Woche 24/2017

und …

Die zweite Urlaubswoche und der Weg zurück!

Kaum zu glauben, die ruhigen, entspannten Tage hoch oben im Norden sind vorbei. Der Koffer ist ausgepackt, die Waschmaschine dreht sich, die Kater sind glücklich und ich schaue mal nach einem USB-Kabel um mir die knapp drei Kilo Bilder einmal richtig anzuschauen. Irgendwie hat das Ding einen Knick im Koffer bekommen und verweigert die Zusammenarbeit seit ein paar Tagen. Mal geschwind zum EDV-Händler um die Ecke ist nicht außerhalb von Reykjavik oder auf den Westmänner-Inseln. Mit ein Grund warum ich die Urlaubstage nicht gebloggt habe. Teilweise hatte ich keinen stabilen Internetzugang, geschweige denn ein Telefonnetz für mein Handy – was in Island selten ist. Meiner Gastgeberin Margret war es wirklich peinlich, doch seit einer Systemumstellung bräuchten sie für das Gästehaus eine ca. 4m hohe Antenne um Siganle für Fernsehen und Telefon zu erhalten. Allerdings würde diese bei den hier auftretenden heftigen Winden nicht lange stehen.

Das Überspielen der Bilder auf den PC dauert gefühlte Ewigkeiten, doch ich habe meine Eltern als geduldige Mitbeobachter bei mir als erste Zuschauer, Begutachter, der Bilderflut. Manche Bilder werde ich noch in den einen oder anderen Blogpost packen.

Was die Woche so brachte:

Montag, noch weit im Osten Islands, Austurland wie die Isländer sagen, berichtete ich mit ein paar Bildern über den Tag im Rahmen von Caros Blogsammlung 12 von 12 (Link zu meinem Beitrag).

 

Den Dienstag verbrachte ich noch einmal mit viel auf den Boden schauen und entdecken – Pflanzen …

… und dann wieder mit nach oben schauen – Vögel.

Ein wenig Abschied genommen von diesem Fleckchen Erde, mit dem Wunsch, wie Hoffnung, hier noch einmal zurückkehren zu können.

Mittwoch ging es langsam auf die Heimreise mit Zwischenstationen in Höfn und Reykjavik.

 

Die Ankunft im Zentrum von Reykjavik war wie eine kalte Dusche, was ja nichts heißen soll nach Urlaubstagen mit einem Mittelwert von 5°C und ordentlichen Windstärken. Es wird weiterhin heftig gebaut, wie in der Nähe meiner Lieblings-Skulptur. Sie steht aber noch und sie faszinierte mich erneut!

Leider hatte ich dieses Mal eher eine Besenkammer als Quartier und wünschte mir, ich hätte in dem kleinen grauen Haus noch Platz gefunden. Leider, leider, leider. Manche Dinge sind zum Davonlaufen, auch im Urlaub.

Doch jetzt gerade positiv gedacht und noch ein paar schöne Dinge unternommen, wie zum Beispiel Essen gehen 😀

 

Am Ende stand ich dann doch am Flughafen in Keflavik, nachdem ich eine horrende Summe für den Steinschlagschaden in der Windschutzscheibe hinlegen musste. Kein Cent mehr übrig um mir noch eine schicke warme Kleinigkeit zu leisten, um warm auf den nächsten Sommer zu warten.

Aber ich kann mir noch einmal meine Wasserflasche auffüllen. Wer in Island Trinkwasser in Plastikflaschen kauft ist selber schuld.

Highlight auf der Rückreise war der Zwischenstopp in Kopenhagen. OK, wenig angenehm war der verspätete Start des Anschlussflugs. Doch als ich bei meinem Rundgang entlang der Läden im Terminal diesen Laden entdeckte ging bei mir die Sonne auf! Die freundliche Dame versorgte mich mit einem reichlich mit Pröbchen gefüllten Trostbeutelchen!

Tja, und dann …

Ganz am Rand bin ich allerdings richtig stolz auf mich. Ich mag zwar einiges, was ich gebraucht hätte, nicht eingepackt haben (z.B. die Reiseführer) ABER ich habe dieses Mal nichts unterwegs vergessen oder liegen gelassen! Eiserne Ordnung: Linke Hosentasche für den Zimmerschlüssel, rechte Hosentasche für den Autoschlüssel! Das Handy war das Sorgenkind mit seiner grauen Hülle. Es passte zu sehr zur Umgebung!

Zurück im Alltag.

 

2 Responses

  1. Auf deine 3 Kilo Fotos bin ich gespannt. Mein Mann hat in Studententagen einen Sommer im Geländewagen Island durchquert (mit dem Wagen sind sie per Schiff hochgeschaukelt). Ich würde ja auch soooo gerne hin und beneide dich sehr !!!!
    Liebe Grüße
    Andrea

    1. Ach Andrea, und ich beneide gerade meinen Sohn, der morgen für vier Wochen nach Island fliegt. OK, teilweise ist es Arbeitsurlaub, aber vier Wochen!!
      Grüß den Bodensee von mir (denn darum könnte ich Dich beneiden 😉 ) und ich mache mich weiter ans Fotos sichten.
      Karin

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