Stare – Stare – Stare

oder  …

Alle Vögel fliegen hoch!

Seit Tagen tummeln und sammeln sich die Stare auf den Feldern und freien Flächen. Aus Grüppchen haben sich Schwärme gebildet, die in wechselnden Formationen ständig unterwegs sind – wenn man denn die Kamera endlich dabei hat und sie richtig eingestellt ist und der geladene Akku drin steckt.
Verflixt viele Unsicherheitsfaktoren auf einmal!
Sitzen die gefiederten Mini-Dinos mal hochspannungsleitungsbevölkernd oder ackerbesetzend kann man davon ausgehen, dass es weit und breit keinen sicheren Platz zum Abstellen des Auto gibt.
Hmmpf!
Man muss abwarten können und die anderen Faktoren einfach sichern. So hatte ich heute die Kamera dabei, mit geladenem Akku beim ersten Ausflug, vorab ganz gut eingestellt – fehlten nur noch die Vögel.

„Da! Oh!“ – Mein Beifahrer war irritiert, fragte: „Wo fährst Du denn hin?“ – „Parkplatz!“, als ich von der rechten Spur zwei Spuren nach links zum abbiegen wechselte, in Richtung einer Baustelle.
Auto abgestellt, Kamera gegriffen, Beifahrer sitzen und Jacke liegen gelassen, frieren vergessen.

Noch sind die unteren Leinen fast nicht besetzt. Aber was für ein Geschrei, Gewusel und Geflatter!

 

Hitchcock lässt grüßen!

Es wird enger auf den Streben und Leinen …

…  und der Baukran ist beinahe voll besetzt.

 

 

Ein Knall vom unter dem Kran stehenden Gebäude lässt die Meute abheben, in meine Richtung!

 

 

 

Keine spektakuläre Schwarmbildung wie in diesem Artikel der Süddeutschen Zeitung:
http://www.sueddeutsche.de/reise/reise-der-zugvoegel-schwaerme-fuer-den-star-1.1155537-10
und trotzdem toll zu erleben gewesen,
bis auf die Menge an quietschegrünen Exkrementen, die rund um mich und nicht nur dort landeten. Ein Klecks klatschte mitten auf das Kameradisplay, gerade als ich die Kamera senkte, und verteilte seine Spritzer breitflächig! Igitt!! Aber das sind nun mal die Nebensächlichkeiten, die eben so passieren. Shit happens. 😀

Mein Beifahrer hat meine Ignoranz ihm gegenüber verziehen 😉 , es gibt ja Handys wenn die Langeweile einsetzt.
Meine angeschlagene Gesundheit nahm es nicht ganz so locker. Ein T-Shirt, selbst mit langen Ärmeln, ist einfach zu wenig für mich bei 5°C. Mit dem Stirnband um das Handgelenk gewickelt  konnte auch ein dicker Schal nichts mehr retten. Es kratzt wieder im Hals.

5 Responses

  1. Karin, danke 1000 mal für diese wunderschönen Fotos. Da hätte mich auch Nichts gehalten, wenn ich mir in den Kopf setze so etwas zu fotografieren.. Ganz wunderschön……und so ein bisschen Vogelschissnimmt man dann gerne hin. 🙂

    LG Ute

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