Woche 11/2017

oder …

Der Frühling ist da und schon wieder weg!

und …

Das Ende vom Fasten von Süßigkeiten!

Waren das nicht tolle Tage, Anfang der Woche, an denen die Sonne für herrliche Temperaturen rund um die Mittagszeit sorgte? Bei Fachunterricht in der Nähe des Schulgartens hatten meine SchülerInnen nur einen Wunsch: Raus!

Ich befolgte meine 1. Regel: Wenn SchülerInnen arbeiten wollen nicht bremsen!

In den Wintermonaten ist einiges in, am und um unserem Schulgarten kaputt gegangen. Manches verwitterte ganz einfach durch Wind und Wetter, anderes zeigte deutliche Zeichen an Zerstörung. Nicht gut. Das empfanden die Mädels und Jungs als Missachtung ihrer Arbeit. Entsprechend äußerten sich meine 9er kernig und sehr direkt. Ich konnte sie verstehen, dass sie, nach ihrem Einsatz für den Garten im vergangenen Schuljahr, enttäuscht waren über den Mangel an Respekt für ihre Arbeit durch andere Schüler der Schule. Deshalb überraschte mich zuerst ihr Wunsch, alles in Ordnung bringen zu wollen. Ich hatte eher mit Äußerungen gerechnet, wie: „Keinen Bock! Wird doch eh‘ wieder kaputt gemacht!“

Sie denken lieber positiv. Wenn es wieder schön aussieht ist das gut für alle!

Austausch einer Weg-/Beetbegrenzung

 

Was sonst noch die Woche bestimmte:

  • Arztbesuche, hmm, tja, …
  • Schule, Schule, Schule, …
  • meine Ausbildung zur Kräuterpädagogin

 

Krank sein ist bäh

Vor Wochen hatte ich eine Reihe an Dokumentation im Fernsehen gesehen – es ging um verschiedene Völker in Südamerika – und leider  erinnere ich mich nur bruchstückhaft an einen Bericht. Doch genau an diese Reportage musste ich Mitte der Woche denken, als ich mich wieder einmal durch Wartezimmer sitzen durfte. Ein Platz bot zumindest einen Blick nach draußen, nur leider verpasste ich, bis ich das Handy aus der Tasche hatte, den hübschen Schmetterling an dieser Blütenpracht. Aber durch den Schmetterling erinnerte ich mich wieder an diese Dokumentation. In Südamerika gibt es ein Volk, das das Wort „krank“ nicht im Wortschatz hat. Es gibt die Beschreibung von Zuständen, wie rechts von meinem Bauchnabel juckt es mich, oder wenn ich schlucke kratzt es im Hals, für die dann Lösungen gesucht werden. Bei uns gibt es Fakten: Röntgen ok, Blut ok, … alles gut. Zustand? „Gesund!“ bzw. „Ach, den haben Sie ja im Griff!“

Da hilft nur eins, außer positiv denken – Naschen!

 

Schule

Gesamtlehrerkonferenz an meinem freien Tag, Vertretungsstunden, nicht funktionierende Mediengeräte, …

Da hilft zum Feierabend nur, die Schultasche in der Schule lassen, einzig die leer gefutterten Lunchboxen mit nachhause nehmen und dort … Naschen!

 

Meine Ausbildung zur Kräuterpädagogin

Ein ganzes Wochenende intensives Zuhören, Beobachten, Ausprobieren, dazu viele Fragen stellen und die Antworten verarbeiten lag wieder an. Inzwischen zeigen sich bei mir erste kleine Erfolge, wenn ich mit Schülern im Garten hantiere und ich deutlich mehr Fragen beantworten kann. Hilfreich ist bei Unkraut jäten inzwischen noch ein Buchgeschenk von meiner Mutter:

„Wird das was – oder kann das weg?“ von Bärbel Oftring, erschienen im Kosmos Verlag – kann ich empfehlen.

In diesem Buch werden verschiedene Unkräuter in ihren verschiedenen Wuchsstadien gezeigt, Tipps gegeben, wann diese zu entfernen sind und wozu sie noch genutzt werden können, statt in der Tonne zu landen. Auch wenn nicht alle Unkräuter detailliert beschrieben sind bleibt es ein ideales Buch für Hobbygärtner und solche, die es werden wollen.

Vieles, was ich bisher aus der Erde zog kann gegessen werden, ist vor allem als Jungpflanze lecker, wie junger Giersch oder Knoblauchsrauke. Ok, manches ist leicht bitter, aber um das auszugleichen kann man hinterher ja noch … 😀 …

 

Naschen

Zum Glück gab es ab Mitte der Woche ein ganzes Paket voller toller Naschartikel als echtes Survivalpaket bis zur nächsten Nordlandreise! Merle, ich danke dir für deinen Tipp!!! Und bitte verzeiht mir jetzt eine kleine verbale Entgleisung, wenn ich den Paketinhalt beschreibe: So ein geiler Scheiß! Echt. der. Hammer. Schon das Auspacken machte Freude!

Hier, im Süden Deutschlands, Lakritze zu bekommen ist schwierig, obwohl es im Sprachgebrauch ein Synonym für diesen Süßkram gibt, Bärendreck.  An salzige Varianten so kommen ist so gut wie aussichtslos. Wenn dann noch Leute, wie ich, nach Lakritze mit Schokolade fragen, wird das als Geschmacksverirrung eingestuft. Aber das kann ich noch toppen 😉 , denn meine Lieblingsschokolade ist eine mit Meersalz.

Aber ich war sehr diszipliniert beim Kosten der Köstlichkeiten, immer nur ein Stück aus jeder Dose zum Vorkosten (frau muss doch wissen, was sie gekauft hat) und für die nächsten Tage nur ein Stück/Tag aus dem Gesamtgebinde. Zwei Stück, wenn der Fuß zu sehr schmerzt. Trostpflaster.

 

Und Katerchen versuchte sich wiederholt als Schildkröte. Er begreift nicht, dass er inzwischen zu groß für seine Höhle geworden ist. Einmal noch werde ich den Höhleneingang vergrößern und dann muss wohl in eine neue umgezogen werden.

 

Jetzt kümmere ich mich weiter um die laufende Woche. Familiengeburtstage liegen an. Plural und rund sind sie auch noch. Meine Eltern werden 80 und mit meinem Vater beginnt das Feiern. Oh, ich vergaß, Angus/Scotty wird 1 Jahr.

Macht’s gut und eine gute Woche wünsche ich!

4 Responses

  1. Ach ja, an das Vergnügen, die Schultasche mal nicht mit nach Hause zu nehmen, erinnere ich mich noch. An die Zustandsbeschreibung ‚krank‘ halt ich mich nicht und bewege meinen rechten Arm sanft beim Schreiben und Nähen. Und er wird! Wozu Physiotherapie?
    Alles kann so einfach sein, wenn die Sonne scheint, die Magnolie blüht und die Einstellung stimmt….
    LG
    Astrid

    1. Schön, dass Du Deinen Arm mit schönen Tätigkeiten in Bewegung halten kannst. Stricken und Häkeln war nach meinem Armbruch auch die erste Therapie, doch noch besser ging es mit Hilfe einer Therapeutin (eine von vielen, die genau zu mir passte).
      Aber Du hast recht, wenn das Drumherum stimmt, die Sonne scheint, die Wiese vor meinem Balkon voller Veilchen, Traubenhyzinthen und Blausternchen leuchtet ist alles gut 😉
      Viele Grüße
      Karin

  2. Sind die nicht der Knaller, die Lakritze?! Mein Liebling ist die Sorte mit Caramel und Salz, ich gönne die mir auch nur ganz sparsam 😉 Schmecken auch super zu Kaffee, finde ich. LG Merle

    1. Ja, gaaanz sparsam, wie Medizin 😀 ! Lakritz mit Karamel und Salz sind auch mein absoluter Favorit. Superleckerdank noch einmal für diesen grandiosen Tipp!
      Viel liebe Grüße, Karin

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