen, Einfrieren, Auftauen, Abkochen, etc. ein Glas mit dunkelbrauner Flüssigkeit, die an Tinte erinnert und beim Ausprobieren ganz dicht an das Beispiel in Bebenhausen kommt.

Dornentinte funktioniert tatsächlich!

 

Statt Ochsengalle für die Grüntöne und Mennige für Rot verwendete ich flüssige Farben aus Spinat und Rote Bete,

Zum Schreiben mit meiner Dornentinte versuchte ich zuerst Federn, um festzustellen, das ist eine Wissenschaft für sich. Meinen Gänse- und Elsterfedern konnte ich erst nach vielen Versuchen zu einer einigermaßen gleichmäßig funktionierenden Schreibfeder verhelfen. Viel besser ließ es sich mit selbst hergestellten Rohrfedern schreiben, die ich nach dieser Anleitung herstellte.

 

 

12 von 12 anno 2017 #2

oder …

Sonntag und kein Ruhetag!

Es ist wieder der 12te im Monat und bei Caro von Draußen nur Kännchen kann man diesen Tag, mit 12 Bildern dokumentiert, in eine Online-Kiste werfen, zusammen mit ganz vielen anderen. Tolle Sache!

Der 12te im Februar 2017, ein Sonntag, wäre für mich in dieser Jahreszeit eigentlich ein Schlaf-lang-entspann-dich-Füße-hoch-Tag. Diesen Sonntag rappelte der Wecker jedoch, wie tags zuvor und sonst in der Woche, um … früh … , viel zu früh. Kein Murren. Dieses Wochenende ging es weiter in meiner Ausbildung zur Kräuterpädagogin. Da steht man auch an einem Sonntag gerne früh auf, auch wenn es heißt: Learning from 9 to 5!

Der Unterschied bei der Anfahrt  – die Straßen sind sonntags frei. Ich habe keine Autos um mich herum, Zeit und Muße um mich mit einer neuen Straßenführung vertraut zu machen, damit ich nicht bei der Rückfahrtwieder auf der falschen Strecke lande! In einer Richtung, nach Stuttgart, habe ich die Wege enträtselt, aus der anderen Richtung kommend verfuhr ich mich auf dem Rückweg wieder. Ein Schwabenstreich, diese Streckenführung.

Der Schulsonntag beginnt erst drinnen …

… um draußen fortgeführt zu werden. Die ersten Pflanzen zeigen schon jetzt ihre Blätter.

Knoblauchsrauke

Kräuterpädagogische Wanderungen sind Entdeckertouren, die nicht nach Metern gemessen werden können. An einer Stelle kann auf dem Boden und in der Höhe viel entdeckt werden, also ….

… stehen bleiben und …

… nach unten schauen ,,,

Holunderbaumstumpf

… oder nach oben,

Hexenbesen

Am Ende des Seminarwochenendes sah es im Kofferraum meines Autos beinahe aus wie bei nach einem Urlaub – voll!

Zuhause die traurigen Überreste der Tulpen vom Vorwochenende.

Die anderen traurigen Reste aus dem Gemüsefach meines Kühlschranks landeten in einer Gemüsebrühe mit, heute wieder mit Stimmung machenden, Zwiebel-Kopf ;-)!

 

Kein Katzenbild heute? Nö!

 

Woche 6/2017

oder …

Die Woche der Versuche und Prototypen!

Ich weiß nicht, wie es euch so ging, für mich war diese Woche viel zu kurz. An manchen Tagen wünschte ich mir ein paar Stunden Verlängerung, denn wenn sich bei mir eine kreative Idee entwickelt, wollen meine Hände immer sofort loslegen. Das geht in einem (Schul-)Alltag natürlich nicht, aber nach Unterrichtsschluss nutzte ich die Chance dafür in meinen Werkräumen und an den Maschinen – sehr zum Missverfallen der Reinigungstruppe (und meine Ärzte brauchen das auch nicht wissen!).  Dabei kann ich völlig das Zeitgefühl verlieren, dass ich alles andere völlig vergesse. Das bestellte Paket musste ich dann bei der Post abholen. Die Apotheke hatte schon geschlossen und ich durfte die Nacht büßen. Die gewaschene Wäsche lag zu lange in der Waschmaschine und benötigte eine Extrarunde. Die Pflanzen zuhause ließen die Köpfe hängen und meine Kater legten sich demonstrativ vor die Wohnungstür, wenn ich, kaum angekommen, die Jacke wieder anzog um den Müll wegzubringen – es könnte ja länger dauern 😉 .

 

Aus der Werkstatt:

  • Rahmen mit Waldoptik und Elchen nach einer Idee aus Pinterest
  • Meisenknödelhalter aus Asthölzern, auch nach einer Idee aus Pinterest
  • Minigewächshaus aus Bausatzresten
  • Versuche an Schreibwerkzeugen aus Gänsefedern, Schilfrohr und Bambusrohr (noch nicht reif für Bilder)
  • polierte Baum- bzw. Astscheibe mit Geschichte

Mit Bausätzen und manchen Anleitungen habe ich so meine Probleme. Auch wenn sie irgendwie funktionieren gibt es, so empfinde ich es, immer Arbeitsschritte an denen bei mir eine Alarmglocke angeht. Deshalb bestelle ich, wenn ich für meinen Unterricht etwas Neues anbieten möchte, in der Regel zwei Bausätze, einen für die Punkt-für-Punkt-Folge der Anleitung und einen für meinen Weg, inklusive Modifikationen. Privat lasse ich, bis auf ganz wenige Ausnahmen, wie beim Schal fürs Leben, die Finger von Bausätzen und Materialpackungen. Mich stört, abgesehen von den oft ungenau beschriebenen Arbeitsschritten, meist der Resteberg, der nach der Fertigstellung übrig bleibt. Beim Schal hatte ich nach zwei, aus den Materialpaketen gestrickten, Exemplaren genug Wolle für einen dritten Schal übrig. Nur eine Farbe fehlte, die mir mein Wollladen, obwohl die Farbe vergriffen war, irgendwie besorgte. Glück gehabt.

 

Weniger Glück hatte ich bei einer Fundsache. Ich fand bei Aufräumarbeiten an verschiedenen Stellen gleich große Leisten und Folien, von denen ich nicht wusste, für was diese ursprünglich gut waren. Spätestens ab 10 Stück suche ich mir ein Sammelbehältnis und am Ende hatte ich bei dieser Sammlung zwei kleine Kartons voll. Dann tauchte eine geschlossene Plastiktüte auf, gefüllt mit solch Material, ein Originalbausatz, und verriet durch einen Aufkleber, was daraus hergestellt werden kann, ein Mini-Gewächshaus. Keine Anleitung! Trotzdem fanden meine 9er Schüler in Technik diesen Fund nur cool. Als dann noch ein paar knittrige technische Zeichnungen und einige halbfertige Bauteile gefunden wurden, schien das genug Information, dass meine 9er-Schüler motiviert waren, sich nicht abbringen ließen: Wir bauen Mini-Gewächshäuser.

Meine Reaktion: Luft holen, noch einmal durchatmen, Schüler machen lassen, nach der kompletten Anleitung recherchieren und ganz schnell feststellen, nee nee, das geht so nicht, bzw. ist technisch falsch. Was soll das für ein Gewächshaus sein, bei dem nur die Seitenteile mit Kunststofffolie verglast werden und die Giebelseiten offen bleiben? Und warum sollen die Dachteile mit Scharnieren verbunden werden, wenn das Dach, laut Anleitung, nur auf die Giebelschrägen aufgelegt werden soll? Da musste ich tüfteln und modifizieren!

Bei Ideen, die Pinterest liefert erwarte ich keine funktionierende Anleitung. Mir reicht die Idee, im Wissen, die Details muss ich mir selbst überlegen. So ging es mir mit denEntdeckung der „Vogelfutter-Diamanten“ auf Pinterest. Sieht toll aus, aber in der Praxis sind Apfel, Meisenknödel & Co. nur zur Deko hier gut aufgehoben. Meine Eichhörnchen würden bei diesem Angebot sofort zuschlagen und den Fettfutter fressenden Piepmätzen, bevor sie nur die Schnäbel ansetzen können, den Tisch abräumen. Ein eingebauter Nagel ist die Lösung, aber noch sitzt dieser hier nicht perfekt und stabil genug.

Auch von Pinterest inspiriert (Quelle werde ich noch angeben), aber mit eigenen Schablonen für die Elche, entstehen im Unterricht dekorative Fenster- und Wandbilder

Als mir aus meinem Sammelsurium eine halbfertiges Werkstück in die Hand fiel ging dann so etwas wie Sonne in mir auf!

Sie stammt noch aus meiner frühen Zeit als Mutter und Lehrerin. In den Herbstferien fuhr ich viele Jahre für einen Tag nach Zürich. Hier hatte ich in meinem ersten Jahr als Lehrerin viel Zeit verbracht, schöne Plätze gefunden, Bekanntschaften gemacht. Meinen Kindern erzählte ich, ich fahre auf die Weihnachtswiese (in Anlehnung an Peterchens Mondfahrt) und besorgte dort tatsächlich viele Weihnachtsgeschenke für sie. In Zürich gab es in dieser Zeit eines der besten Geschäfte für Holzspielzeug. Daneben besuchte ich an diesem mir sehr speziellen Tag oft die Kunsthalle, ging im nahe gelegenen Restaurant von Agnes Amberg essen (sie hat 1991 schon bewiesen, wie lecker vegetarisches Essen sein kann)  und traf Freunde. An einem dieser Treffen sprachen wir über Schmuck aus Holz: gesägt, gefeilt, geklebt, gefräst, aus Furnier verklebt, gebeizt, gebohrt. Heute polierte ich die Astscheibe, die ich damals frisch geschnitten geschenkt bekommen hatte.

Plötzlich erscheint im Grau des Tages die Sonne! Neu überschliffen, mit Stahlwolle bearbeitet und mit Bienenwachs poliert, glänzt mich in diesem Licht, schmeichelnd glatt, das Scheibchen an.

Nur, leider leider, kann sich die Sonne wieder nicht behaupten. Sie verschwindet in wenigen Minuten im Wolkendunst.

Und dunkel wurde es auch schon! Wieder die Zeit vergessen. Und die sonstigen Höhen und Tiefen der Woche 6? Abgehakt! Wusch, weg!