Woche 17/2018

und …

Das erste Kräuterfrauen-Treffen nach der Prüfung

Vorfreude baut auf. Und ich freute mich die ganze Woche auf das Wochenende, zählte die Tage bis zum Samstag. Doch zuerst gab es die Arbeitswoche zuende zu bringen.

Was war ich froh über das ziemlich stabile Wetter in dieser Woche, in der wieder Prüfungen anlagen: Mathematik für den Hauptschul- und den Werkrealschulabschluss. Danach schien bei vielen Schülern irgendwie die Luft heraus zu sein. Entsprechend schwierig war es manche zur Prüfungsvorbereitung für Englisch zu motivieren, anderen das Umfeld zu geben, um sich konzentrieren zu können und den „Null-Bock-auf-Englisch-Schülern“ eine sinnvolle Beschäftigung zu geben.  Schüler M. gab unerwartet das Stichwort; ist er doch einer derjenigen die maximal mit einem Stift in der Hosentasche zur Schule gehen, aber zum Fußballtraining eine Tasche schultern, in der sie, zusammengefaltet, hinein passen würden. Er fragte: „Können wir nicht in den Garten gehen?“. Mit einem Gartenauftrag zog er glücklich mit Gleichgesinnten ab und ich zog hinterher den Hut! Der Auftrag war mehr als erfüllt! Weitere folgten. Am Ende der Woche standen die neuen Unkrautbeete aus geerbten U-Steinen aus Beton, die Palettenbank neu gestrichen, in rot :D, wieder auf ihrem Platz im Außenbeet und das erste Palettenregal für Gartenhandschuhe und Schaufeln im geschlossenen Gartenbereich.

An dieser Stelle würde ich so gerne ein Plädoyer voller Herzblut gegen die Bildungspläne in Ba-Wü halten und die Bildungspolitikmacher am Kragen packen, vor allem dann wenn über den Fachkräftemangel gejammert wird. Aber noch bin ich im Schuldienst und werde auf diesem Weg kein Fass aufmachen.

 

Endlich Wochenende und ich fuhr durch’s frühlingshafte Siebenmühlental nach Filderstadt zum ersten Treffen von uns Kräuterpädagoginnen nach unserer Prüfung im Oktober 2017. Glücklicherweise verzogen sich die Wolken, die morgens Nieselregen gebracht hatte. Viel gab es zu erzählen und für das leibliche Wohl hatten wir reichlich gesorgt. Einkehr war deshalb nicht nötig, der Spaziergang allerdings schon.

Entlang vom Streuobstlehrpfad gingen unsere Blicke natürlich häufig eher zu unseren Füßen als in die Ferne.

Unterwegs machten einige von uns noch spontan eine Töpferin glücklich. Obwohl fast keine von uns einen Geldbeutel dabei hatte wurden aus den Taschen kleine Scheine und Münzen zusammengekratzt um eins dieser Pflanztöpfchen mitnehmen zu können.

 

Wer rund um die Filder eine Kräuterwanderung unternehmen möchte oder Lust an einem Workshop zu Kräutern hat dem hätte ich einen Tipp. Eine von uns bietet genau dies an. Schaut doch mal auf Birgits Homepage Wundergrün!

 

Zum Abschluss noch Erich … . Er ist momentan dabei das hängende Futterhaus zu zerlegen. Es ist das dritte innerhalb von zwei Jahren.

 

Bis die Tage!

Karin

 

Anmerkung zu den Pflanzenbildern: Zu sehen sind, chronologisch, Schöllkraut, Klappertopf, Spitzwegerich und Bärlauch.

1 Response

  1. Hatte mit meinem mann gerade auch eine Unterhaltung, wie das mit der Kritik am Dienstherrn ist, wenn man nicht mehr im Dienst ist. Es passieren so unglaubliche Sachen…
    Am liebsten mag ich deinen Blick in die landschaft.
    GLG
    Astrid

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