Woche 19/2017

und …

Ohne Untertitel

Samstagabend wollte ich diesen Blogpost vorbereiten und war überfordert. Ein ganz großer Teil an Eindrücken steckte noch in der Verarbeitungsphase, bzw. in der Warteschleife; dazu noch meine Rüsselpest, die einen klaren Kopf wenig förderte. Die Entscheidung mich auf die Highlights zu konzentrieren brachte auch nichts, denn das betraf ja genau diejenigen in Verarbeitung und die, die gerne auch dabei sein sollten. Wo fange ich an?

Sonntagabend sitze ich wieder vor dem Bildschirm. Mit einem Kräuterseminar-Wochenende hinter mir, im Kopf wie in den Knochen, klicke ich mich durch die 1000 Bilder der Woche, lenke meinen Blick auf den Kalender, versuche den Blick in Richtung Papierberg auf den Schreibtisch auszublenden.

Donnerstag war der beste Tag der Woche, wie meine Freundin und ich bei einem Telefonat gemeinsam abstimmten. Wir hatten zusammen einen herrlichen Tag auf der Mainau verbracht, mit ein paar kleinen Einblicken hinter die Kulissen. Die Gartenakademie BW und die BAG (Bundesarbeitsgemeinschaft) Schulgarten hatten für das 14. Schulgartenforum  diesen fantastischen Ort in diesem Jahr ausgewählt. Das dann auch noch das Wetter so fantastisch mitspielte kam völlig unerwartet. Schon bei der Anfahrt hatten wir kurz  „Schnappatmungsalarm“ angesichts der Bergkulisse vor uns. Eine Föhnwetterlage bot eine Fernsicht bis in die Alpen. Einfach grandios, selbst für Ortsansässige!

Das Wochenende war wieder voll verplant für die Ausbildung zur Kräuterpädagogin, mit Wetterkapriolen und einem Ausflug in den botanischen Garten in Stuttgart Hohenheim.

Kaum zuhause ging es an die Planung für die nächste Woche. Die Bananenschalen „veredeln“ leider nur langsam, denn ich benötige sie in braun.

 

Was diese Woche sonst so brachte:

vor allem eine unverständliche Umbuchung für einen Teil meiner Urlaubsanreise, die einen Rattenschwanz an nötigen Erledigungen nach sich zog

eine Reihe an Telefonaten, um diese Umbuchung zu verstehen, abzuwenden, zu verändern  – selbst der Servicemensch am anderen Ende der Leitung konnte es nicht verstehen, wie ein Anreisesegment so verlegt werden kann, dass der Anschlussflug schon vor Reiseantritt garantiert nicht erreicht werden kann

ein Neu-, bzw. Umbuchungsabenteuer, denn …

für den geplanten Anreisetag konnte nichts mehr gebucht werden – hmm

am Tag vorher auch nicht – hmm

es kam die Frage der Fluggesellschaft: „Wollen Sie nicht lieber stornieren?“ – Ich: „Wer übernimmt die Stornokosten für das Parkhaus, den Mietwagen, das Schiff, die Quartiere, …?“

es kam die nächste Frage: „Soll ich noch einen Tag vorher schauen?“ – Ich: „JA!“

noch eine Frage, „ob ich eine Weile in der Warteschleife warten könnte?“ – „Aber sicher doch, wenn ich einen Flug bekomme!“

turaluraluralu – ich muss warten und … dann sagt die Stimme am Telefon: „Frau Be, ich kann Ihen am Samstsg, XX.XX. einen Flug anbieten!“

YES YES YES YES, aber

Parkplatz für das Anreiseauto umbuchen

Mietwagen umbuchen, was nicht ohne Drama zu erledigen ging, da die Mietwagenfirma nicht zwei Tage dazu buchte, sondern die vorliegende, „aktuelle“ Buchung nur zwei Tage vorverlegte, inklusive Umbuchungszuschlag. Die Originalbuchung wiederherzustellen ging nicht mehr und ich musste meinen Mietwagen neu buchen. ARRGH!

dann noch zwei zusätzliche Übernachtungsplätze suchen und finden – puh! Da war ich einmal frühzeitig mit meiner Urlaubsplanung fertig und dann so etwas!

 

Was ich eigentlich erledigen wollte:

  • Fortbildungsunterlagen und -utensilien richten
  • am Herbarium arbeiten
  • die Steuererklärung beginnen
  • gesund werden

Morgen stehe ich mit den Vögeln auf und schaue wie weit ich komme – wenn ich die Augen endlich auf bekommen habe 😉

 

Eine schöne Woche wünsche ich!

 

1 Response

  1. Gesund werden kann man bei einem solchen Stress mit Reiseanbietern nicht werden…hört. Sich grausam an. Aber die M den Alpenblick beneide ich dich. War jetzt schon bal zehn Jahre nicht mehr am See…
    Gute Besserung!
    Astrid

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